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Gegen Elon Musk und Mark Zuckerberg: Zeit für digitalen Widerstand
Weil es in Social Media noch schlimmer kommen kann, sollten wir im Großen wie im Kleinen über Möglichkeiten der Gegenwehr sprechen
Die Situation im Internet, speziell in Social Media, ist verstörend. Einige Plattformen stechen dadurch hervor, dass sie Falschmeldungen oder hochemotionale Stimmungsmache sehr sichtbar machen. Man sieht aktuell, wie sehr Elon Musk die AfD in Deutschland hofiert und ihr auf seiner Plattform X große Reichweite bietet. Ganz zu schweigen von Tiktok, wo aktuell die Gefahr der islamistischen Radikalisierung deutlich wird. Ich muss aber leider eine Anmerkung machen: Das kann noch schlimmer werden. Ich fürchte, dass wir noch nicht die Sohle bei der Talfahrt in Social Media erreicht haben.
Dazu zwei Beispiele: Facebook führt ein neues "Performance-Bonusprogramm" ein, welches hohe Viralität von Postings mit Geld belohnt. Das Investigativmedium Pro Publica äußert die Sorge, dass dies wie ein "Brandbeschleuniger" wirken könnte und auch Seiten profitieren könnten, die speziell mit unseriösen Behauptungen Likes, Kommentare und Reichweite erzielen. Besonders in den USA gibt es diese Bedenken, weil Facebook dort nicht einmal mehr mit Faktencheck-Einrichtungen kooperiert – und auch im deutschsprachigen Raum wird Influencerinnen und Influencern angeboten, sich für den Testlauf des Programms zu bewerben. Zweitens postet Musk auf seiner Plattform X, dass er die "Community Notes" überarbeiten will. Das ist jenes lückenhafte System von Faktenchecks, bei dem Userinnen und User auf X selbst Richtigstellungen verfassen können (aber weil sich die Community oft nicht ausreichend einig wird, erscheinen viele Faktenchecks nicht). Musk will das System nun ändern, nachdem ein Faktencheck auf X dem Präsidenten Donald Trump widersprach.
www.derstandard.at
Weil es in Social Media noch schlimmer kommen kann, sollten wir im Großen wie im Kleinen über Möglichkeiten der Gegenwehr sprechen
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Die Situation im Internet, speziell in Social Media, ist verstörend. Einige Plattformen stechen dadurch hervor, dass sie Falschmeldungen oder hochemotionale Stimmungsmache sehr sichtbar machen. Man sieht aktuell, wie sehr Elon Musk die AfD in Deutschland hofiert und ihr auf seiner Plattform X große Reichweite bietet. Ganz zu schweigen von Tiktok, wo aktuell die Gefahr der islamistischen Radikalisierung deutlich wird. Ich muss aber leider eine Anmerkung machen: Das kann noch schlimmer werden. Ich fürchte, dass wir noch nicht die Sohle bei der Talfahrt in Social Media erreicht haben.
Dazu zwei Beispiele: Facebook führt ein neues "Performance-Bonusprogramm" ein, welches hohe Viralität von Postings mit Geld belohnt. Das Investigativmedium Pro Publica äußert die Sorge, dass dies wie ein "Brandbeschleuniger" wirken könnte und auch Seiten profitieren könnten, die speziell mit unseriösen Behauptungen Likes, Kommentare und Reichweite erzielen. Besonders in den USA gibt es diese Bedenken, weil Facebook dort nicht einmal mehr mit Faktencheck-Einrichtungen kooperiert – und auch im deutschsprachigen Raum wird Influencerinnen und Influencern angeboten, sich für den Testlauf des Programms zu bewerben. Zweitens postet Musk auf seiner Plattform X, dass er die "Community Notes" überarbeiten will. Das ist jenes lückenhafte System von Faktenchecks, bei dem Userinnen und User auf X selbst Richtigstellungen verfassen können (aber weil sich die Community oft nicht ausreichend einig wird, erscheinen viele Faktenchecks nicht). Musk will das System nun ändern, nachdem ein Faktencheck auf X dem Präsidenten Donald Trump widersprach.
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Gegen Elon Musk und Mark Zuckerberg: Zeit für digitalen Widerstand
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