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Balkangreuel

Die Osmanen sind Osmanen.
Talat Pasha der Verantwortliche für den Genozid an Armeniern kommt aus Bulgarien. Ergo kein Türke, sondern Osmane.
Ich fühle mich null angegriffen wenn man das Osmanische Reich beleidigt. Es trägt noch nicht einmal Türkei/türkisch im Namen. Das heutige Türkisch war noch nicht mal die Amtssprache und die Sultane waren auch nicht türkisch sondern so gemischt, eigentlich könnte man locker sagen dass der Sultan meist ein Russe oder Ukrainer war. Bei so vielen nichttürkischen Sklavenfrauen/-müttern über 600 Jahren bleibt nicht viel Türkisches übrig.

Also benutzt die Bezeichnung korrekt: Osmane.
 
Das Problem ist, dass sich zu viele Türken einfach angegriffen fühlen wenn dieses Thema erwähnt wird. Man will nicht das Wort Genozid brauchen obwohl die international association of genocide scholars diese Ereignisse als Genozid anerkannt hat. Ich find' es schade, dass man das Ganze nicht einfach als das sehen kann was es ist und danach einfach weiter leben kann. Würde der eigenen und auch den anderen, betroffenen Nationen nur Gutes tun aber nein. Das Ganze aus nationalistischen Motiven zu leugnen ist natürlich cooler.

Ich persönlich fühle mich nicht angegriffen, aber halte auch nichts von diesem Begriff. Das hat aber eher mit der Definition zu tun mit der ich hantiere. Massaker hat es aber sicherlich gegeben.

Zu den Pontiern und Armeniern kann ich nur eines sagen. Ich bin viel lieber der Täter als das Opfer.

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Die Osmanen sind Osmanen.
Talat Pasha der Verantwortliche für den Genozid an Armeniern kommt aus Bulgarien. Ergo kein Türke, sondern Osmane.
Ich fühle mich null angegriffen wenn man das Osmanische Reich beleidigt. Es trägt noch nicht einmal Türkei/türkisch im Namen. Das heutige Türkisch war noch nicht mal die Amtssprache und die Sultane waren auch nicht türkisch sondern so gemischt, eigentlich könnte man locker sagen dass der Sultan meist ein Russe oder Ukrainer war. Bei so vielen nicht Sklavenfrauen/-müttern über 600 Jahren bleibt nicht viel Türkisches übrig.

Also benutzt die Bezeichnung korrekt: Osmane.

Dummerweise gelten wir als ihre Erben. :lol:
 
Weder liebe noch hasse ich die Osmanen. Fakt ist allerdings, dass viele Streitigkeiten auf dem Balkan ein Erbe der Osmanischen Herrschaft sind.

Und imperiales Verhalten war selbstverstaendlich aber nicht alle Imperien waren da gleichermaßen in ihrem Handeln. Bspw hat Österreich-Ungarn in seinem kurzlebigen Dasein in Bosnien und Herzegowina (gerade einmal ein paar Jahrzehnte) mehr Infrastruktur aufgebaut als das Osmanische Reich in fast 500 Jahren Herrschaft in diesem Gebiet. Das will schon viel über das Verhaeltnis des OReiches zu seinen Untertanen sagen. Wenn du den Balkan bereist, dann siehst du heute noch das Ausmass und die Unterschiede der Herrschaft dieser beiden Imperien. Die Infrastruktur, Kultur, etc in diesen Territorien - in denen die beiden Reiche geherrscht haben - unterscheiden sich wie Tag und Nacht. Du merkst auf welcher Seite das OR geherrscht hat und auf welcher Ö-U.

Der Krieg gegen das OR war quasi der erste moderne Wirtschaftskrieg und das in einer extrem nationalistisch aufgeladenen Zeit. Griechenland wird erster Nationalstaat und der Westen hat unterschiedliche Interessen auf dem Balkan. Einerseits wird die Nationenbildung gefördert (Frankreich + GB) andererseits will man das OR erhalten, damit es nicht zu weiteren Nationen kommt (Kartoffeln). UNd dann musste man noch aus dem NIchts Nationen erschaffen. Und da muss man dann auch Schundhausen rechtgeben, wenn er sagt, dass der Balkan sich aus allen Beispielen das schlechteste aussuchte.Allerdings war er dann doch zu viel Svabo, um es ganz zu durchschauen. Der Punkt ist: Die Streitigkeiten sind kein Erbe der Osmanischen Herrschaft, weil sie diesen Nationalismus nicht kannte. Das Erbe ist aus der Zeit des Zusammenbruchs und damit kann man eben auch nicht die Westmächte außen vor lassen. Dazu noch eine gehörige Portion Eigenleistung.
 
Das Problem ist, dass sich zu viele Türken einfach angegriffen fühlen wenn dieses Thema erwähnt wird. Man will nicht das Wort Genozid brauchen obwohl die international association of genocide scholars diese Ereignisse als Genozid anerkannt hat. Ich find' es schade, dass man das Ganze nicht einfach als das sehen kann was es ist und danach einfach weiter leben kann. Würde der eigenen und auch den anderen, betroffenen Nationen nur Gutes tun aber nein. Das Ganze aus nationalistischen Motiven zu leugnen ist natürlich cooler.

Du siehst das nur von der gutmenschlichen Seite. Denkst aber nicht daran, was nach der Anerkennung für eine finanzielle Lawine auf die Türkei rollen würde, wenn sie diese Verbrechen als Genozid anerkennen.

Es geht nicht einfach um einfache Worte, denn eine Entschuldigung ist sicher nicht sehr schwer auszusprechen. Aber die Klagen auf Entschaedigungen, auf Reparationszahlungen, auf Rückgabe von Eigentum an Betroffene und Hinterbliebene, etc würde die Türkei verdammt schwer treffen und finanziell ruinieren. Daher ist es momentan leichter alles abzustreiten.
 
@ holzmichl






Ich habe mich darauf bezogen, weil sie sehr wohl Sex hatten, aber nicht einen solchen, welcher Poliorketes vorschwebt, sonst würde er ja nicht schreiben: "welche noch nie sex gehabt hatten in ihrem leben".

Und das Kloster war über viele Jahrhunderte die "anerkannteste" Methode Homosexualität auszuleben (@ Foucault).

Naja, nach Lorne ist das ok, weil die Klöster wenigstens den Weinbau in Europa kultiviert haben. #ThugLife
 
Du siehst das nur von der gutmenschlichen Seite. Denkst aber nicht daran, was nach der Anerkennung für eine finanzielle Lawine auf die Türkei rollen würde, wenn sie diese Verbrechen als Genozid anerkennen.

Es geht nicht einfach um einfache Worte, denn eine Entschuldigung ist sicher nicht sehr schwer auszusprechen. Aber die Klagen auf Entschaedigungen, auf Reparationszahlungen, auf Rückgabe von Eigentum an Betroffene und Hinterbliebene, etc würde die Türkei verdammt schwer treffen und finanziell ruinieren. Daher ist es momentan leichter alles abzustreiten.

Die Türkei ist keinem Gerichtsurteil gebunden. Finanzielle Folgen wird es nicht geben.
 
Ich persönlich fühle mich nicht angegriffen, aber halte auch nichts von diesem Begriff. Das hat aber eher mit der Definition zu tun mit der ich hantiere. Massaker hat es aber sicherlich gegeben.

Zu den Pontiern und Armeniern kann ich nur eines sagen. Ich bin viel lieber der Täter als das Opfer.

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Dummerweise gelten wir als ihre Erben. :lol:

Erklär mal was an der Bezeichnung nicht auf die Ereignisse zutrifft. Würde auch gerne verstehen wieso eine organisation die dazu da ist Genozide als solche zu klassifizieren das anders sieht als du.

Und was genau willst du sagen, wenn du schreibst du wärst loeber der Täter als das Opfer? Waren Pontusgriechen und Armenier kurz davor ähnliches an der türkischen Zivilbevölkerung anzutun?
 
Nein, es ist nicht erstunken und erlogen.
Mein erster Post steht. Aber der Sinn der Verteilung von solchen Karikaturen ist einfach eine andere.
Der Zweck der Karikaturen ist es schlechte Stimmung zu verbreiten und ganz sicher nicht sachlich Informationen zu verteilen.
Das heißt aber nicht dass der Inhalt komplett aus der Luft gegriffen ist.

Vielleicht wollte Ante hier schlechte Stimmung verbreiten und die BF-Völker gegeneinander aufhetzen?
Vielleicht ist er pervers und hat sich an den Bildern aufgegeilt?
 
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