Alle Medien, egal ob aus Russland oder dem Westen berichten darüber dass die Ukraine die Krim von Russland bekommen hat. Keiner sagt aber dass auch Russland 30 Jahre vorher etwas von der Ukraine bekommen hat, nämlich Shakhty und Taganrog (siehe Karte).
2.1.1 Nationalismus
Der Nationalismus findet seinen Ausdruck im Nationalstaat, der auf der Einheit von Volk, Territorium und Staat beruht. Das Volk ist dabei eine Menge von Menschen, die Sprache und Kultur, Kunst und Literatur gemeinsam haben. Die Wurzel des Wortes Nation liegt im lateinischen Wort nasci, geboren werden und der Perfekt-Form davon natus/a/um esse, geboren sein. Der Nationalstaat soll also die Erweiterung einer Gemeinschaft der von einer Mutter geborenen Kinder sein. Das Geborensein von einer Mutter ist zweifellos ein natürliches Band zwischen Menschen (sofern die Kategorie des Natürlichen überhaupt sinnvoll auf zwischenmenschliche Beziehungen angewendet werden kann) und so soll auch der Nationalstaat eine gleichsam "natürliche" Verfassung darstellen.[SUP]1[/SUP] Unglücklicherweise ist aber die Einheit von Volk (also Sprache), Territorium und Staat[SUP]2[/SUP] immer eine Illusion gewesen, und das sogar im Falle Frankreichs, das Arendt die Nation par excellence nennt. In jedem Staat werden unterschiedliche Dialekte oder sogar ganz verschiedene Sprachen gesprochen, jeder Staat birgt in sich Minderheiten fremder Nationen und jede Nation hat eigene Minderheiten in fremden Staaten. Arendt zeigt, daß diese Widersprüche in der Praxis nicht zu lösen sind und erklärt deshalb die nationalstaatliche Verfassung für gescheitert. Die einzig denkbare Lösung des Minderheitenproblems besteht in Assimilation oder physischer Vernichtung. Und obwohl die Vernunft in dieser Lage gebietet, Abstriche am Konzept des Nationalstaates zu machen, ist es leider eine historische Tatsache, daß der andere Weg, der der Vernichtung, erprobt worden ist.
Und das ist was gerade passiert! Die Faschisten wollen die Ost- und Süd-Ukrainer (alle russisch sprechenden) vernichten!
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Sogar die Gasprinzessin rief wiederholt dazu auf, Ost-Ukrainer zu töten, zu vernichten!
Und jetzt?![]()
Zur Autorin deines auszugsweise zitierten Textes: Hannah Arendt, wurde 1906 (!) in Königsberg (Preußen) geboren und starb vor 39 Jahren in den USA. Sie war Jüdin. Da sie zu Beginn des 3. Reiches im Widerstand arbeitete, flüchtete sie nach Frankreich, später in die USA, die nach eigener Aussage zu ihrer zweiten Heimat wurde. Vermutlich hatte sie extrem gute Gründe, nicht nach Russland zu fliehen, obwohl das damals ja nur einen "Katzensprung" entfernt war.

Er hat eine große poltische Denkerin und Philosophin des 20. Jh, zitiert um darzustellen, was aus seiner Sicht heute passiert. Wo verdammt noch mal ist das Problem?
In dem Konflikt treffen gerade zwei Welten IN der Ukraine aufeinander, wo überall fragwürdige "Milizen", kriminelle Banden und Marodeure das Heft in die Hand genommen haben. Auf beiden Seiten! Es lohnt sich, auch die kritischen Analysen der "Freitag" zu lesen. Hier gepostet. Vielleicht kannst du mir ja mal erklären, warum Vertreter jener selbsternannten Republiken etc. nicht zum Runden Tisch geladen wurden. Wo jeder weiß, dass nur mit ihnen v.a. die Wahlen und auch die Zukunft des Landes gestaltet werden können. Hat man etwa doch kein Interesse seitens der doch ach so demokratisch legitimierten Regierung Jazenjuk? Soll die Ukraine doch mal damit anfangen, was ihr auch von mehreren Seiten empfohlen wurde, nämlich einen ernsthaften innerukrainischen Dialog.
Ukraine: Nationalgarde soll zehn Soldaten wegen Fluchtversuchs erschossen haben
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Die Kiew-treue Nationalgarde soll bei ihrem „Sonder-Einsatz“ in der Ost-Ukraine zehn Soldaten der regulären Armee erschossen haben, weil diese angeblich auf die Seite der Volksmilizen überwechseln wollten. Dies erfuhr RIA Novosti von der Bürgerwehr der umkämpften Stadt Slawjansk.
„Zehn Menschen wollten zu uns überwechseln, aber die Kommandeure aus der ukrainischen Garde haben sie erschossen“, teilte Stella Choroschewa, Sprecherin des Volksbürgermeisters von Slawjansk, Wjatscheslaw Ponomarjow, RIA Novosti am Telefon mit.
In der Nacht zum Sonntag hatten Ortsbewohner und Aktivisten von schweren Gefechten im Raum Slawjansk berichtet. Das Verteidigungsministerium in Kiew informierte, dass Stellungen und Kontrollposten der Regierungstruppen nahe Slawjansk in der Nacht angegriffen worden seien. Zwei Angehörige der Nationalgarde und zwei Soldaten seien verletzt worden. Die Attacken seien abgewehrt worden.
Die Nationalgarde war aus loyalen Soldaten und Freiwilligen aufgestellt worden, nachdem die Opposition im Februar den Staatschef Viktor Janukowitsch für abgesetzt erklärt hatte. Obwohl die von der Verfassung vorgeschriebene 75-Prozent-Mehrheit im Parlament nicht erreicht wurde, stellten Oppositionsparteien eine Übergangsregierung, die von den westlichen Staaten anerkannt wurde.
Dagegen haben die von russischsprachigen Einwohnern dominierten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine die neue, nationalistisch geprägte Regierung in Kiew nicht anerkannt. In Donezk, Charkow, Lugansk und anderen Städten demonstrierten tausende Menschen für ein Referendum und eine Föderalisierung der Ukraine. Regimegegner besetzten Verwaltungsgebäude, bauten Barrikaden und riefen „Volksrepubliken“ aus. Daraufhin startete die Regierung in Kiew in den Protestregionen eine „Anti-Terror-Operation“ unter Einsatz von Panzern und Heeresfliegern. Auf beiden Seiten gibt es zahlreiche Tote und Verletzte.
Ukraine: Nationalgarde soll zehn Soldaten wegen Fluchtversuchs erschossen haben | Politik | RIA Novosti
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