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Der Ukraine Sammelthread

Festnahme ukrainischer Journalisten wirft Fragen auf
Der ukrainische Investigativjournalist Mychajlo Tkatsch und sein Kameramann sind in Wien bei Recherchen zu einem früheren Generalstaatsanwalt festgenommen und später wieder freigelassen worden. Der Fall sorgt für Debatten. Zwei weitere Ukrainer sitzen wegen Spionageverdachts in Untersuchungshaft.

Videobericht
 
Ich würde extra noch einige Drohnen schicken um andere Diesel - Raffinerien anzugreifen 🖕
Hätte der dumme Wichser Iran nicht angegriffen, hätte der Rest der Welt kein Problem mit einem Erdölpreis. Die Menschen die sein Freund Putin vernichtet sind ihm scheißegal
Viele Tote nach russischen Angriffen in Saporischschja
Bei russischen Angriffen sind im Südosten der Ukraine laut Behördenangaben mindestens 20 Menschen getötet worden.

Russland habe fünf Gleitbomben auf Wohnhäuser in Saporischschja abgeworfen, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gestern in sozialen Netzwerken.

Unter den Toten seien drei Minderjährige, 16 Menschen seien verletzt. Die Angriffe erfolgten, während in den USA neue Beratungen zwischen Vertretern der USA, Kiews und Europas über ein Ende des Ukraine-Krieges laufen. Insgesamt seien in der Nacht 13 ukrainische Regionen attackiert und Wohnhäuser, Infrastruktur und Eisenbahneinrichtungen beschädigt worden.

 
Hätte der dumme Wichser Iran nicht angegriffen, hätte der Rest der Welt kein Problem mit einem Erdölpreis.

Is so.

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Da fordert der richtige.

 

Anhänge

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Diesel-Deal: Gut, dass Selenskyj Trumps Unsinn öffentlich anspricht
Nach Jahren des Stoizismus hat der ukrainische Präsident endlich gesagt, was viele denken: Die USA wollen Kyjiw nicht helfen und sind unehrlich

Eines Tages werden wir hoffentlich erfahren, wie Wolodymyr Selenskyj es anstellt, nicht ständig aus der Haut zu fahren, wenn ihm aus Washington ein Stumpfsinn nach dem anderen serviert wird.

Als wäre es nicht genug, dass Wladimir Putin ihm nach dem Leben trachtet, muss der ukrainische Präsident auch noch die Lügen von Donald Trump und dessen Lakaien ertragen. Und das seit bald zwei Jahren.

Bloß nicht aus der Rolle fallen, lautet das Motto des einstigen Schauspielers. Ende der Woche war es dann aber doch so weit.

USA wollen Ukraine nicht helfen
Der Anlass: Erst hatte US-Außenminister Marco Rubio darüber schwadroniert, wie sehr sich sein Land doch um Frieden bemühe, dann schwärmte Trump von Putins großzügiger "Hilfe", was die Versorgung mit Diesel betrifft.

Anstatt wie versprochen für Frieden zu sorgen, investierten die USA in Putins Krieg und verhielten sich nicht ehrlich, platzte es aus Selenskyj heraus.

 
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Der Blogger Alexander Khramov vergleicht die Verluste in Afghanistan, Tschetschenien und der Ukraine:

Vor einigen Tagen war ich in der Stadt Arzamas (Region Nischni Nowgorod). Dort sah ich ein Denkmal für die in lokalen Konflikten gefallenen Söhne der Stadt. Im Internet habe ich gelesen, dass es bereits im Jahr 2002 errichtet wurde. Damals befanden sich auf dem Denkmal 12 Tafeln mit den Namen der gefallenen Soldaten – darunter 5 Einwohner von Arzamas, die in Afghanistan gefallen waren, und 7, die in Tschetschenien gefallen waren.

Alle übrigen Tafeln kamen ab 2022 hinzu, als man begann, die Namen derjenigen auf dem Denkmal zu verewigen, die nicht aus dem Sondermilitäreinsatz zurückgekehrt sind. Mittlerweile stehen dort bereits 178 Namen. Das ist 15-mal mehr als die Gesamtverluste in Afghanistan und Tschetschenien. Und das allein in Arzamas. Rechnen Sie selbst, wie es landesweit aussieht.

Zur Information: Nach offiziellen Angaben kamen während des gesamten Konflikts in Afghanistan etwa 15.000 sowjetische Soldaten ums Leben, während der beiden Tschetschenienkriege etwa 11.000 russische Soldaten. In Arzamas leben derzeit 103.000 Menschen, das sind 0,07 % der russischen Bevölkerung.

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Der Hauptunterschied besteht darin, dass in den beiden vorangegangenen Kriegen Wehrpflichtige ums Leben kamen, während im aktuellen Krieg hauptsächlich Freiwillige kämpfen, die sich für Geld gemeldet haben. Deshalb hat die Bevölkerung nicht so viel Mitleid mit ihnen; dennoch belasten der Krieg und die jungen Männer, die dabei ums Leben kommen, dennoch die Psyche der Bevölkerung. Zwar kamen in Afghanistan in 10 Jahren „nur“ 15.000 Soldaten ums Leben – bei einer Bevölkerung der UdSSR von 270 Millionen in den 1980er Jahren –, doch selbst wenn jemand selbst keine Freunde oder Verwandten unter den Gefallenen hatte, kannte er jemanden, der einen Angehörigen verloren hatte, oder hörte von Bekannten, bei denen jemand ums Leben gekommen war. Derzeit werden die Verluste Russlands durch Getötete auf etwa eine halbe Million Menschen in 4,5 Jahren geschätzt, bei einer Bevölkerung von 145 Millionen. Das heißt, jeder hat Tote zu beklagen, wenn nicht Freunde oder Verwandte, dann zumindest enge Bekannte. Die aktuellen Verluste haben also dennoch eine moralisch-psychologische Wirkung auf die russische Bevölkerung, und es bleibt zu hoffen, dass dies kein gutes Ende für Putins Regime nehmen wird :)
 
Trumps Wochenende an Moskaus Seite: Putins Diesel für Amerikas Zapfsäulen, ein neuer Präsident für Kiew
In Saporischschja gruben Retter am Samstag 20 Tote aus einem zerschlagenen Wohnblock, drei davon Kinder, 18 weitere lagen verletzt im Schutt. Ein Mann saß auf den Trümmern und telefonierte, als wäre das die neue Ordnung der Dinge. Am selben Samstag trat Donald Trump in Washington vor die Mikrofone und erklärte, das Problem sei der Mann unter diesen Bomben. Die Ukraine solle sich „einen neuen Präsidenten“ suchen. Einen Tag zuvor hatte er Putins Diesel gekauft. Dem Beschossenen wird die Schuld gereicht, dem Brandstifter der Markt.

Beide Schritte gehören zusammen. Am Freitag verkündete Trump den Handel, Russland werde Diesel an die USA und an die Weltmärkte liefern, und Washington hob die Sanktionen auf russische Dieselausfuhren bis April auf. Zunächst mehr als 300.000 Tonnen, im November weitere 500.000. Danach eine Million, bald darauf drei weitere Millionen. Der Kreml gab nichts dafür her, Putin bestätigte nach einem Telefonat nur seine „Bereitschaft“ zu liefern, ohne eine einzige Zahl zu nennen. Noch am Freitagabend ließ sein Außenpolitiker Juri Uschakow wissen, man werde erst „nachdenken“, wann die Gespräche überhaupt wieder beginnen. Gut einen Monat nach dem Gesetz, das Putins Ölgeld austrocknen sollte, dreht Trump den Hahn wieder auf. Dasselbe Werkzeug, das Russlands Öleinnahmen abschnüren sollte, benutzt er jetzt, um sie zu mehren.

 
Saporischschja: Opferzahl nach russischem Angriff stieg
Nach dem am Samstag erfolgten russischen Angriff auf Saporischschja ist die Zahl der Toten gestern auf 23 gestiegen. Die Rettungsarbeiten nach dem Angriff seien abgeschlossen, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Unter den Toten seien vier Minderjährige.

„Der wahre Grund für den Krieg in Europa ist Russland, und Russland allein“, schrieb Selenskyj. Die Ukraine sei bereit, Angriffe auf russische Raffinerien zu stoppen, wenn Russland ukrainische Energieanlagen nicht mehr angreife, wiederholte er und warf Kreml-Chef Wladimir Putin vor, das nicht zu wollen.

Russland attackierte laut Selenskyj in Charkiw eine medizinische Einrichtung, Wohnhäuser und Energieinfrastruktur. In Slowjansk sei heute Früh ein Wohnhaus getroffen worden.

 
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