13. August 1961 - "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten"
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten" - noch am 15. Juni 1961 hatte der Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, dies auf einer internationalen Pressekonferenz im Ost-Berliner Haus der Ministerien versichert.
Anfangs war die Mauer oft nicht mehr als eine Stacheldrahtsperre.
Die Mimik der DDR-Grenzer, die den Mauerbau überwachten, machte nicht immer den Eindruck, als ob sie sich in ihrer Rolle sonderlich wohl fühlten.
Arbeiter erhöhen im August 1961 die ersten Sperren an der Bernauer Straße.
Der 19jährige Volkspolizist Conrad Schumann flüchtet am 15. August 1961 mit einem Sprung über eine Stacheldrahtabsperrung vom sowjetischen Sektor in den Westteil Berlins. Er war der erste Volksarmist, der in den Westen flüchtete.
Nach dem oft provisorischen Beginn wurde die Mauer immer weiter perfektioniert. Das Foto zeigt einen Blick auf die Mauer mit Sperranlagen und Todesstreifen am 22.10.1965 in der Bernauer Straße in Wedding. Gut zu erkennen sind noch die Reste der Häuser an der Sektorengrenze, die nach und nach für den Mauerbau abgerissen wurden.
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