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Das eigene kind vor die tür setzen..

  • Ersteller Ersteller Balkanbabe
  • Erstellt am Erstellt am
ja richtig übel, aber trotzdem hat keiner sein kind fallen lassen...im gegenteil. ich denke wenn man die kinder raus schmeisst geht es noch mehr bergaboder sie wären alle schon längst irgendwo auf der strasse verreckt. du würdest dein kind auch niemals aufgeben...


es kommt wohl sehr auf den Typ Mensch dabei an. Sowas kann auch dafür sorgen, dass man endlich aufwacht und sich rafft. Ich kenne weiß Gott nicht viele Beispiele von Leuten, die von ihren Eltern rausgeschmissen wurden, aber einen Fall kenne ich, wo sie Drogen genommen, ihre Ausbildung geschmissen, ihre Eltern beklaut hat. Sie wurde rausgeworfen, erstmal lebte sie bei einer Freundin, und tatsächlich fand innerhalb einiger Wochen ein Denkprozess statt, dass sie ihr Abi nachholte, einen Nebenjob fand und sich eine eigene Wohnung suchte. Das war natürlich nichts über Nacht, aber es stieß tatsächlich etwas in ihr an, was nicht passiert wäre, wenn sie weiterhin in der privilegierten Situation gewesen wär, bei ihren Eltern Essen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sowas schätzt man erst wieder, wenn man es nicht mehr hat, wenn man am Boden ist.
 
naja, nicht immer schätzt man gewisse dinge erst dann, wenn man sie nicht mehr hat.


für mich kam es nie in frage aufgrund meines studiums auszuziehen. der hauptgrund, dass ich eben jeweils 2 std. hin- und rückfahrt in kauf genommen habe, lag darin, dass ich die meiste zeit meines lebens eben außerhalb meines elternhaus wohnen werde und solange ich noch kann, werde ich die zeit nutzen, um bei meinen eltern zu sein...
 
es kommt wohl sehr auf den Typ Mensch dabei an. Sowas kann auch dafür sorgen, dass man endlich aufwacht und sich rafft. Ich kenne weiß Gott nicht viele Beispiele von Leuten, die von ihren Eltern rausgeschmissen wurden, aber einen Fall kenne ich, wo sie Drogen genommen, ihre Ausbildung geschmissen, ihre Eltern beklaut hat. Sie wurde rausgeworfen, erstmal lebte sie bei einer Freundin, und tatsächlich fand innerhalb einiger Wochen ein Denkprozess statt, dass sie ihr Abi nachholte, einen Nebenjob fand und sich eine eigene Wohnung suchte. Das war natürlich nichts über Nacht, aber es stieß tatsächlich etwas in ihr an, was nicht passiert wäre, wenn sie weiterhin in der privilegierten Situation gewesen wär, bei ihren Eltern Essen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sowas schätzt man erst wieder, wenn man es nicht mehr hat, wenn man am Boden ist.

Ja, wenn man noch bei Sinnen ist, kann so ein Rausschmiss natürlich auch was positives bewirken, aber bei stark Drogenabhängigen führt das zum völligen Absturz. Wobei ich aber niemanden verurteilen will, der das tut. Es muss unmöglich sein, das zu ertragen, was viele Drogenabhängige mit ihren Familien machen. Spätestens bei gewalttätigen Übergriffen bleibt einem meistens gar nichts anderes übrig, als das Kind rauszuwerfen, es sei denn man will sich selbst vollends in den Ruin treiben. Aber natürlich, glücklich wird damit keiner, das Leben der Familie, insbesondere der Eltern ist so oder so zerstört.
 
naja, nicht immer schätzt man gewisse dinge erst dann, wenn man sie nicht mehr hat.


für mich kam es nie in frage aufgrund meines studiums auszuziehen. der hauptgrund, dass ich eben jeweils 2 std. hin- und rückfahrt in kauf genommen habe, lag darin, dass ich die meiste zeit meines lebens eben außerhalb meines elternhaus wohnen werde und solange ich noch kann, werde ich die zeit nutzen, um bei meinen eltern zu sein...

ich meinte das bei so Abstürzen wie oben genannt, die gar nicht raffen, dass sie ohne ihre Eltern nichts mehr hätten.
 
es kommt wohl sehr auf den Typ Mensch dabei an. Sowas kann auch dafür sorgen, dass man endlich aufwacht und sich rafft. Ich kenne weiß Gott nicht viele Beispiele von Leuten, die von ihren Eltern rausgeschmissen wurden, aber einen Fall kenne ich, wo sie Drogen genommen, ihre Ausbildung geschmissen, ihre Eltern beklaut hat. Sie wurde rausgeworfen, erstmal lebte sie bei einer Freundin, und tatsächlich fand innerhalb einiger Wochen ein Denkprozess statt, dass sie ihr Abi nachholte, einen Nebenjob fand und sich eine eigene Wohnung suchte. Das war natürlich nichts über Nacht, aber es stieß tatsächlich etwas in ihr an, was nicht passiert wäre, wenn sie weiterhin in der privilegierten Situation gewesen wär, bei ihren Eltern Essen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Sowas schätzt man erst wieder, wenn man es nicht mehr hat, wenn man am Boden ist.
ich kenne eben beispiele wo es nicht so gut ausging wenn die kinder rausgeschmissen wurden....kenne aber auch familien mit drogensüchtigen kindern die es über lange jahre ertragen...für ihre kinder kämpfen und wo es wirklich was gebracht hat die kinder jetzt ein normales leben führen.
trotzdem, egal was mein sohn anstellen würde ich könnte ihn nicht aufgeben. er ist in meinem bauch gewachsen, ich habe ihn geboren und ich habe die verantwortung für ihn....zu der verantwortung kommt diese liebe zum kind die man nicht beschreiben kann. wie sollte ich denn normal leben wenn ich nicht weiss ob mein kind auf der strasse vielleicht friert, hungert oder geschlagen wird ? nein...niemals würde ich ihn rausschmeissen...eher wie eine löwin kämpfen um ihm zu helfen. die meisten jugendlichen versinken im drogensumpf weil die eltern sie aufgeben.

 
ich kann mir auch nich vorstellen, dass ich das könnte, aber es gibt halt auch Fälle, wo es die Leute erst kapieren, wenn JEDER sie fallen lässt. Bin aber kein Experte für solche Sachen, was weiß denn ich.
 
Wenn sie in ne Drogensucht sind, dann auf jeden Fall dran bleiben, besonders in der Zeit der Therapie braucht man ganz stark die Familie und Freunde. Da hilft rausschmeißen ja nicht.

Stellt mal vor ich versuch wieder mit den Zigaretten aufzuhören und fange jetzt bald auch nen nichtraucher-kurs an und wenn dann meine Eltern mich in der Zeit aufgeben, ey dann würd ich mir das Nikotin intravenös geben :(

MEIN VERGLEICH IST VOLL LEGITIM!
 
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