Also ich sag's mal so....ohne den finanziellen Aspekt wäre es wesentlich unproblematischer. Der Kunde könnte nichts verlangen und dieser fade Beigeschmack von Käuflichkeit (Kunde-"Produkt") wäre nicht gegeben. Die Frau wäre weniger Objekt, sie hätte mehr selber in der Hand. Es wäre ein gleichberechtigtes Sexualverhältnis, wo beide genau dasselbe miteinander austauschen aus den gleichen Motiven.
Aber macht euch nix vor, die wenigsten machen das REIN aus Spaß am Sex. Es stehen fast immer die Finanzen im Vordergrund. Obendrein entsteht des Geldes wegen irgendwo auch der innere Zwang, es auch an Tagen machen zu müssen, wo man echt keinen Bock hat. Keine Frau kann mir erzählen, dass sie nach 2 Tagen, wo sie 30 Schwänze drinhatte, noch so viel Bock hat. Das tut einfach weh wie Sau, aber des Geldes wegen reißt man sich dann zusammen und/oder kifft, nimmt Schmerzmittel, wasauchimmer. Eine Frau, die da kein Geld nimmt, würde dann einfach "nein" sagen. Eine, die aber nen bestimmten Tagessatz im Puff erreichen muss oder das Geld eben braucht, kann das nicht. Das ist für mich dann keine 100%ige Freiwilligkeit mehr. Wenn man das Geld braucht, weil es die Hauptverdienstquelle ist, finde ich es sehr komisch, in diesem Kontext von Freiwilligkeit zu reden.