Ende des 17. Jahrhunderts, genauer gesagt 1694, wurde am linken Donauufer, gegenüber der Festung Petrovaradin, eine Siedlung serbischer Kaufleute gegründet. Da die Ansiedlung orthodoxer Gläubiger in Petrovaradin unter habsburgischer Herrschaft verboten war, waren die Serben gezwungen, eine neue Siedlung zu errichten, die sie Ratzen Stadt (serbische Stadt) nannten. Ein weiterer gebräuchlicher Name war Petrovaradin-Graben. Am heutigen Tag im Jahr 1748 erhielt die Stadt ihren heutigen Namen.
"Die Siedlung gegenüber von Petrovaradin"
Laut Angaben aus dem Jahr 1720 zählte die Siedlung 112 serbische, 14 deutsche und 5 ungarische Häuser. Die Einwohner strebten nach mehr Autonomie und einem günstigeren Status innerhalb der Habsburgermonarchie. 1746 übertrug Kaiserin Maria Theresia die Siedlung der Zivilverwaltung des Komitats Bačko-Bodrožka, was den ersten Schritt zur Erlangung des Status einer freien königlichen Stadt darstellte.
Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Die Einwohner sammelten 80.000 Forint, um bei Kaiserin Maria Theresia den Status einer freien königlichen Stadt zu erbitten. Vorschläge für einen neuen Namen waren unter anderem Bačvar, Dunavar, Vizkoz und Vaserbrug. Der Königliche Rat in Buda schlug die Namen Dunavar und Vizkoz vor.
Die Kaiserin beschloss dies und erließ am 1. Februar 1748 ein Edikt, das die Siedlung unter dem lateinischen Namen Neoplanta (Novi Sad) zur freien königlichen Stadt erhob. Auf Ungarisch hieß die Stadt Újvidék, auf Deutsch Neusatz.
Die Stadt entwickelte sich im 19. Jahrhundert weiter und wurde zu einem wichtigen Zentrum; heute ist sie die zweitgrößte Stadt Serbiens.