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Serbien pocht auf Souveränitätsrechte im Kosovo
Belgrad. SDA/baz. Die Regierung der Republik Serbien hat in einer Sondersitzung noch einmal auf ihre Souveränitätsrechte in der abtrünnigen Provinz Kosovo gepocht.
Bei den bevorstehenden Verhandlungen über die staatsrechtliche Zukunft der fast nur noch von Albanern bewohnten Provinz müsse «die staatliche Souveränität und territoriale Unversehrtheit Serbiens» gewahrt bleiben, heisst es in einem am Dienstag in Belgrad veröffentlichten Beschluss.
Der Regierungsbeschluss soll spätestens bis Anfang der nächsten Woche im Parlament verabschiedet werden und die Basis für die Verhandlungen unter Führung des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari bilden. Im Gegensatz zu Belgrad verlangen die Albaner ihre uneingeschränkte staatliche Selbstständigkeit.
Erste Kompromissvorschläge
Während die serbische Regierung in der Kosovo-Frage ihre harte Haltung unterstrich, kamen von zwei Spitzenpolitikern erstmals Kompromissvorschläge auf den Tisch.
Der serbisch-montenegrinische Aussenminister Vuk Draskovic bot der albanischen Mehrheit im Kosovo «reale Souveränität» und «volle militärische, polizeiliche, gesetzgeberische, steuerliche und sonstige Gewalt» an.
Die Grenzen von Kosovo mit Mazedonien und Albanien sollten künftig «völlig offen und völlig unsichtbar» sein und «nur auf Landkarten und in Dokumenten, aber nicht in der Wirklichkeit existieren», sagte Draskovic in einem Gespräch mit der «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe).
Der serbische Republikspräsident Boris Tadic schlug vor, nach dem Vorbild von Bosnien-Herzegowina im Kosovo zwei so genannte Entitäten zu schaffen. Dieser eine Landesteil solle von Serben, der andere von Albanern dominiert werden, sagte Tadic.
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ke...ObjectID=94B58CC0-60CF-2062-F4C710B7318B2D6E&
Belgrad. SDA/baz. Die Regierung der Republik Serbien hat in einer Sondersitzung noch einmal auf ihre Souveränitätsrechte in der abtrünnigen Provinz Kosovo gepocht.
Bei den bevorstehenden Verhandlungen über die staatsrechtliche Zukunft der fast nur noch von Albanern bewohnten Provinz müsse «die staatliche Souveränität und territoriale Unversehrtheit Serbiens» gewahrt bleiben, heisst es in einem am Dienstag in Belgrad veröffentlichten Beschluss.
Der Regierungsbeschluss soll spätestens bis Anfang der nächsten Woche im Parlament verabschiedet werden und die Basis für die Verhandlungen unter Führung des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari bilden. Im Gegensatz zu Belgrad verlangen die Albaner ihre uneingeschränkte staatliche Selbstständigkeit.
Erste Kompromissvorschläge
Während die serbische Regierung in der Kosovo-Frage ihre harte Haltung unterstrich, kamen von zwei Spitzenpolitikern erstmals Kompromissvorschläge auf den Tisch.
Der serbisch-montenegrinische Aussenminister Vuk Draskovic bot der albanischen Mehrheit im Kosovo «reale Souveränität» und «volle militärische, polizeiliche, gesetzgeberische, steuerliche und sonstige Gewalt» an.
Die Grenzen von Kosovo mit Mazedonien und Albanien sollten künftig «völlig offen und völlig unsichtbar» sein und «nur auf Landkarten und in Dokumenten, aber nicht in der Wirklichkeit existieren», sagte Draskovic in einem Gespräch mit der «Frankfurter Rundschau» (Mittwochausgabe).
Der serbische Republikspräsident Boris Tadic schlug vor, nach dem Vorbild von Bosnien-Herzegowina im Kosovo zwei so genannte Entitäten zu schaffen. Dieser eine Landesteil solle von Serben, der andere von Albanern dominiert werden, sagte Tadic.
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ke...ObjectID=94B58CC0-60CF-2062-F4C710B7318B2D6E&