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Der Ukraine Sammelthread

Eine Tote und Verletzte
Kiews Zentrum erneut russisches Angriffsziel
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Akademie der Wissenschaften im üblicherweise gut geschützten Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nach ukrainischen Angaben am Montag eine Frau getötet worden. Sechs Personen seien verletzt worden, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Ziel einer russischen Angriffsserie auf Kiew sei auch eine Klinik gewesen.

Auf Videos war dichter Rauch zu sehen, der aus den Fenstern des Gebäudes der Akademie der Wissenschaften drang, während die Feuerwehr versuchte, die Flammen zu löschen. Menschen drängten sich in den Fensterstöcken, um den Flammen und dem Rauch zu entkommen. Auf der Straße vor dem Gebäudekomplex in Kiew brannten mehrere Autos.

Die Akademie der Wissenschaften, die nahe der Nationaloper, mehrerer Regierungsgebäude und der deutschen Botschaft liegt, verurteilt den Angriff als „russischen Terror“ und „Barbarei“. Die Attacke habe sich gegen „friedliche Menschen, die einfach nur an ihren Arbeitsplätzen waren“ sowie „die ukrainische Wissenschaft, Bildung und Kultur“ gerichtet.

 
Trump: „Das große Problem ist, dass die Raffinerien in Russland in die Luft gesprengt werden. Das ist eigentlich kein Problem des Nahen Ostens, das ist eher ein Russland-Problem … Ich habe mit Präsident Selenskyj gesprochen und gesagt: ‚Du musst es bei den Raffinerien etwas ruhiger angehen lassen.‘“ (29. September 2026)

Video
 
Front-Probleme „kaum noch zu leugnen“: Selbst Putins größte Fans bangen mittlerweile um den Sieg
Russlands einflussreichste Militärblogger räumen ein, was der Kreml verschweigt – und ein Exilpolitiker zieht die schärfste Schlussfolgerung.

Moskau – Es gibt Momente, in denen Propaganda an ihrer eigenen Realität zerbricht. Russlands Militärblogger – die lautesten Stimmen hinter Russlands Angriffskrieg, Millionen-Accounts auf Telegram, Stichwortgeber für eine ganze Nation – schreiben dieser Tage keine Siegesmeldungen mehr. Sie sind konsterniert.

Der Telegram-Kanal „Zwei Majore“ mit 1,2 Millionen Abonnenten räumt ein: „Dass im Vergleich zu früheren siegessicheren Karten gravierende Probleme bestehen, lässt sich kaum noch leugnen.“ Blogger Juri Kotenok, selbst überzeugter Kriegsbefürworter, warnt seine Leser auf Telegram: „Der Feind ist nicht besiegt, steht nicht vor der Kapitulation, hat nicht die Absicht, sich in die Defensive zurückzuziehen.“ Und Juri Podoljak, mit 2,7 Millionen Followern die reichweitenstärkste Stimme der russischen Militärbloggerwelt, klingt erschöpft: „Die Probleme sind dieselben wie eh und je, und solange wir sie nicht lösen, ist kein strategischer Erfolg möglich.“

 
Mehrere Explosionen in Kiew
Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist erneut Ziel russischer Raketenangriffe geworden. Heute Früh waren in Kiew mehrere laute Explosionen zu hören. Zuvor waren während eines Luftalarms die Luftabwehrsysteme aktiviert worden.

Die Ukraine wehrte nach Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj auch ballistische Raketen ab. Das schrieb Selenskyj in sozialen Netzwerken und er dankte amerikanischen und norwegischen Partnern seines Landes für ein Flugabwehrsystem vom Typ NASAMS.

Selenskyj dankte auch Deutschland und Frankreich für die Unterstützung der Flugabwehr. Es sei wichtig, dass solche Pakete weiterhin geliefert würden, schrieb er und warf Russland Eskalation vor.

 
Ukrainische Soziologin: "Eine der größten Ängste ist ein Winter ohne Wasser"
Jewhenija Blyzniuk spricht im STANDARD-Interview über Kriegsmüdigkeit, die Angst vor dem Winter, eine mögliche neue Fluchtbewegung und darüber, warum viele Ukrainer inzwischen nur noch von einem Tag zum nächsten planen

Die ukrainische Soziologin Jewhenija Blyzniuk beobachtet die Stimmung in der Ukraine seit Jahren. Sie selbst lebt in Kyjiw und berichtet von einem Leben, in dem der Krieg zwar mittlerweile zum Alltag gehört, die langfristige Resilienz aber schwindet. Sie erläutert, warum fehlende Wasserversorgung für die Bevölkerung gravierender ist als Strom- oder Heizungsausfälle und warum viele Ukrainer trotz schwieriger Bedingungen im Land bleiben.

DER STANDARD: Kyjiw erlebt derzeit die heftigsten Angriffe seit Kriegsbeginn. Wie fühlt sich das Leben in der Stadt im Moment für Sie persönlich an?

Jewhenija Blyzniuk: Aus meiner persönlichen Sicht fühlt sich der Krieg in der Stadt wieder ähnlich unmittelbar an wie zu Beginn der russischen Vollinvasion 2022. Wegen der Angriffe kann sich niemand in Kyjiw oder den Vororten wirklich sicher fühlen. Paradoxerweise ist es nicht so stressig wie damals. 2022 war es ein Schock, von einem friedlichen Leben in eine Kriegsrealität versetzt zu werden. Heute wissen wir eher, wie wir handeln müssen, wenn die Gefahr wieder sehr nahe ist.

 
Bitte solche lustigen Sachen einzeln posten. ^^

Bitte sehr

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Ein mobilisierter Chasside mit doppelter Staatsbürgerschaft wird nicht an die Front geschickt.
Wie die „Jerusalem Post“ berichtet, wird er als Arzt in einem medizinischen Zentrum in Odessa dienen. Dem Chassiden wird gestattet, die ultraorthodoxen religiösen Vorschriften einzuhalten. Die jüdische Gemeinde wird ihn mit koscherem Essen versorgen und ihm Zugang zur Synagoge, zur Mikwe sowie zu weiteren gemeindlichen Einrichtungen ermöglichen.

Der 49-jährige, in Israel lebende Jonathan Karlinsky war für Rosch Haschana nach Uman gereist und wurde auf dem Rückweg an der ukrainischen Grenze festgehalten. Trotz seines israelischen Passes stellte sich heraus, dass er auch die ukrainische Staatsbürgerschaft besitzt. Daraufhin wurde er zum Dienst in den ukrainischen Streitkräften eingezogen.
 
Fall der Veruntreuung bei der staatlichen Bahngesellschaft „Ukrsalisnyzja“: Ehemaliger Berater des Präsidialamts, Schylo, schließt Deal mit der Ermittlungsbehörde

Artem Schylo, ein ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU, hat sich im Zusammenhang mit dem Verfahren wegen Manipulationen bei Ausschreibungen der Bahngesellschaft „Ukrsalisnyzja“ auf eine Absprache mit den Ermittlungsbehörden eingelassen. Dies berichtet das Zentrum zur Korruptionsbekämpfung.

Den Ermittlungen zufolge hat sich eine von Artem Schylo angeführte organisierte Gruppe in den Jahren 2021 und 2022 Gelder von „Ukrsalisnyzja“ angeeignet, indem sie Kabel (Schaden: 140 Mio. Hrywnja = 3 Mio. Euro) und Transformatoren (Schaden: 100 Mio. Hrywnja) zu überhöhten Preisen beschaffte.

Nach Angaben des Nationalen Antikorruptionsbüros (NABU) und der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) leitete Schylo die organisierte Gruppe. Zudem habe er mehr als 175 Mio. Hrywnja aus diesen kriminellen Machenschaften legalisiert, indem er das Geld für den Erwerb von Luxusimmobilien in Dubai verwendete.

Zuvor hatte ein Staatsanwalt der SAP bereits die Anklageschrift gegen zehn Mitglieder der organisierten Gruppe, die an der Veruntreuung von Geldern der Aktiengesellschaft „Ukrsalisnyzja“ beteiligt waren, bei Gericht eingereicht.

Schylo war beim SBU als Leiter der Hauptabteilung für den spionageabwehrtechnischen Schutz kritischer Infrastruktureinrichtungen und die Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung tätig.
 
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Der Ukrainer Wolodymyr Schurawljow, der in Kroatien auf Ersuchen Deutschlands wegen des Verdachts der Beteiligung an der Sprengung der „Nord-Stream“-Pipelines festgenommen wurde, hat in Zagreb politisches Asyl beantragt; dies teilte sein Anwalt mit. Die Verteidigung begründet den Antrag damit, dass Schurawljow in Deutschland „kein faires Verfahren“ erwarte. Zuvor hatte ein kroatisches Gericht der Auslieferung Schurawljows nach Deutschland zugestimmt, doch die Verteidigung legte Berufung ein.
 
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Ein mobilisierter Chasside mit doppelter Staatsbürgerschaft wird nicht an die Front geschickt.
Wie die „Jerusalem Post“ berichtet, wird er als Arzt in einem medizinischen Zentrum in Odessa dienen. Dem Chassiden wird gestattet, die ultraorthodoxen religiösen Vorschriften einzuhalten. Die jüdische Gemeinde wird ihn mit koscherem Essen versorgen und ihm Zugang zur Synagoge, zur Mikwe sowie zu weiteren gemeindlichen Einrichtungen ermöglichen.

Der 49-jährige, in Israel lebende Jonathan Karlinsky war für Rosch Haschana nach Uman gereist und wurde auf dem Rückweg an der ukrainischen Grenze festgehalten. Trotz seines israelischen Passes stellte sich heraus, dass er auch die ukrainische Staatsbürgerschaft besitzt. Daraufhin wurde er zum Dienst in den ukrainischen Streitkräften eingezogen.


Dann hätten sie ihn auch gleich ausreisen lassen können. So wirkt das nach privilegierter Behandlung.
 
Ukraine vor fünftem Kriegswinter
Vor dem fünften Winter im Krieg hat Russland seine Angriffe auf die Ukraine zuletzt verstärkt, auch Kiew wird immer wieder mit Raketen und Drohnen angegriffen. Besonders dramatisch ist die Lage im besetzten Oleschky, wo rund 2.000 Menschen unter großer Versorgungsnot leiden.

Videobericht
 
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