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Doping ist National Sport der Griechen

lupo-de-mare

Gesperrt
Inzwischen sind die Zeitungen voll, das in Griechenland bis in das höchste Poltiische Lager hinein, Doping organisiert wurde.

OLYMPIA-SKANDAL

"Doping ist Nationalsport der Griechen"

Der Doping-Betrug um die beiden griechischen Leichtathletik-Stars Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou weitet sich aus: Urinproben sollten manipuliert werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, hochrangige Funktionäre stehen vor der Entlassung. Zudem soll es Pläne für ein staatlich subventioniertes Dopingprogramm gegeben haben.


DDP
Christos Tzekos: Hatte er Pläne für ein systematisches Staatsdoping?
Athen - Während knapp 60 Prozent der Griechen glauben, dass ihre Top-Sprinter Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou gedopt haben, wie aus einer Umfrage des griechischen Meinungsforschungsinstituts VPRC hervorgeht, nimmt der Doping-Skandal um die beiden griechischen Sportidole und ihren langjährigen Trainer Christos Tzekos immer größere Ausmaße an. Nach Informationen der Athener Zeitung "TO WIMA" wollte das Trio einen Tag vor Eröffnung der Olympischen Spiele eine Dopingprobe manipulieren. Dies soll Tzekos mit einem Mitarbeiter des Organisationskomitees (ATHOC) verabredet haben. Dabei sollte der Urin von Kenteris und Thanou mit dem Urin anderer Personen vertauscht werden. Der Plan sei allerdings gescheitert, weil überraschend Kontrolleure der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) im Olympischen Dorf erschienen seien, berichtete das Blatt.

Kenteris und Thanou hatten daraufhin das Dorf fluchtartig verlassen und sich dadurch der Kontrolle entzogen. Bevor das Internationale Olympische Komitee (IOC) den 200-Meter-Olympiasieger von Sydney und die 100-Meter-Europameisterin von den Athen-Spielen ausschließen konnte, teilten diese ihren Startverzicht mit. In Erklärungsnot ist nun vor allem Tzekos, in dessen Lagerräumen bei einer Razzia durch griechische Behörden 1400 Packungen mit Anabolika und anderen verbotenen Doping-Substanzen gefunden worden waren. Die Staatsanwaltschaft untersucht den Fall und dürfte sich auch dafür interessieren, dass der langjährige Coach des Sprint-Duos vor sieben Jahren offenbar ein systematisches Staatsdoping in Griechenland einführen wollte.



REUTERS
"Untergang der Idole": Die griechische Sprinterin Ekaterini Thanou.
"TO WIMA" berichtet weiter, dass Tzekos der damaligen sozialistischen Regierung schriftlich ein sechs Millionen Euro teures Doping-Programm vorgeschlagen haben soll. Demnach wollte er 150 griechische Top-Athleten unter seine Fittiche nehmen, um diesen "Zusatz-Substanzen zu verabreichen, die nicht aufgespürt werden können". Tzekos habe die Regierung von seinem Programm überzeugen wollen, in dem er für die Spiele in Athen viele Medaillen versprach. Die Regierung habe sein Ansinnen jedoch abgelehnt. Tzekos betreute in der Folge Kenteris und Thanou, die den Dopingverdächtigungen nie davon laufen konnten.

Die griechische Presse reagierte mit Ernüchterung. Unter dem Titel "Untergang der Idole" schrieb die Zeitung "Kathimerini": "Doping ist zum Nationalsport der Griechen geworden." Nach Informationen des Blattes "Eleftherotypia" steht der griechische Sport nach Olympia vor einschneidenden Veränderungen. 15 bis 20 hochrangige Funktionäre sollen entlassen werden. "Das ganze System stinkt zum Himmel", kommentierte die kommunistische Zeitung "Rizospastis".


http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,314463,00.html

Und bei dieser Gelegenheit wollen wir daran erinnern, das in den USA ein identischen System bis vor kurzem existiert hat. :idea:
 
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