Aktuelles

Der Ukraine Sammelthread

Wie die Polizei berichtet, stahl ein Soldat, der eigenmächtig seine Einheit verlassen hatte, das Auto eines Kameraden – ein Fahrzeug, dessen Schlüssel er eigentlich der Ehefrau des Eigentümers hätte übergeben sollen – und versuchte, es zu verkaufen.

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Ab morgen können Ukrainer in Deutschland ihre ukrainischen Führerscheine ohne theoretische und praktische Prüfung gegen deutsche Führerscheine umtauschen, so das Bundesgesetzblatt.

Diese Möglichkeit besteht für die Klassen A1, A, B, BE, C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D und DE (die Liste umfasst alle Hauptklassen, nur B1 (Quads) und T (Traktoren) fehlen).
 
Eine Ukrainerin berichtete, dass ihr Gepäck mit ukrainischen Symbolen an einem polnischen Flughafen beschädigt wurde.
Die Frau gibt an, dass ihr Koffer während des Fluges von Warschau über Zürich nach Halifax durchsucht wurde: Wertsachen verschwanden, T-Shirts mit ukrainischen Symbolen sowie Bücher wurden zerschnitten und Kleidungsstücke mit Creme beschmiert.

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„Ab in die Ukraine“: Paar aus Belarus in Warschau angegriffen, nachdem es andere gebeten hatte, ihre Hunde anzuleinen

Nach Angaben des Betroffenen, Sergei, begann der Vorfall, als er ein Paar bat, seine beiden kleinen Hunde anzuleinen, um eine Auseinandersetzung mit seinem eigenen großen Hund zu verhindern. Daraufhin rief der Mann: „Ab in die Ukraine“, wechselte jedoch zu dem Ruf „Ab nach Hause“, als er erfuhr, dass das Paar aus Belarus stammte.

Der Konflikt eskalierte zu einem tätlichen Angriff: Sergei und seine Frau wurden zu Boden gestoßen, und ein weiterer Mann setzte Reizgas ein. Auch ihr Hund und ein Passant wurden davon getroffen.

Das Paar verständigte die Polizei. Sergei gab an, dass es in der Umgebung zahlreiche Überwachungskameras gebe und die Polizeibeamten seine Verletzungen bereits dokumentiert hätten.
 
Die Ukraine hat ihre erste gelenkte Fliegerbombe, die „Uravnitel“ (Equalizer), getestet; sie wird bereits für die ukrainischen Streitkräfte beschafft. Die Bombe wurde von DG Industry entwickelt; sie verfügt über einen 250-kg-Gefechtskopf und eine Reichweite von bis zu 130 km.
Die „Uravnitel“ ist für Angriffe auf Ziele tief im russischen Staatsgebiet konzipiert und kostet fast dreimal weniger als das amerikanische JDAM-System.

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Kann Sibirien erreichen: Das Verteidigungsministerium hat die ukrainische Langstreckendrohne „Dovbush T40“ offiziell zugelassen.
Die Drohne kann eine Strecke von mehr als 2.000 km zurücklegen und länger als einen Tag in der Luft bleiben. Diese Reichweite reicht aus, um Ziele jenseits des Urals und im russischen Sibirien zu bekämpfen.

Die „Dovbush T40“ ist für die Aufklärung in der Tiefe des gegnerischen Raums, die Feuerleitung sowie für hochpräzise Angriffe auf feindliche Ausrüstung, Anlagen und Personal weit hinter der Frontlinie konzipiert. Die Drohne kann sowohl als Kamikaze-Drohne eingesetzt werden als auch Munition abwerfen.

Zu ihren Merkmalen zählen eine extrem geringe Radarsignatur, ein leistungsstarker Motor mit elektronischer Einspritzung sowie eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen elektronische Kampfführung.
 
Drohne in Moldau zerschellt
Eine Drohne ist in den Luftraum von Moldau eingedrungen und auf einem Acker explodiert. Das unbekannte Fluggerät sei im Gebiet Stefan Voda im äußersten Südosten des Landes zerschellt und habe einen kleinen Brand ausgelöst, teilte die moldauische Polizei auf Telegram mit. Personen seien nicht zu Schaden gekommen.

Fachleute untersuchten den Absturzort. Nach Darstellung ukrainischer Medien war eine russische Drohne vom Typ Banderol beim Anflug auf den Hafen von Odessa vom Kurs abgekommen und über die Grenze nach Moldau geflogen.

Erst am Vortag war eine Drohne über Rumänien von einem spanischen Kampfjet im Rahmen der NATO-Luftraumüberwachung abgeschossen worden. Die Drohne war aus dem moldauischen Luftraum kommend über Rumänien bemerkt und dann zerstört worden, wie das Verteidigungsministerium über die Plattform X mitteilte. Die Trümmer seien vermutlich im Bezirk Galati über unbewohntem Gelände abgestürzt. Das Ministerium machte keine Angaben zur Herkunft der Drohne.

 
Selenskyj kündigt Personaländerungen im Militär an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Reihe von Personalentscheidungen im Militär angekündigt. Das teilte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache gestern mit. „Es ist sehr wichtig, dass erfahrene Kommandeure mehr Handlungsspielraum erhalten“, sagte er.

Er habe bei der Sitzung einen Teil der Personalentscheidungen gebilligt, die ihm Oberbefehlshaber Mychajlo Drapatyj vorgelegt habe. Namen nannte Selenskyj nicht.

Weiter Angriffe tief auf russischem Gebiet
Selenskyj und die Militärs erörterten zudem die Auswirkungen der ukrainischen Drohnenangriffe tief auf russischem Staatsgebiet. „Wir setzen unsere Fernoperationen fort“, sagte er zu den Einsätzen. „Die Prioritäten für die Präzisionsschläge bis September stehen bereits fest.“

 
Ukraine: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen
Bei russischen Angriffen sind gestern Abend in der Ukraine mehrere Menschen getötet und verletzt worden.

In Saporischschja starben ein Mann und eine Frau bei einem Drohnenangriff auf eine Kleingartenanlage, wie der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mitteilte. Bei weiteren Drohneneinschlägen sei in einer Gemeinde von Saporischschja der Strom ausgefallen. Aus der südukrainischen Hafenstadt Odessa meldeten die Behörden mindestens neun Verletzte nach Attacken.

Nach Angaben der Agentur Ukrinform wurden bei den russischen Drohnenangriffen ein Restaurant und mehrere Privathäuser getroffen. Das russische Militär, das seit knapp viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, attackiert zuletzt verstärkt zivile Ziele im Nachbarland. Die Ukraine griff zuletzt vermehrt Lagerhäuser im russischen Hinterland an.

Moskau: Griffen Frachter an
Das russische Militär hat nach eigener Darstellung zudem im Süden der Ukraine zwei Frachtschiffe mit militärischer Ausrüstung angegriffen.

 
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