Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Der Ukraine Sammelthread

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


In Polen schlugen acht Männer auf drei Ukrainer ein, nachdem es zu einem Gespräch über Wolhynien gekommen war.
Ein alkoholisierter 34-jähriger Mann namens Tomasz sprach drei 20-Jährige an und fragte sie, woher sie kämen. Anschließend beschloss er, ihnen „eine Lektion über das Massaker von Wolhynien zu erteilen“. Das Gespräch eskalierte rasch zu einer Auseinandersetzung. Tomasz rief Männern auf der anderen Straßenseite zu, dass es sich bei den Personen vor ihm um Ukrainer handele – eine Bemerkung, die diese dazu veranlasste, herbeizueilen und einen Angriff zu starten. Mehrere weitere Personen schlossen sich an, sodass die Gruppe der Angreifer schließlich aus acht Männern bestand. Die Ukrainer erlitten Schläge vor allem gegen Kopf und Gesicht. Danach rief Tomasz seelenruhig ein Taxi und verließ den Tatort.

Die Polizei konnte ihn später ausfindig machen; er gestand die Tat und gab an, betrunken gewesen zu sein. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft; derzeit unterliegt er polizeilicher Aufsicht. Die Behörden fahnden noch nach den sieben weiteren beteiligten Männern.
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Ein Gericht hat die Untersuchungshaft für Iryna Mudra, die ehemalige stellvertretende Leiterin des Präsidialamtes, für 60 Tage angeordnet. Das Oberste Antikorruptionsgericht setzte die Kaution auf umgerechnet etwa 450.000 US-Dollar fest, während die Staatsanwaltschaft rund 3,4 Millionen US-Dollar gefordert hatte.
----------------------------

Im Strafverfahren gegen Iryna Mudra, die ehemalige stellvertretende Leiterin des Präsidialamtes der Ukraine, geht es um ihre mutmaßliche Beteiligung an einer groß angelegten kriminellen Organisation, die in Unternehmensübernahmen und Geldwäsche verwickelt war. Laut Ermittlern bildeten Beamte des Präsidialamtes der Ukraine zusammen mit aktuellen und ehemaligen Mitgliedern der Werchowna Rada eine kriminelle Organisation.

Diese Maßnahme erfolgte im Rahmen einer Sonderoperation mit dem Codenamen „Forrest Gump“, die vom Nationalen Antikorruptionsbüro des Ukraine-Staates (NABU) und der Zentralen Antikorruptionsbehörde SAP, die unabhängig vom ukrainischen Präsidenten und der Regierung sind, durchgeführt wurde.
 
Vielleicht bereitet sich Russland irgendwelche Schritte zu unternehmen, nachdem Großbritannien die Übergabe von Technologie zur Herstellung von Marschflugkörpern an die Ukraine angekündigt hat?

London übergibt Baupläne für SCALP-Marschflugkörper an die Ukraine und ermöglicht Kiew so den Aufbau einer eigenen Produktion
Das Vereinigte Königreich wird technische Daten zum SCALP-Marschflugkörper an die Ukraine weitergeben und Kiew damit der eigenen Produktion einen Schritt näher bringen. Zudem bemüht sich die Ukraine weiterhin um die Erlaubnis der USA, Patriot-Abfangraketen herzustellen.

Die Ukraine ist der Eigenproduktion von SCALP-Marschflugkörpern einen Schritt näher gekommen, nachdem das Vereinigte Königreich zugestimmt hat, Informationen über die britischen Komponenten dieses französisch-britischen Waffensystems bereitzustellen.

Der Oberrabbiner von Kiew und ein Militärangehöriger wollen als persönliche Bürgen für Mudra auftreten
Sie betete mit der jüdischen Gemeinde und unterstützte das Militär: Der Oberrabbiner von Kiew und ein ukrainischer Soldat haben vor Gericht für Iryna Mudra ausgesagt – eine ehemalige Beamtin der Präsidialverwaltung, gegen die das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) wegen Korruptionsverdachts ermittelt.

Der Rabbiner erklärte, er kenne Iryna Mudra seit mehreren Jahren. Seinen Angaben zufolge habe sie die Gemeinde besucht, um „zu beten und eine Verbindung zum Allmächtigen herzustellen“.

Auf die Frage des Gerichts, warum er glaube, für die Einhaltung ihrer verfahrensrechtlichen Pflichten durch Mudra garantieren zu können, antwortete der Rabbiner, Mudra sei in der Vergangenheit auf seine Bitte hin gekommen und habe „verschiedene religiöse Handlungen vollzogen“.

„Ich bitte Sie, mir die Möglichkeit zu geben, als Bürge für Frau Mudra aufzutreten... Als Bürge erkläre ich mich bereit, alles zu tun, was das Gericht anordnet“, sagte Binyamin Yonatan Markovitch. Der zweite Bürge ist ein Soldat namens Sergey. Er gab an, zahlreiche berufliche Kontakte mit der Beschuldigten zu teilen, und versicherte, sie habe seine Militäreinheit unterstützt.
 
Ungarns neue Regierung stuft Russland als „Bedrohung“ ein
Die seit Mai amtierende neue ungarische Regierung hält das gegen die Ukraine kriegführende Russland für eine „Bedrohung“. Das geht aus einem Dokument für die Generalversammlung der Vereinten Nationen hervor, das Ministerpräsident Peter Magyar unterzeichnete und das in der Nacht auf heute im ungarischen Amtsblatt erschien.

Die darin zum Ausdruck gebrachte Verurteilung Russlands stellt einen Bruch mit der außenpolitischen Linie der Vorgängerregierung unter Viktor Orban dar. Diese hatte einen eher moskaufreundlichen Kurs verfolgt, EU-Sanktionen gegen Russland verwässert und aufgehalten und Hetzkampagnen gegen die Ukraine gefahren, die sich seit Februar 2022 gegen einen großangelegten russischen Aggressionskrieg wehrt.

Neues Dokument verurteilt Angriffskrieg
Bei dem neuen ungarischen Dokument handelt es sich um die Richtlinien für die ungarische Delegation bei der UNO-Generalversammlung im September. Darin heißt es: „Ungarn verurteilt die russische militärische Aggression und unterstützt in vollem Umfang die Souveränität der Ukraine und ihre territoriale Integrität in den international anerkannten Grenzen.“ Ungarn erkenne das Recht seines östlichen Nachbarlandes auf Selbstverteidigung an.

 
Russland: Tote nach ukrainischen Drohnenangriffen
Bei einer neuen Welle von ukrainischen Drohnenangriffen sind russischen Angaben zufolge zwei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handle es sich um einen Mann und ein 14-jähriges Mädchen, sagte der Gouverneur der Region Lipezk, Igor Artamonow, heute laut der Nachrichtenagentur Interfax.

Eine Drohne sei auf ihr Haus gestürzt und habe dieses in Brand gesetzt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in der Nacht insgesamt 426 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört.

Auch die Hauptstadt Moskau war Ziel der Angriffe. Die Flughäfen in Tambow, Nischni Nowgorod und Jaroslawl meldeten wegen Luftalarms zeitweise ausgesetzte Starts und Landungen.

Erneut Wildberries-Lager getroffen
In der Region Tambow etwa 600 Kilometer südöstlich von Moskau wurde zudem ein weiteres Lager des größten russischen Onlineversandhändlers Wildberries Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs. Der Brand in dem Lager in Kotowsk habe sich auf 100.000 Quadratmeter ausgedehnt, so der Gouverneur der Region, Jewgeni Perwyschow.

 
Jetzt hat sich Selenskyj meine Sympathie verspielt
Ukraine zeichnet Musk mit Freiheitsorden aus
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeichnet SpaceX-Chef Elon Musk mit dem Freiheitsorden aus, einer der höchsten staatlichen Auszeichnungen des Landes. Das geht aus einem heute veröffentlichten Dekret hervor.

Gewürdigt wird damit Musks Beitrag zum Schutz von Menschenleben und der Freiheit. Das Satellitennetzwerk Starlink von SpaceX ist für die ukrainische Armee im Abwehrkampf des russischen Angriffskriegs von zentraler Bedeutung für die Kommunikation und Drohnensteuerung.

Kiew bemüht sich derzeit um eine Ausweitung der Nutzung auch auf russisches Staatsgebiet, um dort militärische Ziele wie Raketenwerfer anzugreifen. Musk lehnte das zunächst als Eskalation ab, laut Selenskyj erhält die Ukraine dazu jedoch inzwischen „ermutigendere Rückmeldungen“.

Mit Starlink-Internet ausgestattet können ukrainische Drohnen mit einer Videoverbindung direkt in Ziele gesteuert werden. Bisher ist die Freigabe auf das ukrainische Territorium einschließlich der von Russland besetzten Gebiete beschränkt.

 
Masala zu Ratcliffe in Moskau
CIA-Besuch wird mit „Zwangsmobilisierung” zu tun haben
Der US-amerikanische CIA-Chef war überraschend in Moskau. Für den Militär- und Sicherheitsexperten Carlo Masala ist das kein Zufall.
Gegenüber FOCUS online ordnet er ein, was dieser Besuch über Russlands nächste Kriegsschritte verrät – und warum eine neue Mobilisierungswelle den Russen diesmal kaum noch einen Ausweg lassen könnte.

CIA-Besuch als Warnsignal
„Gestern war der amerikanische CIA-Chef relativ überraschend in Moskau“, sagt Masala im Gespräch mit FOCUS online. Er glaube, dass dieser Besuch mit der Mobilisierung zu tun haben dürfte – und mit deren Ausmaß.

Ob eine neue Zwangsmobilisierung tatsächlich komme, könne er nicht mit Sicherheit sagen. Doch er sieht Vorbereitungen. „Es sieht momentan danach aus“, so Masala. Für ihn ist der CIA-Besuch ein Signal, das man ernst nehmen müsse. „Ich glaube, das wird auch mit der Mobilisierung zu tun haben.“

Eine Million auf der Flucht – die Warnung aus der Vergangenheit
Masala erinnert daran, was die letzte große Mobilisierungswelle 2022 ausgelöst hat. Jene Welle, in der 300.000 Menschen mobilisiert werden sollten, habe dazu geführt, dass fast eine Million Russen das Land verlassen hätten. Eine Mobilisierung sei deshalb „nicht besonders populär in Russland“.

Diese historische Erfahrung erklärt nach Einschätzung von Masala, warum die russische Seite diesmal offenbar andere Vorkehrungen treffe. Er verweist auf Gerüchte, wonach Russland mit seinen Anrainerstaaten Absprachen getroffen haben soll – mit dem Ziel, die Grenzen zu schließen. „Sodass man nicht das Land verlassen kann, wenn man mobilisiert wird.“

 
Drogen im Wert von 540 Millionen Hrywnja (!) und 42 ausgehobene Labore: Die Nationalpolizei hat eine groß angelegte Sonderoperation zur Zerschlagung der Drogeninfrastruktur in der Ukraine abgeschlossen.

Die Sicherheitskräfte führten insgesamt 1.209 Durchsuchungen durch; 42 Drogenlabore wurden ausgehoben, 134 Lager für Fertigprodukte geschlossen und der Betrieb von 56 Online-Drogenshops eingestellt. Zudem wurden mehr als eine Tonne fertiger Betäubungsmittel sowie 22 Tonnen Rohstoffe beschlagnahmt, aus denen sich weitere mehr als 4 Tonnen Drogen hätten herstellen lassen.
Die Ermittler haben 367 an den kriminellen Machenschaften beteiligten Personen offiziell die gegen sie erhobenen Vorwürfe mitgeteilt.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


In der Slowakei wurden Saboteure festgenommen, die einen Brandanschlag auf eine Fabrik zur Herstellung von Drohnen (UAVs) geplant hatten.
Zwei Verdächtige wurden in der Slowakei und einer in Deutschland festgenommen. Das Fabrikgelände wurde nicht beschädigt, und es gab keine Verletzten.

„Die Polizei beschlagnahmte eine beträchtliche Menge Brandgemisch, Werkzeuge, Mobiltelefone, eine Kamera sowie einen handgeschriebenen Plan“, berichtete die Polizei und fügte hinzu, dass sich zum Zeitpunkt des geplanten Anschlags etwa 70 Personen in der Anlage aufgehalten hätten.
 
Zurück
Oben