Drohne explodiert an Bulgariens Gaspipeline, und niemand sah sie kommen
Am Morgen des 8. August fiel etwas in ein Sonnenblumenfeld im Nordosten Bulgariens und zerriss die Stille mit einer Explosion. Eine Drohne, von Rumänien her über die Grenze gekommen, stürzte und detonierte etwa 100 Meter hinter der Linie, nahe dem früheren Übergang Kardam. Verletzt wurde niemand, ein Feuer brach nicht aus. Schwerer als der Krater im Feld wiegt eine andere Auskunft. Ein Knall am Sommermorgen, und die Späh-Technik von zwei Staaten und einem ganzen Bündnis meldete nichts. Gesehen hatte das Fluggerät niemand, weder die Radare Rumäniens noch die Bulgariens, und auch die NATO, die über diesem Himmel zu wachen vorgibt, schwieg. Um 8:10 Uhr war das Gerät eingedrungen, noch am selben Tag berief Radew einen Dringlichkeitsrat ein, mit den Ministern des Inneren, des Äußeren, der Verteidigung und der Finanzen, dem Generalstabschef und den Leitern der Nachrichtendienste.
Der Ort ist kein beliebiger. Rund 200 Meter entfernt steht eine rumänische Kompressorstation, etwa 1 Kilometer weiter die bulgarische Station der Transbalkan-Pipeline. Schäden entstanden nicht, weder am Grenzübergang noch an den Stationen der Gasleitung, und der Verkehr über Kardam lief weiter, das bestätigte die Verwaltung der Region Dobritsch. Militärische Fachleute untersuchen nun die Trümmer, um herauszufinden, woher das Gerät kam und wer es schickte. Eine Antwort darauf steht bislang aus, die Herkunft der Ladung bleibt vorerst offen.
Eine Freizeitdrohne war es nicht, sagt Verteidigungsminister Dimitar Stojanow, sondern ein größeres unbemanntes Gerät; nach der Wucht der Explosion und der schwarzen Rauchsäule habe eine erhebliche Menge Sprengstoff an Bord gelegen. Ministerpräsident Rumen Radew bestätigte, dass keines der Radarsysteme beider Länder das Ziel erfasst habe. Auch vom Luftoperationszentrum der NATO im spanischen Torrejón, das den Süden Europas überwacht, kam keinerlei Meldung. Rumänische Grenzer vernahmen allein das Geräusch des Fluggeräts, kurz darauf hörte eine bulgarische Streife bei der Stadt General Toschewo die schwere Detonation. Zwischen dem Geräusch und dem Knall lag die ganze Ohnmacht der Erkennung.
kaizen-blog.org
Am Morgen des 8. August fiel etwas in ein Sonnenblumenfeld im Nordosten Bulgariens und zerriss die Stille mit einer Explosion. Eine Drohne, von Rumänien her über die Grenze gekommen, stürzte und detonierte etwa 100 Meter hinter der Linie, nahe dem früheren Übergang Kardam. Verletzt wurde niemand, ein Feuer brach nicht aus. Schwerer als der Krater im Feld wiegt eine andere Auskunft. Ein Knall am Sommermorgen, und die Späh-Technik von zwei Staaten und einem ganzen Bündnis meldete nichts. Gesehen hatte das Fluggerät niemand, weder die Radare Rumäniens noch die Bulgariens, und auch die NATO, die über diesem Himmel zu wachen vorgibt, schwieg. Um 8:10 Uhr war das Gerät eingedrungen, noch am selben Tag berief Radew einen Dringlichkeitsrat ein, mit den Ministern des Inneren, des Äußeren, der Verteidigung und der Finanzen, dem Generalstabschef und den Leitern der Nachrichtendienste.
Der Ort ist kein beliebiger. Rund 200 Meter entfernt steht eine rumänische Kompressorstation, etwa 1 Kilometer weiter die bulgarische Station der Transbalkan-Pipeline. Schäden entstanden nicht, weder am Grenzübergang noch an den Stationen der Gasleitung, und der Verkehr über Kardam lief weiter, das bestätigte die Verwaltung der Region Dobritsch. Militärische Fachleute untersuchen nun die Trümmer, um herauszufinden, woher das Gerät kam und wer es schickte. Eine Antwort darauf steht bislang aus, die Herkunft der Ladung bleibt vorerst offen.
Eine Freizeitdrohne war es nicht, sagt Verteidigungsminister Dimitar Stojanow, sondern ein größeres unbemanntes Gerät; nach der Wucht der Explosion und der schwarzen Rauchsäule habe eine erhebliche Menge Sprengstoff an Bord gelegen. Ministerpräsident Rumen Radew bestätigte, dass keines der Radarsysteme beider Länder das Ziel erfasst habe. Auch vom Luftoperationszentrum der NATO im spanischen Torrejón, das den Süden Europas überwacht, kam keinerlei Meldung. Rumänische Grenzer vernahmen allein das Geräusch des Fluggeräts, kurz darauf hörte eine bulgarische Streife bei der Stadt General Toschewo die schwere Detonation. Zwischen dem Geräusch und dem Knall lag die ganze Ohnmacht der Erkennung.
Drohne explodiert an Bulgariens Gaspipeline, und niemand sah sie kommen
Am Morgen des 8. August fiel etwas in ein Sonnenblumenfeld im Nordosten Bulgariens und zerriss die Stille mit einer Explosion. Eine Drohne, von Rumänien her über die Grenze gekommen, stürzte und detonierte etwa 100 Meter hinter der Linie, nahe dem früheren Übergang Kardam. Verletzt wurde...