Aktuelles
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Der Ukraine Sammelthread

Ukraine verurteilt Fotoausstellung "Krimgold" bei russischer Botschaft in Wien
Es handle sich um "gestohlene Kulturgüter von ukrainischem Staatsgebiet", Russlands Vorgehen sei "blanker Zynismus und ein Eingeständnis der eigenen Aneignung"

Wien - Die ukrainische Botschaft in Wien hat eine Ausstellung am Zaun der russischen Botschaft scharf kritisiert. "Der Versuch Russlands, gestohlene Kulturgüter von ukrainischem Staatsgebiet nun an einem Botschaftszaun als russisches Erbe zu präsentieren, ist nichts anderes als blanker Zynismus und ein Eingeständnis der eigenen Aneignung fremden Eigentums", hieß es in einem am Montag übermittelten Statement. Russland hatte die Fotoausstellung vor wenigen Tagen eröffnet.

Diese trägt den Titel Krimgold: Wie das 'zivilisierte' Europa russische Schätze plündert, hieß es in einem Facebook-Eintrag der russischen Botschaft. Die Russische Militärhistorische Gesellschaft habe die Ausstellung vorbereitet. Gezeigt würden Artefakte, die aus vier Museen auf der Krim stammten. Die Halbinsel wurde im Jahr 2014 durch Russland annektiert.

 
Putin will mit Trump und Xi über Ukraine verhandeln – und bombt weiter
Während die Ukraine von den USA weiter unter Druck gesetzt wird, lobt sich US-Präsident Trump für seine angebliche Friedensinitiative

Die Metrostation Chernihivska östlich des Dnjepr im Kyjiwer Stadtteil Dniprowskyj war zu Sowjetzeiten eine Art Modell-Bahnhof. Fast bis ins Detail gleicht sie manchen Stationen im Moskauer U-Bahnnetz, auch im georgischen Tiflis findet sich eine Kopie.

In der Nacht auf Montag wurde der Bahnhof zum jüngsten Tatort des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Einmal mehr nahm Russland dabei Kyjiws Nahverkehrsnetz ins Visier. Eine 21-Jährige kam ums Leben, drei weitere Menschen wurden verletzt.

Insgesamt 16 ballistische Raketen hat Russland der Ukraine zufolge in der Nacht allein gegen die Hauptstadt abgefeuert; neben der U-Bahnstation wurden auch eine medizinische Einrichtung, ein Wohnhaus sowie mehr als zehn Energieanlagen beschädigt. Zwei weitere Menschen starben in der Industriestadt Krywyj Rih, der Heimatstadt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Mindestens 550.000 Haushalte seien im ganzen Land ohne Strom, erklärte dieser am Montag. Dass erneut nicht vor den Raketen und Drohnen gewarnt werden konnte, wie Selenskyj erklärte, verschärft die jüngsten Spannungen zwischen Kyjiw und Washington.

Selenskyj sagte, es werde der Ukraine immer schwieriger gemacht, zivile Opfer zu vermeiden: "Wenn Lieferungen von Raketen für die ukrainische Luftabwehr blockiert werden, während Russland Erleichterungen oder Verzögerungen bei den Sanktionen eingeräumt werden, ist das leider eine Realitätsverweigerung unserer Partner."

"Gipfel" in Shenzhen geplant
Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge könnte sich der diplomatische Konflikt zwischen der Ukraine und ihrem einstigen engsten Verbündeten USA noch weiter zuspitzen. Russlands Machthaber Putin, so das Blatt, wolle Trump und den chinesischen Staatschef Xi Jinping am Randes des Asien-Pazifik-Gipfels Apec in Shenzhen Mitte November an einen Tisch bringen, um gemeinsam "über ein Ende des Krieges" zu diskutieren – ohne die Europäer, vor allem aber ohne Kyjiw.

 
Was sein Faible für Putin betrifft, ist Trump leider alles zuzutrauen
Selenskyjs Warnung vor einem offenen Pakt zwischen Washington und Moskau kommt kurz vor den Midterms zum genau richtigen Zeitpunkt

Als wäre es nicht schon verwerflich genug, wie ungeniert prorussisch Donald Trump gegenüber der Ukraine agiert, ist man beim US-Präsidenten gut beraten, stets vom Schlimmsten auszugehen.

Schon jetzt hat es den Anschein, als könne es Trump gar nicht erwarten, bis Wladimir Putin seine Kriegsziele endlich erreicht. Indem er Kyjiw Waffen versagt und Geheimdienstdaten zurückhält, hilft er Putin beim "Entmilitarisieren" der Ukraine.

Seine Tiraden gegen Wolodymyr Selenskyj helfen Russland bei der "Entnazifizierung", also dem Delegitimieren, Vertreiben und Ermorden der Führung in Kyjiw.

Mit dem Aufheben von US-Sanktionen fällt er der Ukraine zudem ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt in den Rücken, an dem es möglich schien, dass dem Kreml langsam die Puste ausgeht.

"Falsche Seite der Geschichte"
Sollte sich Trump nach den US-Midterm-Wahlen im November wirklich mit den Machthabern aus Moskau und Peking an einen Tisch setzen, um Kyjiw in die Kapitulation zu zwingen, wäre der Verrat perfekt.

 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Ein Mobilisierter hat im Militärrekrutierungsbüro des Kiewer Stadtbezirks Petschersk das Feuer eröffnet, berichtete der Journalist Botschkala.

„Ein Mann, der in das Rekrutierungsbüro gebracht worden war, eröffnete das Feuer. Vier Polizisten wurden verletzt und erhalten medizinische Hilfe“, teilte er mit.

---------------------------

verletzt wurden 3 Mitarbeiter des Rekrutierungsbüros und 3 Polizisten
 
Ein betrunkener Mann hat im Zentrum von Kiew vom Balkon aus auf das Auto eines Nachbarn geschossen – so die Polizei. Auslöser war ein Streit. Es gab keine Verletzten. Dem Mann drohen bis zu 5 Jahre Freiheitsbeschränkung.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Moldawien hat Protestnoten an die ukrainische Botschaft sowie an weitere ukrainische Behörden gerichtet. Hintergrund ist ein Vorfall an der Grenze, bei dem ukrainische Grenzschutzbeamte versuchten, einen Flüchtenden zu ertränken.

„Nichts rechtfertigt das Verhalten der Grenzschutzbeamten – selbst wenn es sich um einen illegalen Grenzübertritt handelte! Was die ukrainischen Grenzschützer getan haben, widerspricht jeglichen ethischen Normen und ist in keiner Weise hinnehmbar. Der Mann hätte festgenommen werden müssen, anstatt ihn mit einem Ruder auf den Kopf zu schlagen, während er versuchte, den Fluss Dnister zu durchschwimmen“, erklärte Lilian Carp, Vorsitzender des moldauischen Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit.

Unterdessen hat der ukrainische Ombudsmann Lubinez ein Schreiben an die Verwaltung des ukrainischen Grenzschutzdienstes (DPSU) gerichtet, in dem er eine interne Untersuchung des Vorfalls fordert.

Zur Erinnerung: Der geflüchtete ukrainische Staatsbürger hat in Moldwien um Asyl gebeten.
 
Trump warf Selenskyj erneut vor, den Krieg nicht beenden zu wollen – „und das wahrscheinlich auch nie gewollt zu haben“:

"Selenskyj greift Ölraffinerien in Russland an, wohl wissend, dass diese Angriffe dem globalen Dieselmarkt – auch in den Vereinigten Staaten – schweren Schaden zufügen.

Selenskyj kümmert das nicht. Und ehrlich gesagt: Angesichts all der Gelder, die er aus Europa erhält – und zuvor von Joe Biden erhalten hat –, hat er gar kein Interesse daran, diesen Krieg zu beenden; vermutlich hatte er das auch nie.

Vor zwei Jahren hätte er ein besseres Abkommen erreichen können, als es heute noch möglich ist. Sein Land liegt in Trümmern, ein beträchtlicher Teil seines Territoriums ist verloren gegangen, es hat keinen Zugang mehr zum Meer, und die männliche Bevölkerung ist durch Todesfälle und Verletzungen stark dezimiert.
ICH MÖCHTE, DASS DIESER KRIEG ENDET! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit."

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Trump hat erneut den Rücktritt Selenskyjs vom Amt des ukrainischen Präsidenten gefordert: „Es ist an der Zeit, dass jemand anderes im Namen der Ukraine Verhandlungen führt.“ Er erklärte zudem, Selenskyj sei nicht daran interessiert, den Krieg zu beenden.

„Selenskyj trägt nicht wirklich zur Lösung des Problems bei. Ich glaube, er will gar nicht, dass es aufhört“, so Trump.
 
Die erfolgreichste Tennisspielerin der Ukraine, Switolina, hat sich von ihrem Ehemann, dem französischen Tennisspieler Monfils, getrennt. Grund für die Scheidung ist ihr schwerer psychischer Zustand infolge des Krieges in der Ukraine. Sie schreibt, dass sie allmählich den Bezug zu sich selbst verlor und erkannte, dass sie sich innerhalb der Ehe nicht erholen könne. Das Paar hatte im Juli 2021 geheiratet; im Oktober 2022 kam ihre gemeinsame Tochter Skye zur Welt.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Im polnischen Łódź wurde ein Kadett der Militärmedizinischen Akademie, der sowohl die ukrainische als auch die polnische Staatsbürgerschaft besitzt, wegen Spionageverdachts festgenommen. Dies berichtet RMF24.

Gegen den 31-Jährigen wurde eine dreimonatige Untersuchungshaft verhängt. Der Fall wird vom Militärischen Gegennachrichtendienst untersucht. Dem Mann wird vorgeworfen, polnische Militärobjekte ausgekundschaftet zu haben. Bei ihm wurden mehrere Mobiltelefone, diverse Dokumente und ein Dienststempel sowie eine größere Menge an Bargeld (in Fremdwährung) und Gold sichergestellt.
 
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.


Der Pentagon-Chef hält die Übergabe einer großen Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine zurück.
Pete Hegseth hat die Übergabe der Abfangraketen – die laut einem ukrainischen Beamten bereits von Verbündeten der Ukraine bezahlt wurden – bislang nicht genehmigt. Es handelt sich dabei um eine „beträchtliche“ Menge, berichtet die *Kyiv Independent*.

Ukrainische Beamte und Militärvertreter vermuten, dass Washington die Lieferungen absichtlich verzögert, um Druck auf Kiew auszuüben. Das Pentagon reagierte nicht auf eine Anfrage von Journalisten; ein Sprecher der US-Regierung bezeichnete diese Behauptungen jedoch als unwahr.

Auch die NATO erklärt, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine im Rahmen des PURL-Programms fortgesetzt werden, einschließlich der Bereitstellung von Luftabwehrsystemen. Unter Berufung auf Selenskyj berichtet die *Kyiv Independent*, dass die USA der Ukraine monatlich lediglich 12 Abfangraketen für das Patriot-System liefern.
 
Zurück
Oben