Gut das du dann der einzige Muslime bist. Alle anderen haben keine Ahnung.
Gott bestimmt darüber...
wo habe ich das gesagt? ich meinte mit dem Link genau das gegenteil, eben das es auch Juden gibt (wie der Autor Tahir Chaudhr ), die das Problem(andere Quellen/Buchari&Co. Gelehrten) genau kennen siehe nur das hier:
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Die Scharia wurde von Rechtsgelehrten des Mittelalters erst lange nach dem Tod des Propheten Muhammad angepasst an ihrer eigenen Umwelt entwickelt. Sie war schon immer Gegenstand kontrovers geführter Diskussionen, da es kein in allen Einzelheiten feststehendes Gesetz für die Muslime darstellt. Daher kann man nicht von der einen Scharia sprechen, denn es existieren von Marokko bis Indonesien unterschiedlichste Auslegungen einzelner islamischer Gruppen und ihrer jeweiligen Gelehrten.
Die Forderung einiger Gelehrter kann nicht ernst genommen werden, dass das religiöse Gesetz in seinen Einzelheiten feststünde und Punkt für Punkt in unsere heutige Zeit übernommen werden sollte. Der Islam erhebt den Anspruch, für alle Völker und alle Zeiten zu gelten. Somit kann er auch in Einzelheiten einer Weiterführung und modernen Interpretationen unterliegen. Über den zweiten Kalifen Umar wird überliefert, dass er seinerzeit – wohl angemerkt – die Maximalstrafe des Handabhackens für Gewohnheitsdiebe zeitweilig ganz außer Kraft setzte, als im Lande eine Hungersnot herrschte. Demzufolge müssen Recht und Rechtsprechung immer weiterentwickelt werden, um den jeweiligen Gesellschaften gerecht zu werden; allein die koranischen Glaubensgrundsätze bleiben unveränderlich. Demgemäß gibt es beispielsweise Auslegungen, wonach die Strafe für Gewohnheitsdiebe als fernhalten von etwas oder unterbinden einer kriminellen Handlung verstanden wird.
In der prophetischen Tradition?
In der Gegenwart gibt es neben zwei Ländern: Mauretanien und Saudi-Arabien, die die Scharia vollständig eingeführt haben Länder wie: Iran, Afghanistan, Bangladesch, Sudan usw., die bestimmte Teile der Scharia, wie etwa den Strafkodex in ihre Rechtsprechung eingearbeitet haben. Man hat in diesen Ländern erkannt, dass Menschen mittels ihrer Religion kontrollierbarer sind. Herrscher dieser Länder haben es einfacher, wenn Menschen gleich denken, gleich handeln und dadurch zu ihren persönlichen Marionetten werden. Um die eigene Herrschaft zu legitimieren, versucht man sich nach außen hin als «islamisch» zu zeigen, indem man dem Volk eine harte Handhabe nach ihren eigenen Scharia-Gesetzen präsentiert und vorgibt, die Vertretung Gottes auf Erden zu sein. Aus solchen Ländern hört man traurigerweise nicht selten von Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Grundfreiheiten des Menschen, ungerechte Macht- und Ressourcenverteilung, verbreitete Korruption, Unterdrückung von religiösen Minderheiten etc. In der Praxis wird oft missachtet, dass die «Scharia» die Muslime dazu auffordert jeden Menschen unabhängig von Volkszugehörigkeit und Überzeugung zu respektieren. Als der Prophet Muhammad in Arabien zum Anführer ernannt wurde, war eine seiner primären Bedingungen, dass Nichtmuslime – seien sie Juden, Christen, Muslime oder Götzendiener, ihren Gottesdienst durchführen konnten und ihr Leben ohne jegliche Unterdrückung verbringen konnten. Während heutzutage Nichtmuslime in «islamischen» Ländern wie Saudi-Arabien oder Pakistan unvorstellbare Qualen erleiden müssen, war ihr Lebensstandard zu Zeiten des Propheten Muhammad oft viel höher als der, der Muslime. Als das Oberhaupt von Medina hat der Prophet nicht die «Scharia» als Konstitution festgelegt, sondern die «Charta von Medina», die den jüdischen und christlichen Stämmen die jeweiligen Grundfreiheiten einräumte.
Im Koran heißt es, dass, wenn Allah seinen Willen erzwungen hätte, alle auf dieser Erde geglaubt hätten. Wie kann der Muslim denn etwas fordern, was dem Willen Gottes widerspricht? (10:100 ich füge noch hinzu: 5:48... )
Es kann also nicht im Sinne des Islams sein, wenn ein «islamischer» Staat Menschen an der Ausübung oder Nichtausübung ihres Glaubens hindert. Selbst wenn man die frühe islamische Gemeinschaft unter der Führung des Propheten Muhammad betrachtet, wird ersichtlich, dass Gott den Muslimen die Erlaubnis sich zu verteidigen erst nach ca. 13 Jahren der Verfolgung erteilte und dies nur auf Basis der Wiederherstellung der Glaubensfreiheit. Die wilde Jagd nach den «Ungläubigen» wird nicht gepredigt. So wird im Koran erwähnt, dass denjenigen die Erlaubnis gegeben wurde sich zu verteidigen, die bekämpft und vertrieben wurden. Hätte Allah diese Erlaubnis nicht erteilt, dann wären Klöster, Kirchen, Synagogen und Moschee niedergerissen worden, heißt es in einem Koranvers (22:40-41).
Man beachte hierbei einmal die Reihenfolge, in der die Gebetsstätten der Religionen ihre Erwähnung finden, wobei die Moschee als letzte in der Reihe angeführt wird. Der Islam kann folglich als ein Verfechter der Religionsfreiheit betrachtet werden.
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Verfälschter Strafkodex und «islamische» Staaten
Bedauerlicherweise haben sich über die letzten Jahrhunderte zahlreiche Mythen in die verschiedenen Interpretationen der Scharia eingeschlichen und in der Praxis durchgesetzt. So etwa die Steinigung bei Ehebruch, obwohl es faktisch keine einzige Stelle im Koran gibt, die von der Steinigung spricht. Diese Bestrafungspraktik findet man stattdessen in der Tora und somit im jüdischen Gesetz. Muslimische Verfechter der Steinigungsstrafe präsentieren häufig eine Überlieferung des Propheten, indem er wohl eine jüdische Frau nach dem jüdischen Gesetz richtete. Im Grunde ist den Gelehrten sehr wohl bewusst, dass bei einer Diskrepanz zwischen Koran und Überlieferung immer zu Gunsten des Korans entschieden werden muss. Trotzdem entscheidet man sich für diese alttestamentarische Bestrafungspraktik.
Die Todesstrafe bei Apostasie (Abfall vom Glauben) ist ebenso ein Mythos. Wo zahlreiche Verse des Korans von einem absoluten Verbot von Zwang in Glaubensdingen sprechen und die Religionsfreiheit betonen (18:30; 4:13; 2:257) ignoriert man diese und betrachtet die Abkehr von dem Islam als Verrat an dieser Religion.
Befürworter einer solchen Strafe erwähnen in diesem Kontext eine Überlieferung, die die Bestrafung eines Abtrünnigen schildert. Indes vernachlässigt man den historischen Kontext, in den dieses Geschehen eingebunden ist. Der vorenthaltene Aspekt ist der, dass es sich zu Zeiten des Krieges abspielt, wo ein muslimischer Soldat zum Feind überläuft, sich also dem Hochverrat schuldig macht und anschließend den Muslimen im Kampf feindlich gegenübersteht.
In einigen «islamischen» Ländern wird ebenso die Beleidigung des Propheten und Gotteslästerung mit dem Tode bestraft. Der Koran hingegen spricht in solchen Fällen, in denen Muslime viel Verletzendes zu hören bekommen, von Geduld, redlichem Handeln und fester Entschlossenheit (3:187).
quelle:
«Jüdische Zeitung» :: «Scharia-Mania» in der arabischen Welt
so ist es... aber davon bekommen deijenigen (wie der Troy und Du...) Kopfschmerzen (wegen der Wunschvorstellungen) glauben zu müssen, das Islam eigentlich friedlich ist und nicht so wie in eigene Sekten (und Pro-PaxEU Parteien)- Kreisen verbreitet wird....
Frieden