Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Der Ukraine Sammelthread

Der Rada-Abgeordnete Hontscharenko erklärte, er habe in seinem Auto ein Abhörgerät gefunden. Er leitet die parlamentarische Untersuchungskommission für Korruption in den Bereichen Verteidigung und Wirtschaft. Zuvor hatte bereits der Bürgermeister von Lwiw ein Abhörgerät in seinem Wagen entdeckt.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Die Moskauer Ölraffinerie von „Gazprom Neft“ hat die Ölverarbeitung nach einem Angriff ukrainischer Drohnen am 20. September vollständig eingestellt, wie Reuters berichtet.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur beschädigten Brände beide Anlagen zur Primärverarbeitung von Erdöl – AVT-6 und „Euro+“ –, die für die gesamte Verarbeitungskapazität der Raffinerie verantwortlich waren. Der in der Moskauer Raffinerie produzierte Kraftstoff wird ab heute nicht mehr an der Internationalen Warenbörse St. Petersburg zum Verkauf angeboten.

-----------------------------------------------

Das russische Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von 1600 ukrainischen Drohnen am heutigen Tag – ein Rekordwert für den gesamten Krieg. Selbst die Luftabwehr von Moskau, die als die am stärksten befestigte der Welt gilt, konnte nicht alle Drohnen abfangen; ein Teil von ihnen drang bis zu den Zielen vor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Der Vorsitzende der polnischen Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS), Jarosław Kaczyński, erklärte, die Ukraine habe zu Beginn der russischen Invasion einen Einheitsstaat mit Polen anstreben wollen, um Polen auf diese Weise „in den Krieg hineinzuziehen“ und sich die NATO-Mitgliedschaft zu sichern; dies berichtet die Zeitung *Rzeczpospolita*.

„Die Ukrainer erwarteten von uns etwas, dem wir aus verschiedenen Gründen – über die ich nicht sprechen kann – nicht zustimmen konnten. Anfangs verfolgten sie ein etwas eigenartiges Konzept: Sie wollten uns durch die Gründung eines gemeinsamen Staates in diesen Krieg hineinziehen. Auch Selenskyjs Rede im Sejm zielte genau in diese Richtung. Zudem ging es um den NATO-Beitritt; sie glaubten offenbar, diese Ziele erreichen zu können, doch ich bin mir da nicht sicher“, so Kaczyński.

:mrgreen:
 
Getreideexporte blockiert
Schwarzes Meer als „anderes Hormus“
Der Krieg gegen den Iran ist in den letzten Monaten gegenüber dem Ukraine-Krieg deutlich in den Vordergrund der Aufmerksamkeit gerückt. Grund dafür sind vor allem die steigenden Erdöl- und Treibstoffpreise durch die Blockade der Straße von Hormus. Dabei wiederholt sich im Schwarzen Meer aktuell ein Szenario, das dem im Nahen Osten ziemlich ähnlich und kritisch ist, nur dass es dort um Getreide geht. Bloomberg zog am Montag einen Vergleich und nannte das Schwarze Meer „das andere Hormus“.

Nach dem Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 hatte die russische Armee für Monate ukrainische Seehäfen im Schwarzen Meer militärisch blockiert. Der Export von Getreide brach stark ein. Im Mai 2022 stieg der Preis für Weizen im internationalen Handel auf bis zu 450 Euro pro Tonne. In mehreren Ländern kam es zu Versorgungskrisen. Nun droht sich das Szenario von damals zu wiederholen. Diesmal sind die Exportwege beider Länder blockiert.

Die US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg nannte die Situation im Schwarzen Meer, die in den letzten Wochen deutlich eskalierte, am Montag „das andere Hormus“. Durch diese Meerespassage zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman wurde bis zum Angriff Israels und der USA auf den Iran 2024 etwa ein Fünftel der globalen Flüssiggas- und Erdölexporte verschifft.

Über das Schwarze Meer, die Verbindung zwischen Europa und Asien, verliefen vor 2022 bis zu 90 Prozent der ukrainischen Getreide- und ein großer Teil seiner Stahlexporte. Russland verschifft etwa 70 Prozent seiner Getreideausfuhren über das Schwarze Meer.

 
Kreml: Versorgungsengpässe in russisch kontrollierter Stadt
Der Kreml hat kritische Engpässe bei der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten in der russisch kontrollierten ukrainischen Stadt Oleschky eingeräumt. Das russische Militär arbeite an einer Lösung, teilte die Regierung in Moskau heute mit.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha warf den russischen Truppen dagegen vor, humanitäre Hilfe zu blockieren und nicht auf Evakuierungsanfragen zu reagieren. In der Stadt im Gebiet Cherson „sterben 6.000 Einwohner, darunter 200 Kinder, an Hunger und Kälte“, sagte er in einem Video auf Facebook.

Die ukrainische Delegation wolle das Thema bei der UNO-Vollversammlung in New York auf höchster Ebene ansprechen, um internationalen Druck auf Russland für einen humanitären Zugang auszuüben.

 
Ukraine meldet Tote nach russischem Angriff auf Dnipro
Bei einem nächtlichen russischen Angriff auf die südostukrainische Stadt Dnipro sind laut Angaben von Gouverneur Olexandr Handscha von heute drei Menschen getötet worden. Das russische Verteidigungsministerium teilte indes mit, die eigenen Streitkräfte hätten einen heftigen Schlag gegen Ziele in der Ukraine ausgeführt.

Dabei seien Industrie- und Militäranlagen, der Energie- und Treibstoffsektor sowie die Hafeninfrastruktur und Militärschiffe getroffen worden.

Russland meldet Angriff auf Region Samara
In der russischen Region Samara an der Wolga trafen ukrainische Drohnen laut Behördenangaben zivile Ziele. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew schrieb auf Telegram, die Luftabwehr habe in der Nacht zwar Dutzende Drohnen abgeschossen. Dennoch seien Privathäuser und Autos beschädigt worden.

 
Kreml lehnt Selenskyjs Waffenruhevorschlag ab
Moskau lehnt den erneuten Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab, eine begrenzte Waffenruhe zu vereinbaren.

Präsident Wladimir Putin habe immer gesagt, „dass sich Russland einsetzt für einen dauerhaften Frieden, nicht für eine Waffenruhe, die im Grunde nichts bringt“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow russischen Staatsmedien zufolge.

Die Äußerungen Selenskyjs wertete der Kreml laut Eigenangaben als Zeichen dafür, dass es der Ukraine wirtschaftlich und an der Front immer schlechter gehe. Zudem warf Peskow Selenskyj vor, sich einmal für ein Ende des Kriegs auszusprechen und einmal neue Angriffe anzukündigen.

Ukraine meldete Rückeroberungen im Donbas
Das ukrainische Militär hatte zuletzt von Rückeroberungen im Donbas gesprochen. Selenskyj hatte am Vortag den Vorschlag einer begrenzten Waffenruhe bekräftigt. Die Ukraine sei zu entsprechenden Schritten bereit, wenn der ukrainische Energiesektor, kritische Infrastruktur und Lebensmittelexporte keine Ziele mehr für Russland seien.

 
Selenskyj steht die Wut ins Gesicht geschrieben.
Frage: Letztes Jahr haben Sie bei der UN-Generalversammlung gesagt, die Ukraine könne ihr gesamtes Staatsgebiet zurückerobern. Glauben Sie das immer noch?
Trump: Ich denke, sie werden eine Vereinbarung treffen. Ich möchte nicht sagen, wie diese Vereinbarung aussehen wird. Wir sprechen sehr oft darüber, auch mit Präsident Putin.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
 
Ukraine: Tote und Verletzte bei russischen Angriffen
Bei russischen Angriffen in verschiedenen Teilen der Ukraine sind mindestens vier Menschen getötet und weitere verletzt worden.

In der Hauptstadt Kiew kam laut Bürgermeister Witali Klitschko ein Mensch ums Leben. Zuvor sprach er von mindestens acht Verletzten infolge russischer Angriffe. Es habe Schäden in mehreren Stadtteilen gegeben, etwa einen Drohneneinschlag in einer Tankstelle.

 
Polen: Russischer Hubschrauber dringt in Luftraum ein
Ein russischer Militärhubschrauber ist nach Angaben des polnischen Einsatzführungskommandos kurzzeitig von der russischen Exklave Kaliningrad aus in den Luftraum des NATO-Mitglieds Polen eingedrungen.

Der Hubschrauber vom Typ Mi-8 hielt sich den Angaben zufolge 42 Sekunden im polnischen Luftraum auf und flog dabei bis zu 300 Meter weit über die Grenze.

Kampfflugzeuge seien aufgestiegen, Bodentruppen blieben in Bereitschaft. „Die Art des Vorfalls deutet darauf hin, dass Russland einmal mehr die Bereitschaft unserer Luftverteidigung testet“, wie es laut Reuters von polnischer Seite hieß.

 
Trump wirkt beim Thema Ukraine zunehmend verwirrt
Der US-Präsident glaubt offenbar noch immer, dass Putin nichts lieber will als ein Ende des Krieges und einen "Deal" mit Kyjiw. Dabei ist das Gegenteil der Fall

Während sich bei der Uno in New York dieser Tage die Welt trifft, muss man sich schon fragen, in welcher Welt Donald Trump eigentlich lebt. Augenscheinlich in seiner ganz eigenen.

Jüngstes Beispiel: Ukraine. Gerade dort dürfte dem mächtigsten Mann der Welt die Realität mehr und mehr entgleiten. Etwa, wenn er im Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj allen Ernstes behauptet, dass auch Wladimir Putin nichts lieber wolle als ein Ende des Krieges. Und dass dieser bereit sei, darüber mit dem Ukrainer zu verhandeln.

Wäre das Thema nicht so tragisch, man müsste fast schmunzeln über so viel Unsinn. Putin will kein Ende des Krieges, sondern einen Sieg allein zu seinen Bedingungen. Bei der Pseudowahl am Wochenende hat er sich gerade erst eine Art Blankoscheck für eine massive Eskalation ausstellen lassen.

Putin will keinen "Deal"
Im kommenden Winter droht der Ukraine ein Blackout, weil Russland die Energieversorgung zerstört und Trump das Land im Stich lässt, was Abwehrmunition betrifft.

 
Zurück
Oben