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Die Türkischen Eroberer

Hau rein Sipo, war intressant zu sehen, wie leicht sich ein Türke und ein Albaner, zum Affen machen lassen, man muss nur bisschen Feuer ins Öl gießen, lustig...


Naja wir halten zumindest die Amselfdeldschlacht nicht für ein Fussballspiel....welches unentschieden ausgegangen war...

Wie ist eigentlich das 1:1 passiert....
Bestimmt hat Lazar rein geflankt und obilic hat ihn noch so eben in der 90 minute rein gemacht.........

Soviel zum Thema Affe........:rolleyes:
 
Naja wir halten zumindest die Amselfdeldschlacht nicht für ein Fussballspiel....welches unentschieden ausgegangen war...

Wie ist eigentlich das 1:1 passiert....
Bestimmt hat Lazar rein geflankt und obilic hat ihn noch so eben in der 90 minute rein gemacht.........

Soviel zum Thema Affe........:rolleyes:
Kosovo-Albaner.jpg


Du siehst mir mehr aus nach einem Affen...:rolleyes:
 
Mir ists egal wer oder was du bist...FAKT ist, dass ihr Griechen ein MIttelmeervolk wart und ein Mittelmeervolk seid und ein Mittelmeervolk bleiben werden unzwar für immer und ewig.

Balkaner sind Bewohner der Balkanhalbinsel nördlich von euch...ihr seid nur GEOGRAFISCH Balkaner aber Ethnisch nicht.

Balkaner= Bergbewohner und Waldbewohner.

Was für ein Blödsinn Du manchmal zusammenschreibst:rolleyes:
Griechen sind ethnisch,geographisch und kulturell genauso Balkaner wie wir alle,Kroaten,Bosnier,Montenegriner, Albaner haben auch Mittelmeer und sind ebenfalls Balkaner,übrigens sind Griechen wie wir alle unter anderem auch Berg und Waldbewohner
 
Die Osmanen haben die Zerstrittenheit des Balkans ausgenützt.
Wären die Südslawen als geeintes Kollektiv aufgetreten, hätten die Osmanen eine herbe Niederlage erlebt.

Dazu wahren die Osmanen wahre Meister im Bestechen,das hat ihren Aufstieg mit ermöglicht,jedoch sind sie auch daran zugrunde gegangen
 
Dallas, also von wo soll ich anfangen, gibt soviel.

Das osmanische Heer bestand aus mehreren Truppen wie Janitschare, Speerkrieger, Bogenschützen, Spahis etc. Ganz vorne an der Front waren die Leute, die harte Hände hatten und mit ihren "Ohrfeigen" berühmt waren. Sie trainierten jahrelang, in dem sie auf große Steine geklatscht haben. Dadurch bekamen sie sehr abgehärtete Hände. Es gibt ein Mythos, das diejenigen so starke Hände hatten, dass sie sogar Pferde wegschlagen konnten. Man nennt die Soldaten, die an der Front gekämpft haben "Azaps"

wiki-Artikel:
Dann gibt es die Akincis. Das waren Sturmreiter der Osmanen. Man sagt über die Akincis "„... die anderen Türken nennen sie çoban, das heißt Schafhirten, denn sie leben von Schafen und anderem Vieh. Sie züchten Pferde und warten darauf, daß man sie zu einem Feldzuge einberufe ...“

Die Akincis erfüllten mehr oder weniger Kundschaftstätigkeiten. Man stationierte die Akincis eher auf europäische Grenzen, denn sie sollten während die eigentlichen Truppen ihre Lager bezogen, Angriffszüge auf den Gegner machen, um die Bevölkerung zu verunsichern. Sie schnitten dem Gegner den Weg ab und kamen plötzlich mit einem Angriff. Das sollte eher dazu dienen, wie gesagt, den Gegner "auszuspionieren" und zu "verunsichern" würde man heute sagen. Die Akincis waren sehr schlaue Kriegstaktiker, außerdem sollten sie den Gegner in die eigene Bucht verlocken, damit die Janitscharen und co plötzlich einen Angriff auf sie starten konnten. Also kamen sie, griffen an und ziehten sich zurück, der Gegner kam hinterher und fand plötzlich tausende Janitscharen vor sich. Die Intelligenz und die Unberechenbarkeit der Akincis wurde so stark, dass die Osmanen anfingen mit Akincis ihre Gegner bei der Diplomatie zu bedrohen.

Kommen wir zu der Bewaffnung und der Kleidung der Akincis:
Ich zitiere einfach mal den wiki Artikel dazu, weil es perfekt darstellt.

Das Akinci Kapitel möchte ich mit einigen Zitaten abschließen
390px-Sueleymanname_Akinci-Beys.png




Kommen wir zur Artillerie

Man nennt sie Topcu und sie sind in verschiedene Kategorien eingeteilt.
Der wohl berühmteste Bomber waren die von Fatih Sultan Mehmed Han.

Wegen der Meerenge im Bosporus förderte Fatih Sultan Mehmed Han den Bau von gewaltigen Bombern. Dieser Bomber hieß "Orbans Riesengeschütz". Es konnte 500 KILO abfeuern und wurde mit einem Zug von 50 Paar Ochsen in Stellung gebracht!!!!

Bei der Belagerung von Belgrad waren...
Bei einem Rückzug ließ man die Bomber jedoch dort, aber man vernichtete es natürlich.

wiki Artikel über die Eroberung von Rhodos:

Loeschenkohl03.jpg


Edirne_Kusatma_Zonaro.jpg



Kommen wir zu der stärksten Reitertruppe damals, die Spahis.

Sie waren die Kerngruppe des osmanischen Reiches. Stellt euch das osmanische Heer als ein Halbmond vor und an den Spitzen waren die Spahis. Ihre Aufgabe war es von den Spitzen aus die Feinde zu umschließen und gegen Zentrum der Feindesgruppe zu rücken

Die Halbmondtaktik ist bei den Osmanen sehr berühmt. Stellt euch das feindliche Heer als Horde vor und legt davor ein Halbmond. Von den Seiten des Halbmondes griffen die Spahis an und von der Basis des Halbmondes die Fußtruppen.

Sehr berühmt ist auch die 3-Halbmond-Taktik

3 Halbmonde:

images


Also da ist ein Halbmond an der Front und die 2 parallel. Der Halbmond an der Front griff zuerst an, und die beiden darunter machten einen riesen Bogen und griffen die Feinde von den Seiten an so wurden die feindlichen Heere umzingelt und konnten wenig dagegen was tun.

sam-rei_00_ka4_313x460.jpg

Z1683Turk.jpg




Jetzt sind die Janitscharen dran. Ihr wisst zwar, wie man zu einem Janitschar wurde, aber ich denke nicht, was für eine Power so ein Janitschar hatte.

Die Janitscharen waren die Elitetruppe des osmanischen Reiches und unterstanden dem direkten Befehl des Sultans. In der Schlacht kämpften die Janitscharen oft kriegsentscheidend, in unmittelbarem Umkreis des Herrschers im Zentrum des Heeres.

Die Janitscharen waren exzellente Krieger, unerschrocken, leidenschaftliche Kämpfer für den Staat, wirksames Machtinstrument, waren dem Sultan in absolutem Gehorsam, Treue und entwickelten wichtiges Selbstverständnis. Sie waren fanatisch begabt für ihre Dienste. Sie waren berühmt für ihren Kampfesmut und ihrer Tapferkeit. Keine europäische Truppe reichte an ihre Kampfkraft heran. Sie waren sehr diszipliniert und galten eine zeitlang als unbesiegbar. Beim Kampf bzw in einer Schlacht riefen sie bis sie starben "Allah Allah Allah Allah Allah", dadurch jagten sie ihren Gegnern Schrecken ein. Sie hatten sehr starke Schwerter und konnten mit einem Schlag ihren Gegnern den Kopf abtrennen. Sie lebten sehr diszipliniert, durften zb nicht heiraten, keine sexuellen Kontakte haben und auch kein Kontakt mit der Bevölkerung, fast wie Roboter.


...und zuletzt kommt die Mehter Truppe

Das aller aller aller wichtigste in einer Schlacht der Osmanen war die Mehter Truppe. In einer Schlacht liefen sie hinter den Soldaten und spielten "Musik". Ich weiß nich wie ich es anders ausdrücken soll. Ihre Aufgabe war es, die Soldaten zu motivieren und sie haben es mehr als geschafft. Am Ende oder bei einem Rückzug schwiegen sie. Nur beim Angriff haben sie gespielt.

Der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubarts beschreibt sie haargenau

Heute ist es ein Bestandteil der türkischen Kultur und der türkischen Tradition.

mehter-21.jpg


Video:

YouTube - mehter takımı


Das waren vorerst mal die wichtigsten und stärksten Truppen des osmanischen Reiches. Es gibt noch andere, aber ich hab erst mal nur die aufgeschrieben.


Allgemeines:

- die Eroberungspolitik stützte sich auf eine schlagkräftige Armee
-bestand aus dem stehenden Heer der Zentralgewalt, Pfortentruppen und aus dem Kavallerie Aufgebot
-Eliteeinheit, Leibgarde des Herrschers und auch die Sicherheit von Hof und Hauptstadt garantierten die Janitscharen.
-Janitscharen wurden durch Knabenlese erschaffen, türkisch und islamisch erzogen - > in den Militärschulen des Staates zu fanatischen und exzellenten Kämpfern ausgebildet.
-Zu der Uniform der Jannis gehörte hohe Filzhaube, paar Säbelm, einer Streitaxt und Pistolen oder Gewehren
-Kriegsentscheident kämpften die Spahis, die schweren Reiter
-charakterische Waffen mit Kettenhemd, Panzerkaptte und Rundschild
-Gründe für den überragenden Erfolg der osmanischen Kriegsführung gilt - > das gut funktionierende System der Truppenversorgung, die hervorragende Ausbildung sowie die außergewöhnliche Disziplin und Kampfmoral


Die Kriegstaktik:

Den unzähligen Siegen verdanken die Osmanen auch einer bestimmten Art der Kriegsführung und Kampfesweise. Lange Zeit favorisierten sie eine relativ geordnete Schlachtordnung in Verbindung mit einer Defensivtaktik.
Im Zentrum des Heeres nahm der Sultan mit den Janitscharen die befestigte Aufstellung. Diese Formation wird folgendermaßen beschrieben

Eine andere Kriegstaktik war die häufig angewendete vorgetäuschte Flucht vom Schlachtfeld. Also mitten in der Schlacht floh man weg, so dass der Gegner die Osmanen verfolgte. Die Gegner lösten dann ihre Formation auf und konnten dann vom osmanischen Hauptheer gestellt und zum Kampf gezwungen werden.

Auch in einer offenen Feldschlacht war der Angriff der Osmanen gefürchtet. Die Osmanen zogen ihre Truppen in die Schlacht mit 5 Abteilungen

-das Hauptheer im Zentrum, linker Flügel, rechter Flügel, Vorhut, Nachhut

Die Aufstellung bestand aus 3 Treffen. Die erste bildeten die in langer Front positionierten Spahis. Der linke Flügel galt als Ehrenplatz. Im linken Flügel kämpften die höchsten Militärs. Die Linien der Reiter wurden von beiden Seiten durch die Artillerie verstärkt. Die Schlacht wurde durch Kanonenangriffen eröffnet. In der gleichen Zeit stürmten leicht gepanzerte Rieiter vor. Die berittenen Bogenschützen schossen in unglaublich schnellen Sprüngen ihre Pfeile ab. Es regnete Pfeile auf die Gegner und währenddessen näherten sie sich dem Feind und ziehten sich sofort wieder zurück und schossen beim Weg reiten rückwärts auf die Feinde. Also man zog sich zurück der Pferd rannte zwar weg, aber der Soldat drehte sich um und schoss rückwärts gewandt weiter auf die Feinde. Und während sie das taten wichen sie nach rechts und nach links aus, um den Feind an den Flanken zu umfassen und erneut anzugreifen. Die Kavallerie der Europäer war sehr schwer beweglich, aber deren Rüstungen konnten durch die osmanischen Pfeilen nicht durchdrungen werden, so machten sie die osmanischen Krieger kampfunfähig in dem sie auf die Pferde zielten.

Im 2. Treffen griffen die Janitscharen an, die meist den Kampf entschieden. Sie attackierten Ihre Gegner zunächst mit Pfeil und Bogen oder mit Pistolen. Dann wechselten sie die Waffen zum Yatagan und Säbel im Nahkampf. Gelang das 1. Treffen nicht, erfolgten weitere Angriffe. Und die Janitscharen wurden furchterregend und aggressiv, wenn sie ein 2. Treffen durchführen müssten, sie wurden wild.

Im 3. Teil kämpfte nur die Reserve.


Klar führten die Osmanen auch Festungs und Belagerungskriege. Dabei führten die Osmanen unterirdische Gänge mit Kammern unter den Mauern und ließen dann diese mit Sprengstoff explodieren, um die Anlagen zum Einbruch zu bringen

PS: Die Griechen werden mich nun zitieren und irgendwelche Widersprüche schreiben, aber egal, ich hab dem Dallas geantwortet ;). Die Griechen, ja, die Griechen...:confused2:

Dallas, wenn du Fragen hast, stell

Interessant und sehr viel geschrieben jedoch stimmt da einiges nicht oder wurde vergessen.

Die Janicaren durften ab 1566 Heiraten(also weit über 300 Jahre lang),sie hatten sich das recht dazu erzwungen,vorher gab es auch sehr viele Sexuelle Kontakte zu den Frauen in Istanbul und umgebung,nach dem sie erlaubnis hatten zu Heiraten soll die Vergewaltigungsrate in Istanbul und Umgebung stark zurück gegangen sein.Die Janicaren wahren die Elite und konnten machen was sie wollen,so viel ich weiß hatte die türkische Bevölkerung kein Recht sie zu verklagen und viele trauten sich nicht einmal ihnen in die Augen zu gucken das nutzten sie aus und darum wahren sie auch treu ergeben und fingen erst mit Aufständen an als das geändert werden sollte(ich könnte mehr darüber erzählen aber lassen wir das)

Die Akinci und Sipahi stammten ebenfalls zu großen teilen vom Balkan

Interessant ist auch zu wissen das die Türkischen Truppen Istanbul lange nicht einnehmen konnten und Fatih Sultan Mehmet zu seinen Janicaren sagte,seht er meine Kinder(so nannte er die Janicaren)meine türkischen Soldaten konnten die Stadt nicht erobern,jetzt holt ihr mir die Stadt,in euch liegt mein ganzes Vertrauen und diese Janicaren die zum großteil aus Serben bestanden(Mehmet der Erober war auch halber Serbe) waren es welche die Tore Istanbuls öffneten und dem Sultan die Stadt übergaben
 
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