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Der Ukraine Sammelthread

Für Putinlecker
UNO: Russland für Abschuss von MH17 2014 verantwortlich
Der Luftfahrtrat der Vereinten Nationen (UNO), die International Civil Aviation Organization (ICAO) im kanadischen Montreal, hat gestern (Ortszeit) entschieden, dass Russland für den Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs MH17 über der Ostukraine verantwortlich ist.

Das Flugzeug der Malaysian Airlines war am 17. Juli 2014 über der von prorussischen Aktivisten kontrollierten und umkämpften Ostukraine abgeschossen worden. Dabei kamen 298 Menschen ums Leben.

Zwei Männer verurteilt
Flug MH17 war auf dem Weg von Amsterdam (Niederlande) nach Kuala Lumpur (Malaysia), als die in zehn Kilometern Höhe fliegende Maschine nahe der ukrainischen Ortschaft Grabowo irrtümlich abgeschossen wurde. Die Ukraine und prorussische Rebellen hatten sich damals gegenseitig für die Tat verantwortlich gemacht.

 
Neues Sondertribunal in Den Haag wird eingerichtet
Das beim Ministertreffen in der ukrainischen Stadt Lwiw am Freitag von Ministern und Ministerinnen von 40 Staaten (darunter alle EU-Staaten außer Ungarn) vereinbarte „Sondertribunal über das Verbrechen der Aggression gegen die Ukraine“ nimmt Gestalt an. Es soll in Den Haag bis 2026 oder spätestens 2027 seine Arbeit aufnehmen.

Basis dafür ist ein Vertrag zwischen dem Europarat und der Ukraine. Die ukrainische Regierung hatte befreundete Staaten um dieses Sondertribunal ersucht, um Anklage gegen die Aggression Russlands erheben zu können und Verantwortliche vor Gericht zu stellen.

Die Jurisdiktion der Ukraine ist dabei Grundlage für die Ermittlungen der 15 Richter bzw. Richterinnen, die noch ausgewählt werden müssen. Das Budget für das Sondertribunal beträgt 40 Millionen Euro jährlich.

Verhandlungen dauerten zwei Jahre
Über das Zustandekommen des Tribunals wurde seit zwei Jahren verhandelt, wobei Österreich auch mit zwei Sondertreffen der Kerngruppe in Wien eine wichtige Rolle übernahm. Behandelt werden grundsätzlich alle Arten der Aggression Russlands beim 2022 gestarteten Überfall auf die Ukraine.

 
Das Glas hat Erdogan, ganz klar :lol27:

Im Märzen der Bauer die Ochsen einspannt, bearbeit die Felder, besäet das Land, er pflanzet und pelzet all Bäumlein im Land, das bringet uns alle in fröhlichen Stand.
Damit möchte ich absolut nicht sagen, dass Erdogan mit Ochsen gemeint ist oder mit Bauer, sondern nur deine totale Ahnungslosigkeit, von IQ ganz zu schweigen.

Genau, und deswegen springt jeder Bauer, der Probleme hat mit seiner Ernte zu Erdoğan :lol27:
 
Kreml: Kein Kommentar zu möglichem Putin-Selenskyj-Treffen
Der Kreml hat es abgelehnt, sich zum Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bezüglich eines Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei den anvisierten Gesprächen in Istanbul zu äußern.

„Die russische Seite bereitet sich weiter auf die für Donnerstag geplanten Gespräche vor. Das ist alles, was wir zu diesem Zeitpunkt sagen können. Wir haben derzeit nicht vor, dies weiter zu kommentieren“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow heute auf Nachfrage von Journalisten.

Wen der Kreml zu den Gesprächen schicke, werde bekanntgegeben, „wenn der Präsident das für nötig hält“, fügte Peskow hinzu.

Selenskyj will nur mit Putin reden

 
Die kalte Wahrheit über MH17 – Russland im Zentrum der Schuld
Es beginnt mit einer Anklage, die lange auf sich warten ließ. Über Jahre hinweg kämpften die Familien der Opfer von Flug MH17 um Gerechtigkeit – gegen die Mühlen der internationalen Politik, gegen die Verweigerung Moskaus, Verantwortung zu übernehmen. Und nun, über ein Jahrzehnt nach jenem schrecklichen Tag, spricht die UNO endlich ein klares Urteil: Russland trägt die Schuld.
Fast 300 Menschen verloren am 17. Juli 2014 ihr Leben, als die Maschine von Malaysian Airlines über der Ostukraine abgeschossen wurde. Es war eine Flugnummer, die in den Annalen der Luftfahrtgeschichte zur Mahnung wurde: MH17. Ein BUK-Raketensystem, russischer Bauart, brachte das Flugzeug zum Absturz. Zwei Drittel der Passagiere waren niederländischer Herkunft, 38 Australier und 30 Malaysier saßen an Bord. Niemand überlebte.
Der lange Weg zur Wahrheit
Seit jenem Tag kämpften die Niederlande und Australien um Aufklärung. Es war ein Kampf gegen die Zeit, gegen die zähen Verstrickungen geopolitischer Interessen. Doch nun hat die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) entschieden: Die Schuld liegt bei Russland. Es ist das erste Mal in der Geschichte der UNO-Luftfahrtbehörde, dass sie sich in einen Streit zwischen Mitgliedstaaten einmischt.
Die Entscheidung ist nicht nur symbolisch. Sie ist ein Akt des Widerstands gegen die Versuche Moskaus, die Verantwortung abzuschütteln. "Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt zur Wahrheitsfindung und zur Gerechtigkeit für die Opfer von MH17", erklärte der niederländische Außenminister Caspar Veldkamp. Auch Australiens Außenministerin Penny Wong machte unmissverständlich klar: "Wir fordern Russland auf, sich endlich seiner Verantwortung zu stellen und Wiedergutmachung zu leisten."
Wahrheit in Zeiten der Lüge

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Demografische Situation in der Ukraine
Blau - Geburtenrate
Rot - Sterblichkeit

1990
Geburtenrate: 650.000
Sterberate: 620.000

2024
Geburtenrate: 176.000
Sterberate: 495.000

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Das letzte Mal, dass die Geburtenrate in der Ukraine höher war als die Sterberate, war vor der Unabhängigkeitserklärung – im Jahr 1990. Dies geht aus einer Infografik hervor, die auf Daten des Staatlichen Statistikdienstes basiert.

In den 90er Jahren kam es dann zu einem starken Anstieg der Sterblichkeit. Ab 2001 begann sich die Lage zu verbessern, mit Höhepunkten in den Jahren 2009 und 2012. Seit 2013, dem Jahr, in dem der Euromaidan begann, ist die Geburtenrate stark zurückgegangen und sinkt bis heute weiter. Im Jahr 2021 kam es zu einem starken Anstieg der Sterblichkeit, der offenbar auf das Coronavirus zurückzuführen ist.

Zur Erinnerung: Im Jahr 2024 war die Sterberate in der Ukraine fast dreimal höher als die Geburtenrate.
 
Zuletzt bearbeitet:
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In der Region Rostow sind zehn Soldaten von einem Übungsgelände geflohen. Der Vorfall ereignete sich während der Feiertagen vom 8. bis 9. Mai auf einem der Übungsplätze in der Nähe von Rostow am Don. Einer Quelle von Donday zufolge befanden sich unter den Entflohenen ehemalige Häftlinge, die wegen schwerer Verbrechen wie Raub, Mord, Drogenhandel und anderer Straftaten verurteilt worden waren. Die Gefangenen unterzeichneten Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium und sollten in den Nord-Militärbezirk gebracht werden. Wenige Tage vor ihrer Abreise an die Front desertierten sie. Nach vorläufigen Angaben wurden vier von ihnen innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Flucht festgenommen. Über das Schicksal der übrigen ist nichts bekannt.
 
Ukraine meldet Tote nach Angriffen in Charkiw
Mindestens zwei Menschen sind bei russischen Angriffen in der nordostukrainischen Region Charkiw ums Leben gekommen.

Ein 80-jähriger Mann und eine 70-jährige Frau seien bei der Bombardierung der Ortschaft Netschwolodiwka westlich von Kupjansk getötet worden, teilte der Militärgouverneur von Charkiw, Oleh Synjehubow, gestern mit. Seinen Angaben nach wurden drei weitere Frauen und ein Mann durch den Abwurf der Gleitbomben verletzt.

 
Kurz vor geplanten Verhandlungen über die Beendigung des russischen Kriegs in der Ukraine sind Format und Zusammensetzung des Treffens weiter offen. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte zwar am Montag, dass eine russische Delegation am Donnerstag nach Istanbul zu dem von Präsident Wladimir Putin vorgeschlagenen Treffen reisen werde. Er ließ aber offen, wer zur Delegation gehört und ob der Kremlchef selbst anreisen wird.
Der Kremlchef selbst hielt sich bei einem Treffen mit russischen Wirtschaftsvertretern zu der Frage ebenfalls bedeckt. Dafür zeigte er sich in höchstem Maße selbstbewusst in Bezug auf den russischen Markt. Eine Entschuldigung westlicher Investoren sei nicht ausreichend, um wieder nach Russland zurückkehren zu können, sagte er. Die Aussage zeugt davon, dass er mit einem baldigen Ende der Sanktionen rechnet.

 
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