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Der Ukraine Sammelthread

Russland meldet Tote nach ukrainischem Drohnenangriff
Bei heftigen ukrainischen Drohnenangriffen sind nach Angaben russischer Behörden heute im Gebiet Woronesch mindestens zwei Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Zudem sei auch ein Zug getroffen worden.

Insgesamt gebe es 17 Verletzte, die meisten in dem Zug, so Gouverneur Alexander Gussew auf Telegram. In Woronesch selbst und in der Region seien insgesamt 113 Drohnen abgeschossen worden.

Der Zug sei in einem Vorort von Woronesch unterwegs gewesen, als Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne auf ihn gefallen seien, sagte Gussew. Beschädigt worden sei ein Waggon des Zugs, der von Anapa am Schwarzen Meer nach Moskau unterwegs war, teilte die russische Eisenbahngesellschaft RZD mit. Aus der Ukraine gibt es bisher keine Angaben zu dem Angriff.

FSB meldet vereitelten Angriff
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB vereitelte unterdessen nach eigenen Angaben einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein wichtiges Element der Moskauer Luftabwehr und eine Stromanlage. Zwei Verdächtige seien festgenommen worden, so der FSB.

 
Selenskyj kritisiert US-Minister Hegseth
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erneut Verzögerungen bei der Lieferung von Abwehrraketen beklagt und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kritisiert. „Insbesondere warten wir seit fast einem Monat auf die Unterschrift von Herrn Hegseth bezüglich der Raketen für Patriots und NASAMS“, schrieb Selenskyj heute in sozialen Netzwerken.

Er habe angeordnet, noch einmal mit der US-Seite zu sprechen. US-Systeme vom Typ Patriot gelten als besonders wirksam bei der Abwehr ballistischer Raketen, die Russland in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine einsetzt.

Die Ukraine arbeite mit den USA, Europa und anderen Partnern zusammen, die über Bestände entsprechender Raketen verfügten, schrieb Selenskyj. Außerdem kündigte er Vorbereitungen für ein Ramstein-Treffen im November an.

 
Böse und nicht perfekt, aber auch nicht weit von der Realität entfernt.

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Kälte als Waffe: UNO-Bericht wirft Moskau Kriegsverbrechen vor
Die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind nach Ansicht von UNO-Fachleuten Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Zu diesem Schluss kam heute die Ukraine-Untersuchungskommission des Menschenrechtsrates zu Beginn der kalten Jahreszeit im Kriegsgebiet.

In einem Bericht für die UNO-Generalversammlung in New York sprach die Kommission von jahrelangen systematischen Angriffen auf Heizkraftwerke, Leitungen, Gasanlagen und andere Einrichtungen. Im vergangenen Winter hätten Tausende Haushalte ohne Heizung auskommen müssen, Millionen Menschen seien von Stromausfällen betroffen gewesen.

Aus Sicht der UNO-Kommission hat die Kälte negative Folgen für die physische und psychische Gesundheit der ukrainischen Bevölkerung. Die unabhängigen Menschenrechtsfachleute des Gremiums wiesen darauf hin, dass russische Angriffe mit dem Einsetzen der neuen Kälteperiode wieder zugenommen hätten.

 
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