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Die Klassiker

  • Ersteller Ersteller mustermann_max
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Geschichte
„Sound of Music“: Misserfolg wegen NS-Thematik
Der Film „The Sound of Music“ ist weltweit seit sechs Jahrzehnten Kult und ein Kassenschlager. Nur im deutschen Sprachraum war der als „Meine Lieder, meine Träume“ veröffentlichte Streifen ein Flop. 1965 kam die bewusst wirklichkeitsnahe Darstellung des NS-„Anschlusses“ beim heimischen Publikum nicht gut an.

Der Spielfilm „The Sound of Music“ zeigt die Geschichte der Familie Trapp, die als Folge der nationalsozialistischen Machtübernahme in Österreich aus Salzburg fliehen muss. Den Einmarsch wollte Regisseur Robert Wise bei den Dreharbeiten 1964 in Salzburg möglichst realistisch darstellen – das zeigte die ORF-Dokumentation „Sound of Music – Die wahre Geschichte“ am Samstagabend.

Stadtregierung wollte beim Dreh keine Hakenkreuzfahnen
Bei der Darstellung des „Anschlusses“ stießen die Produzenten schon beim Dreh auf Widerstand: Einen Residenzplatz mit Hakenkreuzfahnen wollte die Salzburger Stadtregierung nicht dulden. Zeitzeuge Georg Steinitz, damals als Regieassistent für die Kommunikation zwischen dem Hollywood-Filmteam und den Salzburger Mitwirkenden zuständig, erinnerte sich: „Der Stadt hat man ursprünglich erzählt seitens des Drehteams, dass man das so realistisch wie möglich darstellen will. Worauf die Stadt sofort gestreikt hat: Dafür gibt es keine Drehbewilligung.“

 
Musk will mit Grok "historisch korrekte" KI-Version der "Odyssee" generieren
Der Tech-Milliardär ist nicht der Einzige, der nach Nolans Film am Boom mitschneiden möchte: Ein weiterer KI-Film ist angekündigt, Michael Caine verlieh einem KI-Hörbuch seine Stimme

Nachdem Elon Musk noch vor dem Kinostart von Christopher Nolans Odyssee mit mehreren Beschwerden wegen Besetzungsfragen aufgefallen ist, hat er nun einen neuen Vorstoß gewagt: Auf seiner Plattform X schrieb er, dass seine KI Grok Imagine bis zum Ende des Jahres 2026 eine „historisch akkurate“ Langspielfilmversion der Odyssee generieren werde. "Noch bevor dieses Jahr zu Ende geht, wird Grok Imagine einen Spielfilm über Die Odyssee produzieren, der historisch korrekt ist und der Kunst Homers gerecht wird", schrieb Musk und teilte einen Ausschnitt aus einem von einem anderen X-User generierten KI-Film, in dem ein rotblonder Odysseus – der Kirk Douglas nicht unähnlich ist – mit einer rotblonden Kalypso (oder Kirke?) Schäferstündchen erlebt.

Die Odyssee entstand etwa 700 v. Chr. und spielt um 1200 v. Chr. Sie wird Homer zugeschrieben, doch die Urheberschaft ist in der Forschung nicht gesichert. Sicher ist indes, dass es sich um eine fabelhafte Geschichte handelt, in der Götter und andere mythische Wesen wie Hexen, Zyklopen oder Seemonster dem fahrenden Helden in die Quere kommen. Was also eine "historisch akkurate" Version der Odyssee sein sollte, ist fraglich.

Noch ein KI-Film
Stein des Anstoßes für Musk ist vermutlich vor allem die Besetzung von Lupita Nyong'o als schöne Helena. Im März schrieb er dazu: "Chris Nolan ist ein antiweißer Rassist". Und behauptete, Nolan habe Nyong’o nur engagiert, weil "er die Preise will". Daraufhin brach eine Online-Debatte um Helenas Hautfarbe aus, die angesichts der Tatsache, dass auch Helena, als Halbkind Zeus' und geboren aus einem Ei, ein Fabelwesen ist, ebenfalls absonderlich war.

 
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