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Brexit und News aus GB

Sollen die Briten die EU verlassen?


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Vorfall bei Militärbasis in GB: London sieht Spuren zum Iran
Nach Angaben des britischen Premierministers Andy Burnham deutet einiges darauf hin, dass der Iran an verdächtigen Aktivitäten an einem auch von den USA genutzten britischen Militärstützpunkt im Südwesten Englands beteiligt war.

„Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Iran eine Rolle bei den Ereignissen gespielt hat, die sich an diesem Wochenende auf dem Stützpunkt der Royal Air Force in Fairford zugetragen haben“, sagte der Labour-Politiker gestern in einem Interview mit der BBC.

Burnham verwies zugleich darauf, dass die Ermittlungen weiter liefen. Der Iran hatte am Montag „kategorisch“ jegliche Verbindung zurückgewiesen.

Fünf Verdächtige festgenommen
Die britische Polizei war in der Nacht zum Sonntag zu dem Stützpunkt der Royal Air Force gerufen worden, der auch von der US-Armee für den Krieg gegen den Iran genutzt wird. Die Polizei entdeckte an dem Stützpunkt drei weiße Lieferwagen und nahm fünf Verdächtige fest. Es handelt sich nach Polizeiangaben um britische Staatsbürger im Alter von 23 bis 25 Jahren, die alle in London wohnen.

 
Vorfall bei Militärbasis: Festnahme in London
Nach dem Vorfall nahe einer Luftwaffenbasis in Großbritannien meldet die britische Anti-Terror-Polizei eine weitere Festnahme. Ein 27-jähriger Mann mit britischer und iranischer Staatsangehörigkeit ist in London wegen des Verdachts der Vorbereitung einer terroristischen Tat festgenommen worden, wie die Behörde gestern mitteilte.

Zudem hätten Beamte zwei Immobilien im Stadtteil Westminster durchsucht. Auch ein 26-jähriger Brite wurde demnach im Zusammenhang mit den Ermittlungen befragt.

In der Nacht zum Sonntag waren fünf Männer nahe dem von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkt RAF Fairford aufgegriffen worden. Sie wurden inzwischen unter strengen Auflagen freigelassen und werden ebenso der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt, ermittelt wird auch wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz.

Burnham: Mögliche Verbindung zum Iran
Britischen Medien zufolge soll sich das von den Männern mitgeführte verdächtige Material jedoch nicht als funktionsfähiger Sprengstoff herausgestellt haben. Einer der Festgenommenen soll laut Medienberichten selbst den Notruf gewählt haben.

 
Fairford-Ermittlungen: Festgenommener britisch-iranischer Mann wieder auf Kaution frei
Die britische Terrorabwehr hat einen 25-jährigen Mann mit britisch-iranischer Staatsangehörigkeit auf Kaution freigelassen, der im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Anschlagsplan rund um den Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford festgenommen worden war. Der Mann war am Donnerstag wegen des Verdachts auf Vorbereitung terroristischer Handlungen in Gewahrsam genommen worden. Zuvor waren bereits 5 Briten nahe dreier Lieferwagen festgenommen und später unter strengen Auflagen freigelassen worden. In den Fahrzeugen fanden Ermittler Benzin, aber keinen improvisierten Sprengsatz. Die Polizei prüft weiterhin, ob ein ausländischer Staat beteiligt gewesen sein könnte. Premierminister Andy Burnham sprach von einer möglichen Verbindung zum Iran, während Teheran die Vorwürfe zurückweist.
 
Könnte sich das Vereinigte Königreich wieder der EU annähern?
Andy Burnham beabsichtigt, sich durch die EU-Debatte stark von den Tories abzugrenzen

Trotz politischem Gegenwind der britischen Konservativen und Rechtspopulisten liebäugelt der britische Premierminister Andy Burnham mit Annäherungen an die EU.

Man wolle sich mehrere Optionen ansehen und offen halten, teilte der 56-jährige der BBC in einem Interview sowie seinen Parteikollegen am Parteitag in Liverpool mit. Doch wie realistisch sind stärkere Kooperationen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU oder gar ein Wiedereintritt?

Befürworter in Umfragen vorne
Die britische Regierung ermittelte laut The Guardian mithilfe von Meinungsforschungsinstituten, ob die Bevölkerung einen EU-freundlichen Kurs begrüßen würde. Wie auch schon zuvor bekannt, überwiegen mittlerweile die proeuropäischen Stimmen. Seit dem Austritts-Referendum vor 10 Jahren ist die Gesellschaft in EU-Gegner und -Befürworter gespalten. Politikwissenschaftler Nicolai von Ondarza von der Stiftung Wissenschaft und Politik aus Berlin erklärte dem STANDARD die Hintergründe der wieder aufflammenden EU-Debatte.

 
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