Aktuelles

Der Ukraine Sammelthread

Belgien gegen Nutzung eingefrorener russischer Vermögen
Belgien hat einer möglichen Verwendung der in der EU eingefrorenen russischen Vermögenswerte für die Unterstützung der Ukraine erneut eine Absage erteilt. Ein Vorstoß von Schweden, Spanien, den Niederlanden und Polen habe „bei den Kollegen kaum große Begeisterung“ ausgelöst, sagte der belgische Außenminister Maxime Prevot nach dem Treffen der EU-Außenminister gestern in Irland.

Die belgische Haltung sei unverändert. „Die Gründe für unseren Widerstand haben sich seitdem ja nicht wie durch Zauberhand in Luft aufgelöst“, so Prevot.

Die EU-Kommission hatte im vergangenen Jahr vorgeschlagen, eingefrorene russische Zentralbankgelder für ein Reparationsdarlehen an die Ukraine zu verwenden. Das scheiterte aber nach langen Diskussionen unter anderem an den Bedenken Belgiens. Bei dem in Belgien ansässigen Unternehmen Euroclear ist der größte Teil der russischen Gelder verwahrt.

Kallas will Diskussion fortsetzen
Die Außenminister Spaniens, der Niederlande, Polens und Schwedens warnten in der vergangenen Woche jedoch, dass dieses Vermögen nicht ausreichen werde. In einem Brief an die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas brachten sie erneut die Verwendung der in der EU eingefrorenen russischen Vermögenswerte ins Spiel.

 
Berichte: Russischer Angriff auf Medikamentenlager nahe Kiew
Ein großes Medikamentenlager in der ukrainischen Stadt Boryspil nahe Kiew ist Medienberichten zufolge durch einen russischen Luftangriff beschädigt worden.

Das Internetportal Ukrajinska Prawda schrieb heute, es handle sich um eins der größten spezialisierten pharmazeutischen Lager in der Ukraine. Der Militärgouverneur der Region Kiew, Tymur Tkatschenko, bestätigte einen Treffer auf ein Warenlager, ohne Details zu nennen, ein Mensch soll dabei verletzt worden sein.

Neue Gefahr durch Drohnen mit Jetantrieb
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wurden in der Nacht 13 Regionen der Ukraine zum Ziel russischer Luftangriffe. In Odessa wurden 17 Menschen beim Einschlag einer Drohne in ein Hochhaus verletzt.

 
In Augsburg kam es zu einer Explosion aus einem unbekannten Objekt, bei der zwei Ukrainer verletzt wurden, berichtet die örtliche Polizei. Ihren Angaben zufolge erlitten ein 17-jähriges Mädchen und ein 18-jähriger Junge leichte Verletzungen. Beide sind ukrainische Staatsbürger. Außerdem beschädigte die Explosion eines noch nicht identifizierten Objekts die Fassaden mehrerer benachbarter Gebäude.

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Brandattacke bei Rohde & Schwarz: LKA vermutet Anschlagsversuch
In der Nähe eines Gebäudekomplexes mit mehreren Rüstungsunternehmen in München gab es in der Nacht eine Brandattacke auf eine Baustelle. Das Landeskriminalamt Bayern (LKA) geht davon aus, dass die Brandattacke nicht oder nicht nur dem Unternehmen Rohde & Schwarz gegolten hat, da im Gebäudekomplex einige Rüstungsunternehmen ansässig seien. Das sagte LKA-Sprecher Ludwig Waldinger dem BR.

Das sei der Grund, warum man von einer möglichen politischen Motivation ausgehen müsse und neben dem LKA auch die Generalstaatsanwaltschaft München die Ermittlungen übernommen habe. Die Baustelle, auf die Brandsätze geworfen wurden, befindet sich in unmittelbarer Nähe zu mehreren Rüstungsunternehmen.

Zwei Tatverdächtige festgenommen
Bei der sofort eingeleiteten Fahndung nahmen Polizeibeamte an einer nahegelegenen Tankstelle am Innsbrucker Ring zwei Tatverdächtige fest. Nach Angaben des LKA handelt es sich bei der 28-jährigen Frau und dem 38 Jahre alten Mann um Bulgaren. Zu einem möglichen Motiv und den Hintergründen liegen bislang keine Informationen vor.

Ich erinnere an die Konzerte, an denen Russen und Ukrainer eng umschlungen ihre Flaggen tragen.

Und warum gehst du jetzt wieder auf die vorgegebene Linie über. Sind wir uns nicht einig dass der Krieg wahrscheinlich schnell geendet hätte, hätte B. Johnson nicht auf die Ukrainer eingeredet, keine Zugeständnisse zu machen?

Ich habe geschrieben, dass Russland den Krieg in der Ukraine begonnen hat; das ist eine Tatsache, das hat mit Johnson nichts zu tun
 
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Die deutsche Marine hat im Nordatlantik erfolgreich die israelische ballistische Rakete LORA (Long Range Attack) getestet.

Die Vorbereitungen für den Test wurden geheim gehalten, wenngleich die deutschen Behörden Luftfahrtbehörden und Reedereien bereits 45 Tage im Voraus informiert hatten. Die von Israel Aerospace Industries hergestellte Rakete wurde von einer Fregatte aus in den Gewässern zwischen Irland und Island abgefeuert. Die deutschen Behörden beabsichtigen nun, die Pläne zur Beschaffung dieser Systeme für die Bundeswehr voranzutreiben.

Die LORA verfügt über eine Reichweite von bis zu 500 km. Im Gegensatz zu Marschflugkörpern erreichen diese Raketen deutlich höhere Fluggeschwindigkeiten. Nach Angaben des Herstellers ist das System für Präzisionsschläge ausgelegt und „in der Lage, strategische Ziele tief im gegnerischen Territorium von mobilen oder seegestützten Plattformen aus zu bekämpfen“. Es heißt, dass jedes innerhalb der Reichweite erfasste Ziel innerhalb von zehn Minuten zerstört werden kann.
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Anderthalb Jahre nach dem Amtsantritt der Trump-Regierung erhielt Deutschland seine eigene ballistische Rakete. Zeit wirds
 
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Großbritannien und Frankreich wollen Schritte zur Einrichtung von Montagelinien für SCALP-Marschflugkörper in der Ukraine koordinieren; dies teilte die britische Regierung mit.

Nach Angaben der Regierung erörterten der britische Premierminister Starmer und der französische Präsident Macron bei einem Treffen in London die Produktion von SCALP-Marschflugkörpern in der Ukraine. Der SCALP ist die französische Version des britischen Marschflugkörpers Storm Shadow; beide Systeme nutzen gemeinsame Technologien.

„Im Hinblick auf die Ukraine erörterten sie die nächsten Schritte zur Einrichtung lokaler Montagelinien für SCALP-Langstrecken-Marschflugkörper, bei denen britische Technologie zum Einsatz kommt“, hieß es in der Erklärung.
 
Wie lokale Medien berichten, hat ein Mitarbeiter eines militärischen Einberufungsbüros in Balta (Region Odessa) einen zweijährigen Jungen mit seinem Fahrzeug angefahren und Fahrerflucht begangen. Berichten zufolge hatte sich das Kind von seinem Vater entfernt, war auf die Straße geraten und wurde dort erfasst. Es wurde anschließend mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

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Video, das den Schusswechsel zwischen Einsatzkräften des GUR und des SBU in Kiew zeigt.

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Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Geheimdiensten in Kiew, die an einen Bandenkrieg erinnerte, dauerte die ganze Nacht an. Dabei wurden drei GUR-Einsatzkräfte verletzt. In den Medien kursieren verschiedene Theorien; einer zufolge ist der Hauptgrund des Konflikts, dass Leiter des Präsidialamtes Budanow – der ehemalige Leiter des GUR - laut Umfragen zu den drei beliebtesten Persönlichkeiten der Ukraine zählt und vor dem Präsidenten rangiert. Saluschnyj und Fedorow wurden entlassen, und bei Budanow wurde eine andere Methode ausgewählt um ihn "unschädlich" zu machen
 
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Nach offiziellen Anschuldigungen, wonach Russland in einen Drohnenvorfall in Leipzig verwickelt war, beabsichtigt die Bundesregierung, die militärische Unterstützung für die Ukraine auszuweiten, wie der *Spiegel* berichtet.

Bereits im September wird Berlin Kiew mit Tausenden von Angriffsdrohnen sowie Flugkörpern für das Luftverteidigungssystem IRIS-T beliefern. Zudem plant Deutschland eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen deutschen und ukrainischen Nachrichtendiensten; konkret wird erwogen, die Ukraine bei der Ermittlung von Zielkoordinaten für Angriffe auf Russland zu unterstützen.

Moskau bestreitet jegliche Beteiligung an dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig.

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Deutschland hat die Serienproduktion von mehr als 5.000 Kamikaze-Drohnen für die Ukraine gestartet – ein Auftrag mit einem Volumen von rund 300 Millionen Euro, wie das *Handelsblatt* berichtet.

Die Langstrecken-Drohnen werden von einem Joint Venture zwischen dem deutsch-amerikanischen Unternehmen Auterion und der ukrainischen Firma Airlogix gefertigt. Die ersten Exemplare sind bereits bei München vom Band gelaufen; zudem ist die Einrichtung eines zweiten Montagestandorts in Ostdeutschland geplant. Der Regierungsauftrag läuft bis Mitte 2027 und umfasst zwei Modelle, von denen eines Ziele in einer Entfernung von bis zu 1.500 Kilometern bekämpfen kann.

Zu den technischen Komponenten gehört eine von Auterion entwickelte Software, die Elemente künstlicher Intelligenz nutzt. Nach Angaben der Hersteller ist das autonome Lenksystem darauf ausgelegt, russische Gegenmaßnahmen der elektronischen Kampfführung zu überwinden.
 
Russland: Tote durch ukrainischen Beschuss in Belgorod
Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, gestern auf Telegram mit.

Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund fünf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.

Russische Truppen sind an diesem Grenzabschnitt bis zu zehn Kilometer weit in die benachbarte ukrainische Region Charkiw vorgedrungen.

 
Anderthalb Jahre nach dem Amtsantritt der Trump-Regierung erhielt Deutschland seine eigene ballistische Rakete. Zeit wirds

Ich denke es ist klar, warum so etwas nun gewährt wird. Im jubelnden Artikel wird es ja mehr oder weniger offen geschrieben.

 
Das Drama des Herstellers einer der wichtigsten ukrainischen Waffen: „Uns droht die Stilllegung!“
Der Haupthersteller ukrainischer Haubitzen warnt vor monatelangen Produktionsausfällen aufgrund von Teilebeschaffungsproblemen und Auftragsmangel.
Das ukrainische Kramatorsker Schwermaschinenwerk (KZVV), der Hauptproduzent der Bohdan-Selbstfahrlafette, erwägt, die Produktion einzustellen und Arbeiter in unbezahlten Urlaub zu schicken, da es seit neun Monaten keinen neuen Regierungsauftrag erhalten hat, sagte ein Unternehmensvertreter dem Portal Oboronka .

Obwohl Bohdan-Systeme etwa 70 Prozent der ukrainischen Artillerie ausmachen und seit Kriegsbeginn über 1.000 Einheiten produziert wurden, warnt das Werk, dass die Produktion selbst bei sofortiger Vertragsunterzeichnung für mehrere Monate vorübergehend eingestellt werden müsse. Grund dafür sei der langwierige Prozess der Komponentenbeschaffung und Materialvorbereitung, der allein etwa sechs Monate in Anspruch nehme.

Laut Unternehmensangaben kostet eine selbstfahrende Bodana-Kanone (auf einem Lkw montiert) derzeit 2,5 Millionen Euro, während ein gezogenes Modell 1,6 Millionen Euro kostet. Das Werk entwickelt außerdem ein neues mobiles Radfahrgestell als Ersatz für die alten sowjetischen Modelle, wodurch der Preis der gezogenen Version auf 1,8 Millionen Euro steigen wird. Die Vorstellung des neuen Fahrgestells wird in den nächsten Monaten erwartet.

Unterdessen wurde ein deutscher Auftrag über 750 Millionen Euro für 200 Bodan-Haubitzen auf Mercedes-Lkw-Fahrgestellen bestätigt. Es handelt sich um eine Version der Marta mit kürzerem Rohr, die teure westliche und veraltete sowjetische Systeme ersetzen soll. Die Auslieferung ist für 2027 geplant, wie der Blog „Defense“ berichtet .

 
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