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Bosnien-Herzegowina: Kriegsverbrecher im Hungerstreik fordern neue Gerichtsurteile

B

bosmix

Guest
BELGRAD, 11. September (RIA Novosti). Etwa 30 Insassen eines Gefängnisses im Osten von Sarajewo (Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina) haben am Dienstag einen Hungerstreik verkündet.
Das meldete der Pressedienst des Stadtgerichts von Sarajewo.
Die Verurteilten fordern eine Revision ihrer Urteile wegen Kriegsverbrechen nach den Gesetzen, die in der Sozialistischen Republik Jugoslawien galten.
Die Forderung stützt sich auf die Tatsache, dass in der ersten Hälfte der 90er Jahre, als die Verbrechen begangen wurden, in Bosnien-Herzegowina noch jugoslawische Gesetze galten. Demnach würden die Kriegsverbrecher erheblich mildere Urteile erhalten.
Die Anwälte der Häftlinge vertreten die Meinung, dass das Strafgesetzbuch, das 2003 in Bosnien-Herzegowina angenommen wurde, nicht im Falle ihrer Mandanten angewendet werden kann. Laut Gericht werden alle hungernden Häftlinge im Notfall medizinische Hilfe bekommen.

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Ich denke nach jugoslawischen Gesetz hätten sie die Todesstrafe verdient, schande das die 30 verurteilen Mörder die Schandtaten nicht einsehen und buße dafür tun!
 
Wenn sie nach jugoslawischem Recht verurteilt werden wollen, dann sollen sie auch in ein jugosalwischen Gefängnis a la Goli Otok gesteckt werden...
 
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