Waffenruhe für eine hungernde Stadt: In Oleschky schweigen die Waffen, während Russland Kiew weiter bombardiert
Nach mehr als 4 Jahren russischer Besatzung gilt seit Dienstag, 3 Uhr, eine örtliche Waffenruhe für das ukrainische Oleschky, vermittelt durch Melania Trump unter Beteiligung von Papst Leo. Die Feuerpause soll bis Sonntag dauern und Hilfslieferungen sowie Evakuierungen ermöglichen. Beide Kriegsparteien erklärten, sie hielten sich daran. Von einst 24.000 Einwohnern leben nur noch wenige Tausend in der zerstörten Stadt. Manche überleben mit einer Tasse Reis oder Buchweizen täglich. Trinkwasser und Medikamente fehlen, die Versorgung mit Strom und Heizung ist weitgehend zusammengebrochen. Verminte Straßen machen selbst die Suche nach Lebensmitteln lebensgefährlich. Vor den Evakuierungen müssen zunächst Straßen entmint werden. Viele zurückgebliebene Menschen sind krank oder hochbetagt und können ihre Heimat kaum noch verlassen. Der ukrainische Politiker David Arachamija sprach von der größten Deeskalation seit 2022. Bis Dienstagabend wurden keine Verstöße gegen die örtliche Waffenruhe gemeldet. Währenddessen griff Russland Kiew erneut mit ballistischen Raketen an. Mindestens 1 Mensch starb, die wichtige Südbrücke und ein Universitätsgelände wurden beschädigt. Präsident Selenskyj berichtete außerdem von Angriffen auf Energieanlagen und Infrastruktur in 10 weiteren Regionen. Moskau bezeichnete seine Angriffe als Schläge gegen militärische Ziele. Anfang November sollen die Verhandlungen in Abu Dhabi weitergehen. Russland verlangt weiterhin die Abtretung der verbliebenen ukrainisch kontrollierten Gebiete von Donezk. In Oleschky hoffen die Menschen zunächst auf Lebensmittel.
Nach mehr als 4 Jahren russischer Besatzung gilt seit Dienstag, 3 Uhr, eine örtliche Waffenruhe für das ukrainische Oleschky, vermittelt durch Melania Trump unter Beteiligung von Papst Leo. Die Feuerpause soll bis Sonntag dauern und Hilfslieferungen sowie Evakuierungen ermöglichen. Beide Kriegsparteien erklärten, sie hielten sich daran. Von einst 24.000 Einwohnern leben nur noch wenige Tausend in der zerstörten Stadt. Manche überleben mit einer Tasse Reis oder Buchweizen täglich. Trinkwasser und Medikamente fehlen, die Versorgung mit Strom und Heizung ist weitgehend zusammengebrochen. Verminte Straßen machen selbst die Suche nach Lebensmitteln lebensgefährlich. Vor den Evakuierungen müssen zunächst Straßen entmint werden. Viele zurückgebliebene Menschen sind krank oder hochbetagt und können ihre Heimat kaum noch verlassen. Der ukrainische Politiker David Arachamija sprach von der größten Deeskalation seit 2022. Bis Dienstagabend wurden keine Verstöße gegen die örtliche Waffenruhe gemeldet. Währenddessen griff Russland Kiew erneut mit ballistischen Raketen an. Mindestens 1 Mensch starb, die wichtige Südbrücke und ein Universitätsgelände wurden beschädigt. Präsident Selenskyj berichtete außerdem von Angriffen auf Energieanlagen und Infrastruktur in 10 weiteren Regionen. Moskau bezeichnete seine Angriffe als Schläge gegen militärische Ziele. Anfang November sollen die Verhandlungen in Abu Dhabi weitergehen. Russland verlangt weiterhin die Abtretung der verbliebenen ukrainisch kontrollierten Gebiete von Donezk. In Oleschky hoffen die Menschen zunächst auf Lebensmittel.