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Der Ukraine Sammelthread

Ukraine drängt auf europäisches Raketenabwehrsystem
Kiew führt laut Präsident Selenskij Gespräche mit mehreren europäischen Staaten: „Wir müssen innerhalb eines Jahres“ ein eigenes System aufbauen. Das Vorhaben nennt der ukrainische Präsident als extrem schwierig, aber realistisch.

Europa muss nach Darstellung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij ein eigenes Abwehrsystem gegen ballistische Raketen aufbauen. Die Ukraine führe bereits Gespräche mit mehreren Staaten über dessen Entwicklung, sagte Selenskij am Sonntag im Fernsehen. „Wir müssen innerhalb eines Jahres unser eigenes System zur Abwehr ballistischer Raketen aufbauen“, erklärte er. Dies sei eine extrem schwierige, jedoch realistische Aufgabe.

Er habe das Vorhaben bereits mit wichtigen europäischen Ländern besprochen, ohne diese namentlich zu nennen, so Selenskij. Der Schutz vor solchen Angriffen gehört zu den größten Herausforderungen für die Ukraine, da Russland mit diesen Waffen gezielt Kraftwerke und Stromnetze des Landes angreift. Bisher können nur bestimmte Raketen des US-Systems Patriot die russischen Geschosse abfangen. Diese sind jedoch wegen ihres verstärkten Einsatzes in der Golfregion zunehmend knapp.

 
Beschlagnahmtes Geld: Selenskyj will von Magyar Rückgabe
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plant, mit dem designierten ungarischen Ministerpräsident Peter Magyar über die Rückgabe von Geldern zu sprechen, die ungarische Behörden Anfang März aus Geldtransportfahrzeugen der ukrainischen Oschadbank beschlagnahmt hatten. Das erklärte der ukrainische Staatschef laut einem Korrespondenten von Ukrinform heute im Fernsehen.

„Wir möchten das Geld immer noch zurückbekommen. Sie haben einen Teil unserer Gelder beschlagnahmt. […] Wir werden mit Magyar sprechen. Ich bin der Meinung, dass sie es zurückgeben sollten. Orban (Ungarns Premier Viktor, Anm.) hat dieses Geld einfach gestohlen“, sagte Selenskyj.

Millionen beschlagnahmt
Am 6. März hatte der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha erklärt, dass die ungarischen Behörden in Budapest sieben ukrainische Staatsbürger – Mitarbeiter der Oschadbank – festgenommen und von ihnen transportierte Gelder beschlagnahmt hätten.

Seinen Angaben zufolge waren die Mitarbeiter in zwei Bankfahrzeugen auf dem Weg zwischen Österreich und der Ukraine unterwegs und transportierten Bargeld im Rahmen des routinemäßigen Geschäftsverkehrs zwischen staatlichen Banken.

In den Fahrzeugen sollen 40 Mio. US-Dollar, 35 Mio. Euro und neun Kilogramm Gold im Rahmen einer Übereinkunft mit der österreichischen Raiffeisenbank transportiert und entsprechend deklariert worden sein, hatte Kiew betont.

Unter ungarischer Kontrolle
Am 10. März verabschiedete die ungarische Regierung einen Sonderbeschluss bezüglich des aus den Fahrzeugen der Oschadbank beschlagnahmten Bargeldes und Goldes. Bis zum Abschluss der Ermittlungen verbleiben die Vermögenswerte unter der Kontrolle der ungarischen Behörden.

 
Europol: Ermittler entdecken 45 verschleppte ukrainische Kinder
Internationale Ermittler haben gemeinsam mit Europol 45 mutmaßlich entführte ukrainische Kinder identifiziert und aufgespürt. Die Kinder seien vermutlich gewaltsam in die besetzten Gebiete der Ukraine, nach Russland oder Belarus verschleppt worden, teilte Europol am Montag in Den Haag mit. Die Informationen seien den ukrainischen Behörden übergeben worden.

Zwei Tage lang hatten Sonderermittler aus 18 Ländern sich in Den Haag an der Suche beteiligt. An der Europol-Aktion war auch der Internationale Strafgerichtshof beteiligt. Die Ergebnisse können nach Informationen von Europol zum Aufenthaltsort der deportierten Kinder führen.

Die Experten hatten online in digitalen Quellen und mit Gesichtserkennung versucht, die Kinder zu finden. Grundlage sind etwa Kinderfotos der Eltern. Es seien unter anderem auch Transportrouten ermittelt worden sowie Militäreinheiten, die an der Deportation beteiligt waren. Es ist die dritte internationale digitale Suchaktion von Europol zu den verschleppten Kindern der Ukraine.

Seit Beginn des Krieges vor gut vier Jahren wurden nach Angaben von Europol schätzungsweise mehr als 19.500 Kinder aus den besetzten Gebieten nach Russland oder Belarus verschleppt. Einige seien von Russen adoptiert worden, andere würden in Umerziehungslagern oder psychiatrischen Kliniken festgehalten.
 
In Kiew erschoss ein 58-jähriger pensionierter Offizier 6 Menschen; ein siebtes Opfer erlag heute im Krankenhaus seinen Verletzungen. 7 weitere Verletzte befinden sich im Krankenhaus.

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Videoaufnahmen des Angriffs in Kiew zeigen, wie Polizisten vor dem Feuer fliehen und das Opfer zurücklassen, das daraufhin erschossen wurde. Gegen die Polizisten wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Später erschossen Spezialeinheiten der Polizei den Schützen.
 
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16,7 Millionen Hrywnja gestohlen! In der Region Odessa organisierte der Kommandeur einer Militäreinheit eine kriminelle Gruppe, die die Gehälter von Wehrpflichtigen veruntreute. Der Betrug wurde von der Polizei und dem SBU aufgedeckt.

Zwischen 2022 und 2025 führten der Kommandeur einer Militäreinheit, drei seiner Stellvertreter und der Kompaniechef ein System zur illegalen Veruntreuung von Budgetgeldern durch.

Die Täter rekrutierten Wehrpflichtige, die ihren Dienst verweigerten, aber einer Scheinregistrierung zustimmten.

Für sie wurden entsprechende offizielle Dokumente über Einberufung und Wehrdienst erstellt. Dies bildete die Grundlage für den Bezug von Geldleistungen, Boni und Zulagen.

Insgesamt registrierten die Betrüger mindestens 19 Personen, die ihren Wehrdienst tatsächlich nicht ableisteten. Ihnen wurden Zahlungen in Höhe von fast 16,7 Millionen Hrywnja gewährt, die schließlich vom Kommando eingezogen wurden.

Den fünf „Geschäftsmännern“ drohen Haftstrafen von bis zu 10 Jahren.
 
In Berehove, Oblast Transkarpatien, hat das Staatliche Ermittlungsbüro Wolodymyr Pauk, den Leiter der Militärmedizinischen Kommission, wegen Bestechung festgenommen und laut lokalen Social-Media-Berichten eine halbe Million Dollar in seinem Haus gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass er Bestechungsgelder für die Ausstellung gefälschter Dokumente angenommen hat, die Männer für den Militärdienst untauglich erklärten.

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Der Mercedes S-Klasse des Odessaer Abgeordneten Iwanizki, in dem seine Leiche mit einer Schusswunde gefunden wurde. Laut lokalen Medienberichten hatte der Abgeordnete finanzielle Probleme. Als wahrscheinlichste Todesursache gilt Selbstmord.
 
Letzte Nacht griffen ukrainische Drohnen erneut die Ölraffinerie im Schwarzmeerhafen Tuapse an.

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Was für ein wunderschönes Bild! In der Ölraffinerie Tuapse in der Russischen Föderation brach ein Großbrand im Tanklager aus. Diese Raffinerie ist ein strategisch wichtiges Unternehmen von Rosneft und eine der größten Raffinerien Russlands. Sie ist auf die Primärverarbeitung von Erdöl spezialisiert. Auch der Hafen wurde von Drohnen angegriffen.
 
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Die Folgen des Beschusses von Slowjansk, der sich mit Annäherung der Frontlinie an die Stadt verschärft.
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Slawjansk bedeutet übersetzt „Slawenstadt“, hier begann 2014 der Krieg zwischen den beiden orthodoxen slawischen Völkern – Russen und Ukrainern
 
Zuletzt bearbeitet:
„Druschba“-Pipeline: Lösung zeichnet sich ab
Die Wiederaufnahme des Betriebs der „Druschba“-Pipeline für russische Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei steht offensichtlich kurz bevor. EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sagte gestern, es könnte bereits diese Woche so weit sein. Kurz darauf kündigte die zypriotische EU-Ratspräsidentschaft für diesen Mittwoch den letzten Beschluss des 90-Milliarden-Euro-Darlehens für die Ukraine an. Das Paket war von Ungarn wegen des „Druschba“-Konflikts blockiert worden.

Ungarns scheidender Regierungschef Viktor Orban hatte der Ukraine dabei vorgeworfen, eine Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über die „Druschba“-Pipeline aus politischen Gründen zu blockieren. Diese führt von Russland über Belarus und die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei. Die Regierung in Kiew wies die Vorwürfe zurück und betonte, die Pipeline müsse nach russischen Luftangriffen im Jänner repariert werden.

45 Milliarden Euro für dieses Jahr vorgesehen
Zuletzt hatte Orban mitgeteilt, er habe über Brüssel eine Andeutung aus der Ukraine erhalten, dass diese bereit sei, die Öllieferungen sofort wieder aufzunehmen, wenn Ungarn seine Blockade des EU-Darlehens aufhebe. Er schrieb dazu: „Sobald die Öllieferungen wiederaufgenommen sind, werden wir der Genehmigung des Darlehens nicht mehr im Wege stehen.“

 
Ukrainische Drohnen
Angriffe schwächen russische Erdölindustrie
Die ukrainische Armee greift regelmäßig russische Erdölanlagen an. Ziel ist es, dem Aggressor Russland wirtschaftlichen Schaden zuzufügen und den Nachschub an Treibstoff für die russischen Truppen in der Ukraine zu kappen. Laut Einschätzung der ukrainischen Regierung hat Moskau allein im März umgerechnet fast zwei Milliarden Euro verloren.

Aktuell profitiert Russland von den hohen Rohölpreisen wegen des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran und der Blockade der Straße von Hormus. Das versucht die Ukraine zu unterbinden. Am Montag waren erneut Einrichtungen der russischen Erdöl- und Treibstoffindustrie Ziel von Luftangriffen mit Drohnen.

Diese galten dem Hafen der Stadt Tuapse am Schwarzen Meer, wie es in russischen Berichten hieß. Mindestens ein Mensch kam ums Leben, wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, auf der Plattform Telegram schrieb. Im Hafen sei ein Brand ausgebrochen, Trümmer von Drohnen hätten Gebäude in der Stadt beschädigt, darunter eine Schule und einen Kindergarten und außerdem eine Erdgasleitung.

Wichtiger Exporthafen getroffen
Augenzeugen berichteten von Explosionen und zwei brennenden Tanks der Raffinerie und hohen Flammen im Bereich des Hafens. Auf Videos waren Feuer und eine große schwarze Rauchwolke zu sehen. Die Behörden berichteten von Schäden an der Infrastruktur des Hafens. Die Behörden der Stadt teilten mit, dass die Schulen geschlossen blieben.

 
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