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Der Ukraine Sammelthread

Über 60 Tote in zwei Tagen
Schwere Angriffe auf Ukraine halten an
Russland greift die Ukraine weiter umfangreich an. Bei Angriffen auf zwei Busse in Kramatorsk im Osten des Landes wurden am Donnerstag laut Behördenangaben mindestens 33 Menschen getötet, zuvor war von zwölf Toten die Rede gewesen. Bereits in der Nacht auf Mittwoch wurden bei schweren russischen Angriffen im ganzen Land mehr als 30 Menschen getötet. Damit gab es innerhalb von nur zwei Tagen mehr als 60 Tote durch russische Angriffe.

Die Staatsanwaltschaft Donezk sprach bei dem Angriff zuerst von zwölf Toten und einem Bus, wenig später hieß es, bei Angriffen auf zwei Busse wurden 33 Menschen getötet. Zudem soll es 18 Verletzte geben. Die Staatsanwaltschaft veröffentlichte Fotos, auf denen leblose Körper und Trümmer vor dem brennenden Wrack des Busses zu sehen sind.

Auch Militärgouverneur Wadym Filaschkin veröffentlichte in seinem Telegram-Kanal Fotos von dem ausgebrannten Bus. Russland greife „gezielt Zivilistinnen und Zivilisten an“ und missachte „bewusst alle denkbaren Regeln der Kriegsführung“, schrieb er. Zudem rief Filaschkin die noch im Gebiet Donezk verbliebenen Menschen auf, in sicherere Regionen der Ukraine zu fliehen. Der Stadtrat von Kramatorsk sprach von einem „weiteren schrecklichen Verbrechen der russischen Armee“.

 
Russische Terroristen haben in Kramatorsk zwei Linienbusse angegriffen. Dabei kamen Zivilisten ums Leben.
Nach vorläufigen Angaben starben 33 Menschen, 18 weitere wurden verletzt. Die Zahl der Opfer wird noch präzisiert.

Die Menschen waren einfach unterwegs, um ihren alltäglichen Erledigungen nachzugehen. Manche waren auf dem Weg zur Arbeit, andere auf dem Heimweg. Ein gewöhnlicher Tag, eine gewöhnliche Strecke – und dann der russische Angriff, der Menschenleben auslöschte. Unmenschlich.

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Alle drei Linien der Kiewer U-Bahn sind wegen Stromausfalls stillgelegt, teilt die Stadtverwaltung Kiew (KSCA) mit. Auch alle U-Bahn-Stationen sind ohne Strom.

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Auch der öffentliche Nahverkehr ist eingestellt; zudem gibt es in einigen Teilen Kiews weder Strom noch Wasser, und die Kanalisation funktioniert nicht.
 
Wie lokale Online-Kanäle berichten, sind in Dobroslaw (Gebiet Odessa) zwei Männer aus einem Wehrkreisbüro geflohen, nachdem sie die dortigen Mitarbeiter mit Seilen gefesselt und ihnen ein Messer an die Kehle gehalten hatten. Die Polizei fahndet nach ihnen.

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Der SBU hat einen Deserteur festgenommen, der im Auftrag Russlands von der Fahnenflucht zurückgekehrt war, um für den Feind zu spionieren. Er lenkte feindliches Feuer auf die Stellungen seines eigenen Sturmregiments sowie auf benachbarte Einheiten der Verteidigungskräfte. Ihm drohen lebenslange Haft und die Einziehung seines Vermögens.
 
Der Kiewer Bürgermeister Klitschko hat den Einwohnern der Stadt erneut geraten, die Hauptstadt für die kommenden Monate zu verlassen. Dies erklärte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.

„Wer Freunde oder Verwandte außerhalb der Hauptstadt hat, sollte in Erwägung ziehen, vorübergehend zu ihnen zu ziehen“, sagte er.

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Südkorea ruft seinen Botschafter aus der Ukraine zurück – nach einem Skandal um nordkoreanische Kriegsgefangene.
Auslöser des diplomatischen Konflikts war eine Äußerung Wolodymyr Selenskyjs über die Übergabe zweier nordkoreanischer Soldaten an Seoul, die von ukrainischen Streitkräften in der Region Kursk gefangen genommen worden waren.

Südkorea macht geltend, dass die Informationen über die Übergabe aus Gründen der Sicherheit der Gefangenen und ihrer in Nordkorea lebenden Familien geheim hätten bleiben sollen. Kiew bestreitet jedoch das Bestehen einer Geheimhaltungsvereinbarung. Der südkoreanische Außenminister Cho Tae-yul teilte mit, die Ukraine habe sich zwar entschuldigt, Seoul habe diese Entschuldigung jedoch als unzureichend erachtet.
 
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