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Der Ukraine Sammelthread

Wieder russische Angriffe auf Gasanlagen
Russland hat bei einem Luftangriff in der Nacht auf gestern erneut Anlagen zur Gasproduktion in der Ukraine getroffen. Das teilte der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogas mit. Es sei der sechste derartige Angriff innerhalb einer Woche gewesen.

„Es handelt sich um gezielte Angriffe auf die zivile Infrastruktur, um die Ukrainer während der kalten Jahreszeit von Heizung und Gas abzuschneiden“, erklärte das Unternehmen auf Telegram. Die Ukraine erlebt derzeit die schwerste Energiekrise des Krieges, da die Versorgung durch die russischen Bombardements, die schweren Schäden und die tiefen Temperaturen stark beeinträchtigt ist.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ordnete deshalb den schnellstmöglichen Ausbau der Stromimporte und der Einfuhr zusätzlicher Energieausrüstung an.

Klitschko: Wieder Heizung für mehr Wohnblocks in Kiew
Nach tagelangem Heizungsausfall kommt unterdessen die Wiederherstellung der Fernwärme in der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach Angaben von Bürgermeister Witali Klitschko voran. Etwa 50 Wohnblocks seien noch ohne Heizung, schrieb er auf Telegram. Nach einem heftigen russischen Luftangriff am 9. Jänner war zunächst für 6.000 Häuser die Fernwärme ausgefallen, das ist die Hälfte des Wohnungsbestands.

 
Drohnenangriffe: Stromausfall in russisch besetzter Region
In dem von russischen Truppen besetzten Teil der südostukrainischen Region Saporischschja ist es nach Angaben der Besatzer wegen ukrainischer Drohnenangriffe zu Stromausfällen gekommen. Das betreffe einen „bedeutenden Teil des Gebiets Saporischschja“, schrieb gestern der von Moskau eingesetzte Gouverneur, Jewgeni Balizki, auf Telegram.

Generatoren würden wichtige Objekte wie Krankenhäuser versorgen und die Wasserversorgung gewährleisten. Balizki rief die Bevölkerung zur Geduld für die Dauer der Reparaturarbeiten auf.

Gleichzeitig drohte Balizki mit Strafen bei der Veröffentlichung von Aufnahmen vom Einsatz der Flugabwehr und den Folgen von Einschlägen. In sozialen Netzwerken waren zuvor Videos von mutmaßlichen Drohneneinschlägen in einem Umspannwerk bei der Großstadt Melitopol verbreitet worden.

 
Polen sammelt Strom für Kiew
In Polen sammeln derzeit Tausende Menschen Geld, um hundert Generatoren und mobile Kraftwerke für Kiew zu kaufen. Die Spendensumme wächst Minute für Minute, getragen von vielen einzelnen Beiträgen. Ziel ist es, konkrete Ausfälle bei Strom und Energie abzufedern. Generatoren sichern Krankenhäuser, Wasserpumpen, Kommunikation und grundlegende Versorgung. Es geht nicht um Gesten, sondern um Funktion. Während Angriffe Infrastruktur beschädigen, reagiert die Zivilgesellschaft schnell und direkt. Die Aktion läuft öffentlich, transparent und ohne politische Inszenierung. Jeder Betrag zählt, jede Lieferung schafft Spielraum. Was hier entsteht, ist praktische Unterstützung im Alltag eines angegriffenen Landes. Polen zeigt, dass Hilfe nicht angekündigt werden muss, um wirksam zu sein.

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Neue Angriffe auf ukrainische Städte
Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Charkiw im Nordosten der Ukraine ist nach Angaben der örtlichen Behörden eine 20-jährige Frau getötet worden. Eine Frau sei nach den vorliegenden Informationen durch einen Drohnenangriff auf ein privates Haus gestorben, erklärte der Bürgermeister von Charkiw, Igor Terechow, im Onlinedienst Telegram. Regionalgouverneur Oleh Synehubow erklärte später, das Opfer sei erst 20 Jahre alt gewesen.

Bei dem Angriff sei ein weiterer Mensch verletzt worden, führte der Gouverneur aus Außerdem habe eine 41-Jährige in der Folge eine „akute Stressreaktion“ erlitten.

In der nordöstlichen Region Sumy wurden nach Angaben von Rettungskräften bei Luftangriffen auf eine Wohngegend drei Frauen und ein siebenjähriges Kind verletzt. Eine vorläufige Prüfung ergab Schäden an 15 Wohngebäuden.

 
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