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Der Ukraine Sammelthread

Unter Berufung auf Geheimdienstinformationen warnt Selenskyj vor einem von Russland geplanten massiven Angriff auf die Ukraine.

„Ich bitte euch inständig: Passt auf euch auf und reagiert auf Raketenalarme“, wandte sich der Präsident an die Ukrainer.

Beobachtungskanäle berichten unter Berufung auf Geheimdienstdaten, dass Russland den Einsatz von rund 70 Marschflugkörpern und 30 ballistischen Raketen vorbereitet.

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Im russischen Staatsfernsehen bezeichnete der Propagandist Solowjow Merz als „Stück Scheiße“ und drohte Deutschland mit einer radioaktiven Einöde:

„Hör mal, Merz. Von wem verlangst du da eigentlich was? Wer bist du, dass du etwas von Russland verlangst? ... Empfinden Deutsche in jedem Jahrhundert körperliche Lust dabei? Sind das irgendwelche Masochisten? Gefällt es ihnen einfach, russische Soldaten in Berlin marschieren zu sehen? Ich habe gewarnt: Diesmal werden wir nicht marschieren, denn radioaktiver Staub schadet den Stiefeln. Es wird wie mit Karthago enden. Alles wird zur Einöde werden.“

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Entweder Russland oder Europa – diese Frage wird früher oder später entschieden sein
 
Tanker vor Sotschi nach Angriff in Brand
Ein unter liberianischer Flagge fahrender Tanker ist vor der russischen Schwarzmeer-Küste in der Nähe von Sotschi in Brand geraten. Die „Aframax Rio“ sei von Seedrohnen angegriffen worden, teilte das Transportministerium in Moskau nach Angaben der Staatsagentur TASS gestern mit.

„Ein unter liberianischer Flagge fahrendes Schiff mit einer Ladung Öl wurde von unbemannten Booten angegriffen“, hieß es in der Mitteilung. Die 23 Besatzungsmitglieder aus Indien seien gerettet worden.

Die nächstgelegenen Strände wurden vorerst geschlossen. Die Bewohnerinnen und Bewohner von Sotschi wurden von den Behörden aufgefordert, Fenster zu schließen und sich nicht auf den Straßen aufzuhalten. Das Schiff wird von der ukrainischen Website BlackSeaNews der russischen Schattenflotte zugeordnet.

Schiffe vor Bulgarien angegriffen
Zuvor waren in der Früh zwei Handelsschiffe vor der Schwarzmeer-Küste Bulgariens von Drohnen angegriffen worden. Das teilte Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew laut der bulgarischen Nachrichtenagentur BTA in Sofia mit. Beide Schiffe wurden beschädigt, eines davon ist gesunken, die Besatzung gelte als vermisst.

 
Angriffe und Sanktionen
Kiews Doppelstrategie trifft Russlands Öl
Inmitten verstärkter ukrainischer Angriffe auf Ölraffinerien in Russland und unter dem Druck internationaler Sanktionen gerät die russische Ölbranche zunehmend unter Druck. Der Kreml senkte seine Prognose für die Ölproduktion heuer auf den niedrigsten Stand seit 17 Jahren, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag berichtete. Zudem ist Moskau verstärkt auf Treibstoffimporte angewiesen.

Berichte über ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien gibt es mittlerweile fast täglich. Wie das ukrainische Onlinenachrichtenportal Kyjiv Independent unter Berufung auf Augenzeugen am Dienstag berichtete, sei bei einem Angriff der Ukraine in der Nacht auf Dienstag eine Ölförderanlage rund 40 Kilometer von Moskau entfernt ins Visier genommen worden.

 
Behörden: Zwei Tote bei russischen Luftangriffen auf Kiew
Bei neuen russischen Luftangriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind laut Behördenangaben zwei Menschen getötet worden. Die beiden Toten seien nach einem von dem Beschuss ausgelösten Brand in einer Garagenanlage geborgen worden, teilte Bürgermeister Witali Klitschko im Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Auch Gebäude und Lagerhallen seien beschädigt worden. Ein Augenzeuge der Nachrichtenagentur Reuters berichtete von Explosionen in der Stadt. Auch andere Landesteile wurden wieder von Russland attackiert. In der südöstlichen Stadt Dnipro wurde den Behörden zufolge ein Industriebetrieb getroffen.

Im südlichen Saporischschja sei die Verkehrsinfrastruktur getroffen, in der zentralukrainischen Stadt Krementschuk seien Wohngebäude beschädigt worden. Russland überzieht die Ukraine im fünften Kriegsjahr fast täglich rund um die Uhr mit Luftangriffen.

 
Der Jüngste war 8 Jahre alt: Russlands tödlichster Schlag seit einem Monat trifft Pryluky im Schlaf
Gegen 6 Uhr morgens, als die Stadt noch schlief, schlug eine russische Rakete in ein Wohnhaus in Pryluky im Gebiet Tschernihiw. Mindestens 13 Menschen starben, unter ihnen vier Kinder. Aus den Trümmern des Hauses bargen die Retter auch deren Leichen. Der Jüngste unter den Toten sei 8 Jahre alt gewesen, teilte Innenminister Iwan Wyhowskyj mit. Es traf die Stadt kurz vor dem Erwachen, in der Stunde, in der ein Ort am wehrlosesten ist. Um diese Zeit rechnet man mit dem Wecker, nicht mit der Betondecke, die auf einen stürzt. Seit einem Monat hat kein Angriff Russlands mehr Menschen getötet.

„Ein Raketeneinschlag in Pryluky. Einer der Treffer ging einfach in ein bewohntes Mehrfamilienhaus. Am Morgen, als die Menschen noch schliefen.“ So beschrieb es Wjatscheslaw Tschaus, der Leiter der Gebietsverwaltung von Tschernihiw. Binnen einer Stunde stieg die Zahl der Toten in seinen Meldungen von 9 auf 13, von 3 Kindern auf vier. Noch werde der Schutt des fünfgeschossigen Wohnhauses geräumt, darum könne die Zahl weiter steigen. Von mehr als 50 Verletzten ist die Rede, drei von ihnen liegen in einem sehr schwer verletzten Zustand im Krankenhaus. Hinter jeder Meldung steht ein Mensch, den in Pryluky jemand ruft und der nicht mehr antwortet. Mit jeder Stunde, die der Bagger den Schutt abträgt, kann die Rechnung dieses Morgens noch wachsen.

Die Polizei des Gebiets meldete am frühen Morgen den Beschuss durch russische Truppen. Getroffen worden seien ein mehrstöckiges Wohngebäude und ein Haus für das Schaffen von Kindern und Jugendlichen, dazu ein Betrieb, dessen Namen man nicht nannte. Schon in den ersten Stunden sei von Toten und Verletzten die Rede gewesen. In einem solchen Haus lernen Kinder, Farben zu mischen und Lieder zu singen. Eine Armee, die den Schlaf einer Familie und die Zeichnungen von Kindern auf dieselbe Zielliste setzt, führt keinen Krieg gegen Soldaten.

 
Selenskyj: Mindestens 20 Tote bei russischem Angriff
Bei einem der schwersten russischen Angriffe sind in der Ukraine heute mindestens 19 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj feuerte Russland insgesamt 70 Raketen ab, darunter viele ballistische Flugkörper, sowie zahlreiche Drohnen ab.

Ein Hauptziel sei die ukrainische Energieinfrastruktur gewesen. Wegen der Schäden leitete das Energieministerium in fünf Regionen Notabschaltungen des Stromnetzes ein. Auf Telegram nannte Selenskyj den Angriff ein „Geburtstagsgeschenk für Putin“, der heute 74 Jahre alt wurde.

 
Der Moment des gezielten Raketenangriffs russischer Nazis auf ein Wohnhaus in Pryluky

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In Pryluky gibt es nach dem Raketenangriff russischer Nazis auf ein Wohnhaus bereits 20 Todesopfer.
Unter den Toten befinden sich 5 Kinder – Selenskyj.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie lokale Medien berichten, haben Landwirte in der Region Mykolajiw tonnenweise Zwiebeln und Tomaten entsorgt. Demnach wurden die angebauten Tomaten zuvor vom Werk „Sandora“ abgenommen, doch nach dessen Zerstörung gibt es keine Möglichkeit mehr, die landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu verkaufen.

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Landkorridor zur besetzten Krim. Alles unter „vollständiger Kontrolle“.

Wie ist so die aktuelle Meinung unter russischen und ukrainischen Kriegsbloggern: kommt eine ukrainische Niederlage näher? Würde eine neue russische Mobilmachung einen Effekt haben?
Woher sollten sie das wissen, sie wissen auch nicht mehr als wir. Sie hoffen einfach, dass Putin endlich die Brücken und die gesamte Infrastruktur der Ukraine zerstört – wie es sich für eine Weltsupermacht wie Russland gehört – und sie zur Kapitulation zwingt. Eigentlich hoffen und warten sie darauf schon seit fast 5 Jahren, das ist der Hauptgrund für die Unzufriedenheit dieser russischen „Brüder“ der Ukrainer :)
 
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