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China Wirtschaftsnews

Wie oft das schon (vor allem hier im BF seit bestimmt 10 Jahren) behauptet wurde, dass die besten Zeiten der USA vorbei sind oder sie als Wirtschaftsmacht untergehen werden. Ihr schaut wohl nur auf die Entwicklung von China aber vergesst, dass auch die USA ebenfalls eine krasse Entwicklung in den letzten Jahren gemacht hat. Die Zukunft liegt in der digitalen Industrie bzw. Industrie 4.0 und dort sind die USA führend auch wenn China ganz vorne mitmischt. Schaut euch alleine Apple, Facebook, Google. Amazon, Tesla an, fast alle digitalen Dienstleistungen und Plattformen die wir täglich benutzen gehören amerikanischen Unternehmen. Unternehmen die eine größere Wirtschaftsmacht haben als manche Länder. Und ja Tesla erzielt noch nicht so viel Gewinn, aber ihnen gehört die Zukunft der Autoindustrie, Tesla ist schon jetzt wertvoller als Mercedes, VW und BMW zusammen. Es wird noch lange dauern bis man die USA überholt, falls das jemals passieren sollte.

Macht euch lieber Sorgen um Europa vor allem Deutschland, was die Digitalisierung und Industrie 4.0 komplett verschläft. Wir haben in vielen Orten noch nicht mal 3G, Glasfaser-Leitungen bis ins Haus bleibt ewig ein Traum, in den Schulen benutzt man immer noch Overheadprojektoren und man schreibt noch auf Kreidetafeln.
 
@Jean Gardi

Nein, nicht nur auf BF sondern überall, fast in allen Zeitungen und Medien. Die Zahlen sprechen für sich. Apple wird in China produziert. Ohne China läuft in den USA nichts, gar nichts.

Seit Jahren verließ sich Apple bei der Produktion von iPhone und Co. voll auf seine chinesischen Partner. Mit dem Ausbruch des Coronavirus wird das erneut zum Problem. Doch eine echte Alternative gibt es nicht.

Was KI angeht, ist führend:

China is on its way to becoming the first global superpower for Artificial Intelligence.

The People's Republic of China has the most ambitious AI strategy of all nations and provides the most resources worldwide for its implementation.

China combines a gigantic amount of data with talent, companies, research and capital to build the world's leading AI ecosystem.

Als Konkurrenz zu Amazon gibt es Alibaba. Und zu Google gibt es auch ähnliche Alternativen. In 5G ist China dem Westen meilenweit voraus.

Und bei Elektroautos, da kann China locker mithalten, vor allem was den Preis angeht:

Eine „Flut chinesischer Elektroautos“, die in Norwegen an Land gehen – einem der größten Märkte für batteriebetriebene Fahrzeuge in Europa – sei ein Vorbote für einen „heftigen Wettbewerb“, auf den sich die europäischen Autohersteller einstellen müssen. Diese Warnung kommt einem Bericht der Automotive News zufolge vom Vorsitzenden der Renault-Gruppe, Jean-Dominique Senard, und in einer Zeit, in der die europäischen Autohersteller inmitten eines durch das Coronavirus verursachten tiefen Einbruchs bei den Verkäufen immer mehr Elektroauto-Modelle auf den Markt bringen.

Das sind die Fakten. Und wie soll die USA da mithalten?
 
Die usa mit ihren 300 Millionen Einwohner leben dank ihrer Leitwährung DEUTLICH über ihre Verhältnisse.Bis auf Waffen,Fast-Food Ketten und Fracking Gas exportieren die Amis auch nichts besonderes.

Die neue Playstation 5 wird übrigens auch in China hergestellt.
 
Bis auf Waffen,Fast-Food Ketten und Fracking Gas exportieren die Amis auch nichts besonderes.

Man muss nicht zwingend was exportieren, man muss was erwirtschaften. Google exportiert nichts aber trotzdem macht das Unternehmen jährlich ca. 10 mal soviel Gewinn wie VW der weltweit größte Autoexporteur.
 
Deflation in China? Ökonomen fordern „radikale politische Reaktionen“
Die Verbraucherpreise in China stagnieren, was Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen bedroht.

Wie das nationale Statistikbüro Chinas am Montag bekannt gab, stieg der Verbraucherpreisindex im August im Vergleich zum August 2023 nur um 0,6 Prozent.

Der Preisverfall in China erreicht demnach ein historisches Ausmaß.

Fallende Preise klingen erstmal gut. Seit langendem fallende Preise, das klingt noch besser. Günstiger einkaufen will jeder. Wenn aber in einer der größten Volkswirtschaft der Welt die Preise über einen langen Zeitraum stagnieren oder fallen, dann ist das ein Problem. Eine Deflation.

 
Gewinneinbruch bei chinesischem Autohersteller BYD
Der chinesische Autohersteller BYD hat angesichts des harten Wettbewerbs auf dem Heimatmarkt zum Jahresauftakt den stärksten Gewinneinbruch seit sechs Jahren verzeichnet. Mit 4,1 Milliarden Yuan (gut 510 Mio. Euro) verdiente der weltweit größte Elektroautohersteller 55,4 Prozent weniger als vor Jahresfrist, wie aus gestern veröffentlichten Börsenunterlagen hervorgeht.

Der Rückgang fiel damit noch stärker aus als im vierten Quartal 2025. Der Umsatz schrumpfte zugleich um 11,8 Prozent auf 150,2 Mrd. Yuan. BYD leidet in China unter der zunehmenden Konkurrenz durch heimische Rivalen wie Geely und Leapmotor.

Auf dem Markt für Elektroautos tobt in der Volksrepublik seit Jahren ein Preiskampf, der auf den Margen der Unternehmen lastet. Erschwert wurde die Lage durch den Wegfall von Förderprogrammen für Elektroautos, was den Fahrzeugabsatz in China zu Jahresbeginn einbrechen ließ. Wie andere chinesische Autohersteller versucht auch BYD, die Schwäche auf dem Heimatmarkt durch höhere Exporte wettzumachen.

 
Weit hinter Erwartungen
Chinas Wirtschaft verliert an Schwung
Die chinesische Wirtschaft hat im April deutlich an Schwung verloren. Sowohl die Industrieproduktion als auch die Einzelhandelsumsätze blieben weit hinter den Erwartungen zurück, da höhere Energiekosten infolge des Krieges im Iran und eine schwache Binnennachfrage das Wachstum bremsten. Vor allem die teils drastisch gestiegenen Exporte stützen die Wirtschaft, die weiter an den Folgen der Immobilienblase laboriert.

Die Industrieproduktion sei im vergangenen Monat im Jahresvergleich um 4,1 Prozent gestiegen, teilte das Nationale Statistikamt (NBS) am Montag in Peking mit. Das ist das schwächste Wachstum seit Juli 2023.

Analysten hatten mit einem Plus von 5,9 Prozent gerechnet. Die Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Indikator für den Konsum, legten lediglich um 0,2 Prozent zu und verzeichneten damit den geringsten Anstieg seit Dezember 2022.

Autoverkäufe eingebrochen
Die Zurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher zeigte sich besonders deutlich auf dem Automarkt: Die inländischen Autoverkäufe brachen im April um 21,6 Prozent ein und verzeichneten damit den siebenten Monat in Folge einen Rückgang.

Zudem schrumpften die Anlageinvestitionen in den ersten vier Monaten des Jahres um 1,6 Prozent. Ökonomen führten das unter anderem auf starke Regenfälle in Teilen Südchinas sowie die anhaltende Krise auf dem Immobilienmarkt zurück.

Nach Dynamik im ersten Quartal
Die April-Daten deuten darauf hin, dass die Dynamik des ersten Quartals schon wieder nachlässt. In den ersten drei Monaten des Jahres war die Wirtschaft noch um 5,0 Prozent gewachsen und lag damit am oberen Ende der Zielspanne der Regierung.

 
Investoren stützen Chinas Börsen mit Milliardenkäufen
Nach den jüngsten Kursverlusten auf dem chinesischen Aktienmarkt haben zwei staatliche Kapitalgesellschaften gestern milliardenschwere Zukäufe zur Stützung des Marktes mitgeteilt.

Die China Reform Holdings Corp (CRHC) investierte nach eigenen Angaben mehr als 50 Mrd. Yuan (rund 6,5 Mrd. Euro) aus speziellen Refinanzierungsfazilitäten und entsprechenden Eigenmitteln in Aktienkäufe und die Aufstockung von Beteiligungen.

Die China Chengtong Holdings Group teilte separat mit, sie habe für knapp zehn Milliarden Yuan chinesische Wertpapiere erworben. Beide Unternehmen kündigten weitere Investitionen an, insbesondere bei Staatskonzernen, Technologiewerten und börsengehandelten Fonds (ETF).

 
Chinas Außenhandel im September übertrifft Erwartungen
Chinas Außenhandel hat im September deutlich die Erwartungen übertroffen. In US-Dollar berechnet stiegen die Exporte der Volksrepublik um 36,3 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahresmonat. Die Importe erreichten ein Plus von 31 Prozent, wie die Zollbehörde in Peking heute mitteilte.

Analysten hatten im Vorfeld einen Zuwachs von ungefähr 25 Prozent bei den Ausfuhren und bis zu 24,5 Prozent bei den Einfuhren erwartet.

In die EU exportierte die Volksrepublik im September deutlich mehr (25,3 Prozent), als sie von dort importierte (plus 0,7 Prozent). Damit stieg Chinas Handelsüberschuss in den ersten drei Quartalen auf 938,11 Milliarden US-Dollar (rund 840 Mrd. Euro) und ist auf dem Weg, den Rekordüberschuss von 1,2 Billionen US-Dollar aus dem vergangenen Jahr zu übertreffen.

Handelspartner wie die EU fordern von Peking deshalb schon länger Schritte gegen das Handelsungleichgewicht. Ein Treiber für die Exporte im September war nach Angaben des Zolls auch der Boom bei künstlicher Intelligenz.

 
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