Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Der Ukraine Sammelthread

Ukraine meldet Angriff auf russische Ölpumpstation
Die Ukraine hat nach Angaben des Geheimdiensts SBU in der Nacht auf heute eine Ölpumpstation in der russischen Region Samara mit Drohnen angegriffen.

In der Anlage, die zur „Druschba“-Pipeline gehört, sei ein Feuer ausgebrochen, teilte ein SBU-Vertreter mit. Ersten Erkenntnissen zufolge seien fünf Rohöltanks beschädigt worden. Der Gouverneur von Samara bestätigte einen Drohnenangriff auf eine Industrieanlage, nannte aber keine Details. Über die Pipeline beziehen unter anderem Ungarn und die Slowakei russisches Öl.

Moskau hat in seinem seit mehr als vier Jahren andauernden Angriffskrieg in der Ukraine immer wieder die Energieinfrastruktur des Landes angegriffen. Als Reaktion auf die Attacken flog die Ukraine wiederholt Drohnenangriffe auf russisches Territorium.

 
Selenskyj: Reparatur von „Druschba“-Pipeline abgeschlossen
Die „Druschba“-Pipeline, durch die russisches Öl nach Europa fließt, ist nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wieder betriebsbereit. Die Ukraine habe die Reparaturarbeiten an dem im Jänner durch einen russischen Angriff beschädigten Abschnitt der Röhre abgeschlossen, erklärte er heute.

Ungarn hatte mit Verweis auf die ausbleibenden „Druschba“-Öllieferungen sowohl einen EU-Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro als auch das neue Sanktionspaket gegen Russland blockiert.

 
„Druschba“-Pipeline repariert
EU stimmt über Ukraine-Hilfspaket ab
Am Mittwoch stimmen die Botschafterinnen und Botschafter der EU-Staaten in Brüssel erneut über das blockierte 90 Milliarden Euro schwere Hilfspaket für die Ukraine ab. Brüssel hofft, dass Budapest nun grünes Licht gibt. Immerhin hat Kiew am Dienstag vermeldet, es habe die beschädigte „Druschba“-Pipeline, die Ungarn und die Slowakei mit russischem Öl versorgt, repariert.

Die Botschafter der EU-Länder stimmen am Mittwoch über die Auszahlung des im Dezember beschlossenen 90-Milliarden-Kredits für die Ukraine ab. Die zypriotische Ratspräsidentschaft hat den Punkt auf die Agenda für das Botschaftertreffen am Mittwoch gesetzt.

Bisher hatte Ungarn die Freigabe des Geldes im Streit mit der Ukraine um russische Öllieferungen durch die „Druschba“-Pipeline blockiert. Am Dienstag hat die Ukraine jedoch die Reparatur der Pipeline bekanntgegeben.

Einstimmiges Votum nötig
Um die für die Auszahlung notwendige Anpassung des EU-Haushalts zu beschließen, müssen alle 27 Mitgliedsstaaten zustimmen. Die Ankündigung der Abstimmung nährt in Brüssel die Hoffnung, dass Budapest seine bisherige Blockade aufgeben wird. EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte die Freigabe innerhalb von 24 Stunden.

Selenskyj: Alle Bedingungen erfüllt
Selenskyj telefonierte nach eigenen Angaben mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa und betonte, dass die Ukraine alle Forderungen erfüllt habe und nun dringend das Geld brauche. „Diese Mittel werden nicht nur die Ukraine, sondern ganz Europa stärken“, sagte er. Das Land will den Großteil des Geldes für den Abwehrkampf gegen den russischen Angriffskrieg nutzen.

 
Es sieht wohl nicht sehr gut aus für Russland. Die ukrainischen Drohnen treffen täglich empfindliche Ziele in Russland und anscheinend nicht nur Energieanlagen, sondern Russlands Militärequipment selbst. In einigen Monaten werden die Ukrainer wohl in der Lage sein selbst produzierte ballistische Raketen in Richtung Russland zu schicken. Dazu ist die Druzbha-Pipeline wieder aktiv und die EU hat einen Kredit über 90 MRD endlich zugesichert.

Es ist absehbar, dass Russland in der Ukraine verrecken wird so wie ich es ganz am Anfang des Krieges prognostiziert hatte.
 
Geh bitte, doch nicht dem weltgrößten A....loch noch hinten reinkriechen.
Trump schmeicheln: Ukraine mit „Donnyland“-Idee
Mit Schmeicheleien für US-Präsident Donald Trump erhoffen sich politische und wirtschaftliche Akteure Unterstützung von ihm. Auch die Ukraine setzt offenbar auf diese Taktik.

Laut einem Bericht der „New York Times“ („NYT“) von gestern wurde von einem ukrainischen Unterhändler im Rahmen der Verhandlungen einmal – eher im Scherz – vorgeschlagen, einen Teil der weitgehend verwüsteten Donbas-Region in „Donnyland“ zu Ehren von Trump umzubenennen. Inzwischen hat sich dieser Name festgesetzt, wie vier Personen der „NYT“ bestätigten.

Bisher nicht in offiziellen Verhandlungsunterlagen
Der Donbas ist einer der Hauptstreitpunkte zwischen der Ukraine und Russland. Die Ukraine erhofft sich offenbar, durch diese Namensgebung mehr Unterstützung der USA für den Donbas zu erhalten.

Der „NYT“ zufolge wurde von ukrainischen Verhandlungsführern auch erwähnt, dass Trumps „Friedensrat“ eine Rolle bei der Verwaltung des Gebiets spielen könnte. Bisher haben sich aber weder die Ukraine noch Russland diesem Gremium angeschlossen.

 
Ukrainer könnten ihre Renten verlieren: Unsere Bevölkerung schrumpft rapide, während die Zahl der Rentner steigt, berichtet TSN.

▪️Aktuell gibt es in der Ukraine rund 10,5 Millionen Rentner. Etwa genauso viele Menschen sind derzeit in der Ukraine erwerbstätig.

▪️Sollte die Mobilisierung jedoch anhalten und viele Menschen das Land verlassen, könnten Rentner ihre steuerfinanzierten Zahlungen verlieren.

▪️In 10 bis 20 Jahren werden wir zu einem Land der Alten, in dem die Auffüllung der Rentenkasse und die Auszahlung der Renten tatsächlich problematisch werden, so der Präsident des Gesamtukrainischen Verbandes der Unternehmen für internationale Beschäftigung, Voskoboynyk.

▪️In naher Zukunft wird die Ukraine gezwungen sein, das Renteneintrittsalter auf 65 bis 67 Jahre anzuheben.

▪️Während des Krieges stieg die Zahl der erwerbstätigen Rentner. Von den mehr als 10 Millionen sind es jetzt noch etwa 2,8 Millionen.
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Auch 40 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl wurden in der Plazenta ukrainischer Frauen radioaktive Substanzen nachgewiesen, so der Generaldirektor des Allukrainischen Zentrums für Mutterschaft und Kindheit.

▪️ Die Anreicherung radioaktiver Substanzen in der Plazenta erfolgt durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel, die illegal in der Sperrzone von Tschernobyl angebaut und auf Wochenmärkten verkauft werden.

▪️ Dabei handelt es sich hauptsächlich um Strontium und Cäsium-137. Bereits Anfang des Jahres wurden 19 Becquerel gemessen. Dies ist alarmierend.

▪️ Radionuklide gelangen nur über die Nahrung in den Körper von Erwachsenen, auch von Schwangeren. Daher sind strenge und regelmäßige radiologische Kontrollen von Produkten im Handel unerlässlich.
 
Ungarn gibt Veto auf
EU-Staaten geben Ukraine-Hilfspaket frei
Die EU-Staaten haben das 90-Milliarden-Euro-Pakt für die Ukraine freigegeben. Das teilte die zypriotische EU-Ratspräsidentschaft am Mittwoch mit. Die Freigabe folgte auf die Reparatur der beschädigten „Druschba“-Pipeline durch die Ukraine, die Ungarn und die Slowakei mit russischem Öl versorgt. Ungarn gab sein Veto auf: Die Regierung des scheidenden Ministerpräsidenten Viktor Orban trug die Entscheidung in Brüssel mit.
Zudem konnten die ständigen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel ein neues Paket mit Russland-Sanktionen auf den Weg bringen. Es zielt darauf ab, Russlands Einnahmen aus dem Verkauf von Gas und Öl weiter zu reduzieren.

Auch sollen weitere Finanzinstitute vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten und zusätzliche Handelsbeschränkungen erlassen werden. Das Paket war ebenfalls von Ungarn und zudem von der Slowakei blockiert worden.

„Druschba“-Pipeline als Hürde
Die formellen Beschlüsse müssen noch in einem schriftlichen Verfahren gefasst werden, das Donnerstagmittag abgeschlossen sein soll. Scheitern könnte das nur noch, wenn geplante russische Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei bis dahin nicht ankommen.

Die Nachrichtenagentur AFP erfuhr von einem Verantwortlichen im ukrainischen Energiesektor, dass die Öllieferungen am Mittwoch um 12.35 Uhr (Ortszeit, 11.35 Uhr MESZ) begonnen hätten.

Um Orban und den slowakischen Regierungschef Robert Fico zur Aufgabe ihrer Vetos zu bewegen, hatte die Ukraine am Dienstag die Wiederaufnahme des Betriebs der „Druschba“-Pipeline ermöglicht. Über diese wird russisches Öl über das ukrainische Staatsgebiet nach Ungarn und in die Slowakei geliefert.

Streit Orban vs. Kiew
Orban hatte der Ukraine vorgeworfen, russische Öllieferungen durch die Pipeline aus politischen Gründen zu verhindern, und seine Zustimmung zu neuen EU-Hilfen für das Land an die Wiederinbetriebnahme der Leitung geknüpft. Die Regierung in Kiew wies die Vorwürfe zurück und betonte, die Pipeline müsse nach russischen Luftangriffen im Jänner repariert werden.

 
Laut Oleksandr Gladun, stellvertretender Direktor des Instituts für Demografie an der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, liegt die Bevölkerungszahl der Ukraine derzeit bei 28–30 Millionen. Ihm zufolge haben seit Kriegsbeginn etwa 6 Millionen Menschen die Ukraine verlassen.

„Die Ukraine verzeichnet derzeit die niedrigste Geburtenrate seit fast 250 Jahren. Die Bevölkerungszahl der Ukraine wird im Jahr 2050 bei 23–25 Millionen liegen, sofern der Krieg in den kommenden Jahren endet“, fügte Gladun hinzu.

Anderen Schätzungen zufolge leben derzeit etwa 20 Millionen Menschen in den von der Regierung kontrollierten Gebieten der Ukraine.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Die Bevölkerungszahl der Ukraine beträgt heute 20 Millionen. Dies gab Will Lloyd, stellvertretender Chefredakteur des britischen Magazins New Statesman, im Podcast der Publikation bekannt. Er sagte, er habe vor seiner letzten Reise in die Ukraine einen britischen Beamten getroffen, der ihn über diese Zahl informiert habe. Lloyd weist außerdem darauf hin, dass die Ukraine Anfang der 1990er-Jahre 52 Millionen Einwohner zählte.

„Das sind enorme Veränderungen. Ich kann mir nicht vorstellen, was das mit einer Gesellschaft macht – wenn Menschen sterben und wegziehen. Ehrlich gesagt, ich kann mir nicht vorstellen, wie die Ukraine im Jahr 2040 aussehen wird“, sagte der Journalist.

Zuvor hatte Ella Libanova, Direktorin des Instituts für Demografie und Sozialforschung der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, erklärt, die Ukraine erlebe eine demografische Katastrophe. Während des Krieges habe das Land schätzungsweise „etwa 10 Millionen Menschen“ verloren, und die Geburtenrate sei praktisch zusammengebrochen.

Im Februar berichtete CNN, die Ukraine stehe derzeit vor einer der schwersten demografischen Krisen weltweit und verwandle sich in ein Land der Witwen und Waisen. Die Geburtenrate sinkt rapide, und immer mehr Menschen leiden unter Fruchtbarkeitsproblemen oder verschieben die Entscheidung für Kinder. Gleichzeitig steigen die Opferzahlen an den Fronten, und Millionen von Flüchtlingen haben sich im Ausland niedergelassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sieht wohl nicht sehr gut aus für Russland. Die ukrainischen Drohnen treffen täglich empfindliche Ziele in Russland und anscheinend nicht nur Energieanlagen, sondern Russlands Militärequipment selbst. In einigen Monaten werden die Ukrainer wohl in der Lage sein selbst produzierte ballistische Raketen in Richtung Russland zu schicken. Dazu ist die Druzbha-Pipeline wieder aktiv und die EU hat einen Kredit über 90 MRD endlich zugesichert.

Es ist absehbar, dass Russland in der Ukraine verrecken wird so wie ich es ganz am Anfang des Krieges prognostiziert hatte.
Ja im Moment läuft es militärisch für die Ukraine. Die russische Frühjahrsoffensive scheint komplett verpufft, Russland verliert seit einigen Wochen schon mehr Soldaten als es rekrutiert. Das liegt vor allem an der Überlegenheit der ukrainischen Drohnen. Die inzwischen für 80% der russischen Verluste verantwortlich sind.

Die Ukrainer haben wahrscheinlich nicht mehr als Russland, aber effektivere. Hängt auch damit zusammen, dass die Russen ja seit einiger Zeit nicht mehr in Starlink reinkommen, weil es nicht mehr reicht, einfach nur Terminals zu haben (die sie irgendwo auf der Welt gekauft haben), sondern im Kamofgebiet nur noch Zugriff besteht wenn das Gerät auf einer White List steht.

Neue ukrainische Drohnen kommen mit Starlink jetzt glaube ich 50-60km hinter die Front und können die Russen dadurch früher angreifen. Die Todeszone wächst, und wenn sich russische Trupps trotzdem durch wagen bleibt nicht mehr viel von ihnen übrig wenn sie es bis an die ukrainische Seite geschafft haben.

Dazu die starken Schläge gegen ihre Ölanlagen. Laut russischen Milbloggern, die normalerweise vorsichtig mit starker Kritik sind, gehen den Russen die Raketen zur Luftabwehr aus. Sie haben es wohl versäumt, sich anders auf ukrainische Drohnen einzustellen, weil sie immer genug Raketen hatten.

Es war in der Sowjetunion Doktrin, sich gegen die überlegene Luftwaffe der NATO mit Raketen zu verteidigen. Das war billiger als gleich viele Flugzeuge zu bauen und Piloten auszubilden. Man hat die Ressourcen dafür in die Überlegenheit bei Panzern und Artillerie gesteckt.

Das rächt sich jetzt so langsam. Raketen gegen Drohnen sind einfach ein schlechtes Preis-Leistungsverhältnis.

Naja, Zelesnki meinte vor ein paar Wochen, dass die Lage seit Jahren nicht mehr so gut war wie jetzt. Er hat aber auch vor wenigen Tagen gesagt, dass in Weissrussland an der ukrainischen Grenze neue Artilleriestellungen und Zugangsstrassen gebaut werden. Das könnte entweder ein Ablenkungsmanöver sein, oder Putin plant tatsächlich mit einem neuen Angriff auf Kiew, wenn man im Dombass nichts mehr reissen kann

In jedem Fall wird irgendwas passieren. Dafür wurden ja auch der Mobilfunk und die sozialen Medien massiv eingeschränkt. Damit das Volk nicht rebellieren kann, wenn es entweder zum Kriegsende kommt ohne die Ziele erreicht zu haben. Oder zu einer neuen Zwangsmobilisierung.
 
Zurück
Oben