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Ballon d'Or

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Rodri gewinnt seinen ersten Ballon d’Or
Der spanische Europameister Rodri ist für seine überragende Saison erstmals mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet worden. Der 28-Jährige von Manchester City erhielt die Auszeichnung am Abend im Pariser Theatre du Chatelet und ließ unter anderen Favorit Vinicius Junior von Real Madrid hinter sich. Für Aufregung sorgten die „Königlichen“, die auf eine Reise nach Paris verzichteten, nachdem sich die Wahl Rodris bereits am Nachmittag angekündigt hatte. Bei den Fußballerinnen gewann wie im Vorjahr Aitana Bonmati von Champions-League-Gewinner FC Barcelona.

Rodri gewann mit Spanien im Sommer den EM-Titel und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt. Mit City holte der 28-Jährige zum vierten Mal in Folge den englischen Meistertitel. Rodri, der aktuell mit einem Kreuzbandriss ausfällt, gewann die Wahl, die erstmals gemeinsam von „France Football“ und dem Europäischen Fußballverband (UEFA) organisiert wurde, vor Real-Spieler Vinicius Junior sowie dessen Teamkollegen Jude Bellingham und Dani Carvajal. Da der als Favorit gehandelte Vinicius Junior wie auch Bellingham im Theatre du Chatelet leer ausging, sagte Reals Delegation die Reise nach Paris kurzfristig ab.

 
Dembele gewinnt erstmals Ballon d’Or
Ousmane Dembele hat den prestigeträchtigen Ballon d’Or gewonnen. Der 28-jährige Franzose vom Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain setzte sich bei der von „France Football“ und dem Europäischen Fußballverband (UEFA) durchgeführten Wahl am Montagabend vor dem spanischen Jungstar Lamine Yamal von FC Barcelona durch. Bei den Frauen gab es für Aitana Bonmati einen Hattrick.

Dembele, der bei seiner Dankesrede Tränen verdrückte, folgt auf den Spanier Rodri von Manchester City. Der 18-jährige Yamal wurde als bester Nachwuchsspieler ausgezeichnet. Trainer des Jahres wurde Luis Enrique von PSG. Anders als der am Oberschenkel verletzte Dembele konnte der spanische Coach wegen des parallel stattfindenden Ligaspiels seiner Pariser bei Olympique Marseille (0:1) aber nicht persönlich erscheinen.

Bei den Frauen bekam die Spanierin Bonmati von FC Barcelona zum dritten Mal in Serie den goldenen Ball. Dembele und Bonmati erhielten die Auszeichnung im Theare du Chatelet in Paris überreicht. Die Auszeichnung ist eine Wahl durch Journalisten und Journalistinnen. Der Preis, der von der Zeitschrift „France Football“ zusammen mit der UEFA vergeben wird, existiert seit 1956 und galt lange nur als Auszeichnung für Europas Fußballer des Jahres.

 
Acht Kandidaten mit Chancen: Spannendes Rennen um den Ballon d’Or
Wer wird nach dem Sieg von Dembélé 2025 Weltfußballer: Ein letztes Mal Messi, erstmals Mbappé oder ein Spanier? Acht Kandidaten haben Chancen.
Viele Jahre lang war die einzige offene Frage: Messi oder Ronaldo? Zuletzt haben sich einige jüngere Top-Kicker für die Auszeichnung empfohlen, wie 2025 Sieger Ousmane Dembélé.

Und heuer ist das Rennen um den Weltfußballer so spannend wie noch selten.

Gewinnt erstmals WM-Rekordtorschütze Kylian Mbappé, ein letztes Mal WM-Topstar Lionel Messi, Vorjahressieger Dembélé, der erneut mit PSG die Champions League gewonnen hat, oder Harry Kane, der für die Bayern und Englands Nationalteam in Serie – nämlich 73-mal in zwölf Monaten – getroffen hat?

Oder hat ein Überraschungsmann wie Erling Haaland Chancen, weil er Norwegen auf die große Bühne geholt hat?

Bayern werben für Kane
„Kane hätte es extrem verdient“, macht Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß Werbung für den Gewinner des „Goldenen Schuhs“.

Sogar Weltmeister ist Lamine Yamal. Der 19-Jährige betreibt unter den sechs nominierten Spaniern am offensivsten Eigenwerbung: „Alle wissen, dass ich den Unterschied ausmache. Ich bin nicht erst seit heuer auf dem Niveau der Sieger.“


 
Brisanter Vierkampf um Ballon d’Or 2026
Vor der Verleihung des Ballon d’Or für den besten Fußballer der Welt am Montag in London gelten vier Spieler als Favoriten auf die Auszeichnung. Die größten Hoffnungen dürfen sich wohl die spanischen Weltmeister Rodri und Lamine Yamal, der französische Real-Madrid-Topstar und WM-Torschützenkönig Kylian Mbappe und Bayern-München-Goalgetter Harry Kane machen.

Kane rechnet sich vor der Gala in seiner Heimatstadt durchaus Chancen aus. „Es könnte ein besonderer Abend werden. Den Ballon d’Or zu gewinnen wäre großartig. Ich hatte letztes Jahr eine fantastische Saison und bin extrem stolz darauf.“ 61 Treffer für die Bayern und zwölf Tore für Englands Nationalteam, davon sechs bei der WM, gingen in der vergangenen Saison auf sein Konto, mit den Bayern wurde er Meister und Cupsieger.

Allerdings hat die deutsche Bundesliga weltweit nicht das größte Renommee, da die Bayern quasi konkurrenzlos sind. Zudem fehlt Kane noch immer ein großer internationaler Titel. Mit den Bayern schied er im Champions-League-Halbfinale gegen den späteren Sieger Paris Saint-Germain aus. Bei der WM wurde es Platz drei.

 
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Kane gewinnt erstmals Ballon d’Or
Harry Kane vom FC Bayern München ist bei der Verleihung des Ballon d’Or in London erstmals als bester Fußballer des Jahres ausgezeichnet worden. Er folgte damit auf PSG-Star Ousmane Dembele. Bei den Frauen löste Alexia Putellas Seriensiegerin Aitana Bonmati ab. Sie bekam die Trophäe nach 2021 und 2022 am späten Montagabend zum dritten Mal überreicht.

Kane wurde am Montag ausgerechnet in seiner Heimatstadt ausgezeichnet. „Ich bin fast sprachlos. Ich kann mir vorstellen, dass es wirklich schwierig war in diesem Jahr, hier sind viele herausragende Spieler“, sagte der Toptorjäger. Er sei unglaublich stolz auf die Leistung 2025/26. „Es war mit Abstand meine beste Saison“, betonte Kane.

Der Engländer, der in der Vorsaison auf Clubebene 61 Tore in 51 Spielen erzielte, wurde auch als bester Torjäger ausgezeichnet.Schon im Vorfeld waren ihm gute Chancen eingeräumt worden, er setzte sich bei der Journalistenwahl unter anderem gegen WM-Torschützenkönig Kylian Mbappe, den spanischen Weltmeister Lamine Yamal sowie seinen Münchner Teamkollegen Michael Olise durch. Zudem nahm er die Auszeichnung für den besten Stürmer mit nach Hause.

Yamal muss weiter warten
Kane ist der erste Bayern-Spieler seit Karl-Heinz Rummenigge 1981, der die Auszeichnung gewinnen konnte. Und er ist der erste deutsche Bundesliga-Profi seit Matthias Sammer 1996 und erste Engländer seit Michael Owen 2001. Yamal musste sich zum dritten Mal in Folge mit der Auszeichnung zum besten „Nachwuchsspieler“ zufrieden geben. Bester Goalie wurde Spaniens Teamtormann Unai Simon von Athletic Bilbao. Als Trainer des Jahres wurde Spaniens Teamchef Luis de la Fuente ausgezeichnet, Mannschaft des Jahres wurde Champions-League-Sieger Paris St. Germain.

 
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