Und Putin will nicht nur die Ukraine, hatte er ja mit seiner "Zar-Ansprache" gesagt. Die Polen, baltische Staaten usw. sind nicht umsonst "besorgt" wegen dieses Massenmörders und Möchtegern-Zaren.
Luftverteidigung in Polen reagierte auf russische Kampfjets
Russische Kampfjets haben einem Medienbericht zufolge am Freitag einen Alarm der Luftverteidigung in Polen ausgelöst. Vier Kampfjets vom Typ MiG-31 seien in Richtung der russischen Westgrenze geflogen, berichtete die deutsche Zeitung „Bild am Sonntag“ laut Vorabmeldung gestern Abend und berief sich auf Informationen aus NATO-Kreisen.
Polnische Streitkräfte sowie in Polen stationierte Bundesheereinheiten hätten ihre Luftverteidigungssysteme daraufhin in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Zwei deutsche Patriot-Luftabwehrsysteme auf dem Flughafen in Rzeszow, über den ein Großteil der westlichen Militärhilfe für die Ukraine läuft, wurden dem Bericht zufolge aktiviert. Die russischen Jets seien später wieder umgekehrt.
Polen ist ein entschiedener Unterstützer der Ukraine bei der Verteidigung gegen den russischen Angriffskrieg und ein wichtiges Drehkreuz für Hilfs- und Waffenlieferungen in die Ukraine.
Immer wieder Luftraumverletzungen durch Russland
Das EU- und NATO-Mitgliedsland hat Grenzen zur Ukraine, zu Russlands Verbündetem Belarus und zur russischen Exklave Kaliningrad. Auch EU- und NATO-Länder wie Estland und Rumänien meldeten bereits das Eindringen russischer Drohnen oder Militärflugzeuge in ihren Luftraum. Westlichen Fachleuten zufolge testet Russland damit gezielt die Einsatzbereitschaft der Luftverteidigung und die politische Toleranz für die Luftraumverstöße ab.
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Und Moldawien nicht zu vergessen
Moldawien wirft Russland Verletzung von Luftraum vor
Moldawien wirft Russland eine Verletzung seines Luftraums durch Drohnen vor. Es sei der dritte derartige Vorfall innerhalb von neun Tagen, teilte das Innenministerium in Chisinau gestern mit. Der Luftraum des Landes blieb daraufhin für gut eine Stunde geschlossen. Die prowestliche Regierung wirft Moskau Einschüchterung vor. Eine russische Stellungnahme dazu lag nicht vor.
Unterdessen wurde bekannt, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag zu einem Gespräch mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erwartet wird. Thema seien die Bedingungen für einen gerechten und dauerhaften Frieden, teilte das französische Präsidialamt mit.
Der Empfang ist auch ein Zeichen der Unterstützung für den wegen Korruptionsermittlungen in seinem engsten Umfeld innenpolitisch unter Druck geratenen Selenskyj.
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