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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

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Die Türkei emanzipiert sich

Für die Türkei haben sich in den letzten Jahren Entfaltungsmöglichkeiten ergeben. Mit dem Zerfall Jugoslawiens bieten sich auf dem Balkan neue Optionen. Diese Region hat die Türkei jahrhundertelang beherrscht. Seit dem Untergang der Sowjetunion schicken sich die Türken an, auch nördlich des Kaukasus zu blicken. Und die Gespaltenheit der arabischen Welt will die Türkei auch in Richtung Süden ausnützen. Die Türkei projziert heute nicht unwesentlich politische, wirtschaftliche und militärische Macht.
Die Türkei hat mittlerweile die größte Wirtschaft im östlichen Mittelmeerraum, in Südosteuropa, dem Mittleren Osten und dem Kaukasus bis hin zum Hindukusch und steht mit seiner Wirtschaft in der Weltrangliste an 18. Stelle. Sie wird in Zukunft zum zentralen Transitland für Energielieferungen aus dem Kaukasus und damit sehr wichtig für Europa, das versucht, von den russischen Energielieferungen unabhängiger zu werden.
Die Türkei sieht sich selbst als Ordnungsmacht und Stabilitätsfaktor in der Region. Nachdem es den USA bislang nicht gelungen ist, eine tragfähige Ordnung im Irak zustande zu bringen, werden die Türken ihre Optionen selbst wählen. Gerade eben hat die Türkei ein eigenes Atomprogramm beschlossen – für eine friedliche Nutzung und als Ausgleich gegenüber Irans Ambitionen.
Ein Beitritt der Türkei zur EU liegt in weiter Ferne. Davon losgelöst können die Türken nun freier handeln und ihre Interessen unabhängiger von der EU verfolgen. Einschränkungen werden sie sich weniger gefallen lassen.
Neues türkisches Selbstbewusstsein sah man zuletzt, als die Türkei nach den Angriffen von Kämpfern der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) auf türkische Soldaten mit einem militärischen Vorgehen im Nordirak geantwortet hat. Nächstes Ziel dürfte die Errichtung einer Pufferzone sein. Die USA wollten die Vorgehensweisen der Türken gegenüber den von den USA unterstützten Kurden nachhaltig beeinflussen. Dabei wurde offensichtlich, wie eingeschränkt die Möglichkeiten der USA dahingehend sind.





USA brauchen die Türkei



Dazu kommt, dass 70 Prozent der Versorgung für die US-Truppen im Irak durch den türkischen Luftraum gehen. Und für die Zukunft der Region brauchen die USA die Türkei als Verbündeten. Die USA brauchen die Türken heute mehr als umgekehrt. Die Türkei wird nicht mehr als untergeordnete Macht mit den USA kooperieren. Die Türkei wird sich weiter als eine unabhängige Macht definieren. Sie wird sich ihre Verbündeten sorgfältig aussuchen und sich genau überlegen, wie sie sich verhält.
Heute wundern wir uns weniger über die Richtung der Vorgehensweisen der Türken, als über die noch langsame Geschwindigkeit, mit der sie ihre Ziele verfolgen. Der Aufstieg der Türkei steht erst am Anfang.


http://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/625751?PHPSESSID=a0fc398b99a375cf36a76ce91aa24ebb


at=Österreich
 
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Boom im Kreditgeschäft

Türkische Banken setzen auf Energie und Immobilien
Von Gerd Höhler

Die Subprime-Krise lässt die Banken am Bosporus kalt. Schließlich hat die türkische Finanzbranche noch beträchtliches Wachstumspotenzial. Vor allem zwei Sektoren versprechen einen Boom im Kreditgeschäft: die Immobilienfinanzierung und der schnell wachsende Kapitalbedarf der Energiewirtschaft.


ISTANBUL. Fast vergessen ist die schwere Finanzkrise des Jahres 2001, die das Land in die tiefste Rezession seiner jüngeren Geschichte und fast 20 Privatbanken in den Bankrott trieb. „Die Krise wirkte ein reinigendes Gewitter, heute stehen die übrig gebliebenen Banken sehr viel stärker da, auch dank des erheblich verbesserten Instrumentariums der Bankenaufsicht", sagt Semra Demirli, Chef-Repräsentantin der Commerzbank in Istanbul. Der Blick aus ihrem Büro scheint dies zu bestätigen: Der Branche geht es wieder gut. Überall im Bankenviertel Levent drehen sich Baukräne, wachsen neue Finanzpaläste in die Höhe.

Der Bankensektor hat gut verdient: Marktführer Isbank meldete für das 3. Quartal 2007 einen Gewinnsprung von 90 Prozent. Im Branchendurchschnitt liegt das Gewinnwachstum bei etwa 35 Prozent. Die Subprime-Krise ging an den türkischen Banken bisher weitgehend spurlos vorüber, weil die Institute nicht in entsprechende Papiere investiert hatten. Auch die Belastungen durch die verteuerten Refinanzierungskosten am Interbank-Markt hielten sich in Grenzen. „Keine türkische Bank hat auf dem Höhepunkt der Krise im August und September 2007 Liquiditätsprobleme bekommen", stellt die Ratingagentur Fitch fest. Und das eigene Hypothekengeschäft ist vorerst viel zu übersichtlich, um größere Risiken zu bergen.

In der Vergangenheit waren private Hypothekenkredite wegen der hohen Zinsen in der Türkei weitgehend unbekannt. Immer noch werden nur etwa fünf Prozent der Wohnungskäufe von Banken finanziert. Es handelt sich meist um Darlehen zu recht hohen Festzinsen mit einer Laufzeit von weniger als fünf Jahren, wobei nur ein kleiner Teil des Immobilienwerts beliehen wird. Da kann für die Banken nicht viel schief gehen. „Es gibt kein Problem im türkischen Hypothekenmarkt", versichert Turan Erol, Präsident der Kapitalmarktkommission.

Seit Anfang dieses Jahres gibt es mit dem neuen Hypothekengesetz endlich ein Regelwerk für die Vergabe von Hypothekenkrediten. Der Markt dürfte sich in den kommenden Jahren stürmisch entwickeln: In der Türkei, deren Bevölkerung zu 70 Prozent unter 30 Jahren alt ist, werden jedes Jahr rund 350 000 neue Wohnungen benötigt. Neben der Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen wird der expandierende Wohnungsmarkt daher in den nächsten Jahrzehnten eine der Säulen der türkischen Kreditwirtschaft sein.

Eine weitere dürfte der Energiesektor werden. Fachleute schätzen, dass die Türkei bis 2020 rund 130 Mrd. Dollar in den Bau von Kraftwerken, Verteilungsnetzen, Raffinerien und Pipelines investieren muss, um den wachsenden Energiebedarf zu decken. Die Commerzbank ist in der Türkei Marktführer bei der Finanzierung von Windkraftanlagen: Das Institut finanziert zurzeit vier Einzelprojekte mit einer installierten Kapazität von 170 Megawatt (MW). Auch die einheimischen Kreditinstitute haben inzwischen diesen Markt entdeckt: Die Garanti Bank, Nummer drei der Branche, stellte 2007 Kredite von 900 Mill. Dollar für Investitionen im Energiesektor bereit.

Daneben wächst der Finanzierungsbedarf für die zunehmend von der Privatwirtschaft umgesetzten Infrastrukturprojekte wie den Bau von Auto- und Eisenbahnen, Flug- und Seehäfen. Mit Krediten von 3,5 Mrd. Dollar war Türk Telekom einer der größten Kunden der türkischen Banken. Kein Wunder, dass der türkische Markt Investoren anzieht. Ausländische Banken und Institute mit ausländischer Kapitalbeteiligung kontrollieren inzwischen 23 Prozent des Marktes.
 
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03. Januar 2008

Istanbul - Jüngste Inflationsdaten aus der Türkei sind leicht besser ausgefallen als erwartet. So stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um 8,4% (Konsens: +8,5% nach +8,4%), während die Erzeugerpreise um 5,9% anstelle der erwarteten 6,1% zulegten (November: +5,7%).

EUR/TRY hat kaum auf die Daten reagiert und notiert gegen 15:30 Uhr UTC bei 1,7228, wobei das Währungspaar nach wie vor oberhalb der 1,70er-Marke konsolidiert. Der nächste Widerstand auf Basis der Pivotpunkte findet sich bei 1,7364. Die nächste entsprechende Unterstützung liegt bei 1,7147.
 
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EXPORT-ZIEL ÜBERSCHRITTEN

Das Exportziel der Türkei für 2007 wurde überschritten und erreichte 105.9 Mrd Dollar. Der Verein Türkischer Exporteure (TIM) erklärte auf ihrer Pressekonferenz, dass der Export der Türkei in 2007 mit einer Steigerung von 23 % 105.9 Mrd Dollar erreicht habe. Staatsminister Kürşad Tüzmen, der auch an der Pressekonferenz teilnahm, gab bekannt, dass für das Jahr 2008 ein Export in Höhe von 125 Mrd Dollar vorgesehen sei. Tüzmen sagte: „Der Handel wird in 2008 vor der Politik stehen.“ (Türkiye)
 
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[h4]Neue Gesetze in der Türkei, Frankreich und Deutschland verdeutlichen den weltweiten Aufwind für die weltweite Nichtraucherbewegung[/h4]


Washington (ots/PRNewswire) -

Es folgt eine Presseerklärung des Vorsitzenden der "Kampagne für
nichtrauchende Kinder" ("Campaign for Tobacco-Free Kids") Matthew L.
Myers:

Es sind grossartige Neuigkeiten für die globale Gesundheit, dass
das Jahr 2008 weltweit mit erhöhten Anstrengungen zur Einführung
strenger Gesetze für rauchfreie Luft begonnen hat, um alle
Arbeitnehmer und die Öffentlichkeit vor den schwerwiegenden
Gesundheitsgefahren von Passivrauch zu schützen. 2008 hat das
türkische Parlament bereits ein strenges, in allen geschlossenen
öffentlichen Räumen gültiges Rauchverbotsgesetz erlassen, das
Restaurants, Bars und Teehäuser einschliesst. Frankreich hat sein
Rauchverbotsgesetz vollständig umgesetzt und auf Bars und Cafés
ausgedehnt und auch in acht deutschen Bundesländern sind derartige
Gesetze in Kraft getreten.

Die globale Bewegung für eine rauchfreie Umwelt ist die passende
Antwort auf die unleugbaren wissenschaftlichen Beweise, dass
Passivrauch schwerwiegende Krankheiten und einen vorzeitigen Tod
verursachen kann. Auch zeigt sie, dass die Regierungen ihre
rechtlichen Verpflichtungen der Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle
(FCTC) ernst nehmen, in der die 150 Unterzeichnerstaaten aufgefordert
werden, effektive Nichtraucher-Schutzgesetze einzuführen. Die 2007 im
Übereinkommen festgelegten Standards lassen keinen Zweifel daran,
dass ausschliesslich absolute Rauchverbote an allen Arbeitsplätzen in
geschlossenen Räumen und öffentlichen Orten die Anforderungen des
Vertrags erfüllen.

Die neuen Rauchverbotsgesetze in der Türkei, Frankreich und
Deutschland zeigen die grosse Unterstützung für derartige Gesetze
selbst in Ländern, in denen Rauchen lange Zeit als Teil der Kultur
betrachtet wurde. In zunehmendem Masse erkennen Regierungen, dass
sie, um die Gesundheit ihrer Bürger effektiv zu schützen, Massnahmen
gegen die schwerwiegenden Gesundheitsrisiken von Tabakkonsum und
Passivrauch ergreifen müssen. Staaten und Regionen mit Rauchverboten
haben festgestellt, dass derartige Gesetze in der Öffentlichkeit
populär sind, die Gesundheit schnell verbessern und die Wirtschaft
dabei nicht beeinträchtigen.

Wir halten alle Regierungen dazu an, absolute Rauchverbote zu
erlassen, um die Gesundheit ihrer Bürger zu schützen.

Nähere Angaben über Rauchverbotsgesetze auf der ganzen Welt:

-- Am 1. Januar 2008 weitet Frankreich sein Rauchverbot auf Bars
und Cafés aus.

-- Ebenfalls am 1. Januar führten acht weitere deutsche
Bundesländer Rauchverbote ein. Damit verfügen 11 der 16 Bundesländer
über ein Nichtraucherschutz-Gesetz und weitere werden im Laufe des
Jahres folgen (manche Gesetze sind nicht umfassend genug und müssen
verschärft werden).

-- Am 3. Januar 2008 verabschiedete das türkische Parlament ein
Rauchverbotsgesetz, das alle Formen von Tabak abdeckt und für
geschlossene öffentliche Räume, einschliesslich Restaurants, Bars und
Teehäuser gilt und auf Stadien, Taxis und Züge ausgeweitet wird.
Premierminister Recep Tayyip Erdogan setzte sich für das strenge
Gesetz ein, welches vier Monate nach Unterzeichnung in Kraft treten
wird, ausser für Teehäuser, Bars und Restaurants, die 18 Monate Zeit
haben, um das Gesetz umzusetzen.

-- Weitere Länder, die strenge Nichtraucherschutz-Gesetze
umgesetzt haben, sind unter anderem: Bermuda, Bhutan, Island, Irland,
Italien, Litauen, Neuseeland, Norwegen, Schweden, das Vereinigte
Königreich und Uruguay. In Australien, Kanada und den USA hat eine
wachsende Zahl von Staaten, Provinzen und Territorien derartige
Gesetze verabschiedet.

Weitere Informationen über Passivrauch und Rauchverbote:

-- Passivrauch enthält über 4.000 Chemikalien, einschliesslich
mindestens 69 bekannter Krebserreger. Weltweit gehen die
Gesundheitsbehörden davon aus, dass Passivrauch schwerwiegende
Krankheiten wie Lungenkrebs, Herzleiden, plötzlicher Säuglingstod
(Sudden Infant Death Syndrome, SIDS), niedriges Geburtsgewicht und
schwere Atemwegsleiden verursacht.

-- Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen ausserdem deutlich, dass
absolute Rauchverbote an Arbeitsplätzen in geschlossenen Räumen und
an öffentlichen Orten wie Restaurants, Bars und anderen Gaststätten
die einzige effektive Methode sind, Arbeitnehmer und Öffentlichkeit
vor Passivrauch zu schützen. Andere Vorgehensweisen wie
Raucherbereiche und separate Belüftung liefern keinen ausreichenden
Gesundheitsschutz.

Es besteht dringender Handlungsbedarf, um Tabakkonsum und
Passivrauch auf der ganzen Welt zu reduzieren. Wird der gegenwärtige
Trend nicht umgekehrt, so werden in diesem Jahrhundert
voraussichtlich eine Milliarde Menschen an den Folgen des Rauchens
sterben. Tabak wird dieses Jahr weltweit fünf Millionen Leben
fordern, eine Zahl, die sich bis 2020 verdoppeln dürfte, wobei 70
Prozent der Opfer aus Entwicklungsländern stammen. Nach Schätzungen
der Internationalen Arbeitsorganisation sterben jedes Jahr circa
200.000 Arbeitnehmer, weil sie am Arbeitsplatz Passivrauch ausgesetzt
sind. Experten gehen davon aus, dass in den nächsten 50 Jahren 300
Millionen aufs Rauchen zurückzuführende Todesfälle verhindert werden
könnten, indem der Zigarettenkonsum weltweit halbiert wird.

Mit Sitz in Washington D.C. ist die "Kampagne für nichtrauchende
Kinder" (Campaign for Tobacco-Free Kids) weltweit führend beim Kampf,
den Tabakkonsum und seine verheerenden Folgen in den USA und auf der
ganzen Welt zu vermindern. Die Kampagne bietet Regierungen und
nichtstaatlichen Organisationen Beihilfe und Unterstützung zur
Förderung und Durchführung von öffentlichen Strategien, das Rauchen
erwiesenermassen einschränken.

Neue Gesetze in der Türkei, Frankreich und Deutschland verdeutlichen den weltweiten Aufwind für die weltweite Nichtraucherbewegung
 
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[h3]Beko übernimmt alle Anteile an Grundig[/h3]
Bereits seit dem Jahr 2004 ist die Koc-Tochter Beko im Besitz von 50% der in die Insolvenzfalle getappten Grundig Unterhaltungselektroniksparte Grundig Multimedia. Gemeinsam mit dem britischen Unterhaltungselektronik-Hersteller Alba kaufte man den Kernbereich der Grundig A.G. damals auf. Heute verkündete der Präsident der Konsumgüter-Sparte der Koc-Gruppe, Aka Gündüz Özdemir, dass die Anteile der britischen Alba akquiriert wurden und dass die weltweit bekannte deutsche Marke ab jetzt unter der Kontrolle der Koc-Gruppe steht. Über einen Preis wurde nichts berichtet, doch sehr wohl über die Gründe der Akquisition. So stehen in ganz Europa 20 Mio. Fernseher der Marke Grundig in den Haushalten und Grundig repräsentiert weiterhin deutsche Qualität. Der gute Ruf der Marke Grundig und der hohe Einsatz von Forschung und Entwicklung sollen den weltweiten Marktanteil erhöhen. Die Koc-Gruppe beabsichtigt mit Grundig vor allem im europäischen Markt stärker tätig zu werden.

Die Koc-Gruppe befindet sich seit einem Jahr in einem Umstrukturierungsprozess. Der Mischkonzern will die zahlreiche Geschäftsfelder bündeln und intensiver in den Hauptgeschäftsfeldern wie dem Automobilsektor, Finanzsektor, Energiesektor und eben auch dem Elektroniksektor agieren. Koc kauft bereits seit dem Jahr 2002 europäische Elektronikhersteller auf. So hat man inzwischen den deutschen Haushaltselektronikhersteller Blomberg, den österreichischen Haushaltselektronikhersteller Elektra Bregenz, die englischen Haushaltselektronikhersteller Leisure und Flavel und den Rumänischen Hersteller für Haushaltelektronik Arctic, neben der deutschen Grundig, in das Portfolio aufgenommen.

Quelle: Turconomics vom 18.12.2007

Turconomics.com
 
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[h3]Geplante Privatisierungen im Jahr 2008[/h3]
Der Vorsitzende des türkischen Privatisierungsamts (ÖIB) Metin Kilci kündigte für das kommende Jahr die Durchführung diverser Großprivatisierungen an:

Türk Telekom
Nach der Veräußerung von 55 % der Gesamtanteile an der Türk Telekom für etwa 6,5 Mrd. USD an die libanesische Oger Telecoms im Jahr 2005, will die ÖIB im Jahr 2008 zwischen 15 % und 20 % der restlichen 45 % der Gesamtanteile, die sich im Staatsbesitz befinden, an der Istanbuler Börse zum Kauf anbieten.

Tekel
Die Mehrheitsanteile am türkischen Monopolisten (türk.: tekel) im Tabaksektor, Tekel A.S., sollen im nächsten Jahr an das meistbietende Unternehmen veräußert werden. Bis zum 25. Januar 2008 wird man Angebote akzeptieren und je nach Nachfrage und Höhe des Angebots entscheiden, wer der neue Mehrheitseigner des türkischen Marktführers in der Produktion und dem Vertrieb von Tabakprodukten sein wird. Der türkische Mischkonzern Dogan kündigte an, dass sie mit der US-amerikanischen Citi-Group ein Übereinkommen getroffen habe und dass beide zusammen an Tekel interessiert seien.

Stromverteilung
Die langersehnte Privatisierung der staatlichen Stromverteilungsunternehmen soll ebenfalls im nächsten Jahr durchgeführt werden. Zudem wurde verkündet, dass parallel zu der Auktion der Stromverteilungsunternehmen, die staatlichen Stromerzeuger veräußert werden sollen. Nahezu alle türkischen Konzerne bereiten sich seit Monaten auf die Privatisierung der staatlichen Energieunternehmen vor. Viele von ihnen wollen mit ausländischen Partnern an den Auktionen teilnehmen.

Autobahnen und Bosporusbrücken
Desweiteren sollen im Jahr 2008 die sechs türkischen Autobahnen und die zwei Bosporusbrücken in Istanbul für 20 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden.

Es ist damit zu rechnen, dass alle vier Großprivatisierungen zusammen der Türkei im Jahr 2008 einen neuen Rekord bei den Direktinvestitionen bescheren wird. Insgesamt ist mit Direktinvestitionen im Wert von 30 Mrd. USD zu rechnen.
 
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