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Beerdigung

die vergangenen Beerdigungen verkraftet manirgendwann....was mir Angst macht sind die noch anstehenden....
 
Ich hab meinen Vater beerdigt (Autounfall) und verdau immer noch. Wahrscheinlich mein ganzes Leben. Ich hatte das Glück einen Vater zu haben, der mich in jeder Lebenslage liebte und mich nie im Stich lies. Ausserdem das Glück, dass ich trotz schweren Autounfall ihn noch für drei Monate sehen durfte, mit ihm essen und reden durfte und ihm zu mindestens drei Monate ein bisschen was zurückgeben durfte.
 
Ich war aber auch erst mit 18. damals ... als ich jünger war konnte ich es nicht so ertragen vor allem weil ich als Kind noch die "alten" Beerdigungen mitbekommen habe wo die, vor allem ältere Frauen, dann diesen "Jaultrauergesang" gebracht haben... das habe ich gar nicht gemocht.

Inzwischen vertrage ich das "gut". (Wenn man das so sagen kann) Gerade wenn es ältere Personen waren die verstorben sind.

Aber war bisher nur auf Beerdigungen von der nahestehenden Familie (Großältern, Großtante/Onkel). Daher auch nur auf (bosnischen) christlich-katholischen Beerdigungen.
 
Wenn es das eigene Kind ist, verdaut man weder Beerdigung noch den Tod.
Es war mein Meister, an dem Tag hatte er Urlaub gehabt. Er war mit seinem Vater der gerade in Rente gegangen ist auf der eigenen Baustelle wo er sein Haus bauen wollte.
Er wollte eine Schaufel hochheben und ist umgefallen.
Sein Vater hat sich alles mit ansehen müssen und hat Ihn versucht wiederzu beleben. Gibt es was schlimmeres?
 
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