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Elon Musk

Leere Versprechen
Elon Musk und die Kunst des Verschiebens: Eine Bilanz verpasster Ziele 2025
Weder sind Menschen auf den Mars geflogen worden, noch hat es Tesla geschafft fahrerlose Robotaxis in den USA flächendeckend zu etablieren

Neue Kontroversen rund um Grok, der Kampf um die E-Auto-Krone sowie humanoide Roboter und ein möglicherweise anstehender Börseneintritt von SpaceX. Das Jahr 2026 wird für den US-Unternehmer Elon Musk mit Sicherheit nicht weniger aufregend als die vergangenen 12 Monate.

Es ist auch davon auszugehen, dass Musk erneut zahlreiche Versprechen machen wird, welche Technologien in diesem Jahr bereits verfügbar sein werden. Um abschätzen zu können, wie sehr man solchen Aussagen trauen kann, hat die Vergangenheit zur Genüge gezeigt. Aber speziell im Jahr 2025 ist der Hobby-Politiker mehrfach daneben gelegen. Ob mit Absicht oder mit kontrolliertem Blick auf die Aktionäre? Das weiß man nicht so genau.

Menschen auf dem Mars
2011 gibt Musk dem Wall Street Journal ein Interview. "In zehn Jahren werde ich den ersten Mensch auf dem Mars bringen", erklärte er damals. Fünf Jahre später korrigiert er diese Aussage allerdings auf der Fachmesse Recode. Im Gespräch mit den Journalisten Kara Swisher und Walt Mossberg erklärte er, dass SpaceX ab 2018 Raketen zum Mars schicken würde. Alle 26 Monate würde dann eine neue Mars-Mission starten und irgendwann auch mit Menschen an Bord.

 
10 Regierungschefs, die Elon Musk seltsamerweise nie kritisiert

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Täglich kann man bewundern, wie Elon Musk auf seiner Plattform Twitter demokratisch gewählte Politiker wie Justin Trudeau, Keir Starmer, Olaf Scholz oder Lula da Silva attackiert und Lügen über sie verbreitet. Doch viel interessanter als die Frage, wen der reichste Mann der Welt kritisiert, ist die Frage, wen er nicht kritisiert. Der Postillon hat eine entsprechende Liste zusammengestellt:

1. Wladimir Putin
Wahrscheinlich gibt es an dem autoritären Herrscher, der jeden seiner Widersacher aus dem Fenster fallen lässt oder vergiftet, halb Tschetschenien in Schutt und Asche gelegt hat, Unterseekabel sabotiert und den größten Angriffskrieg auf europäischem Boden seit 1945 gegen sein Nachbarland führt, einfach nichts zu kritisieren.

2. Kim Jong-Un
Etwas Negatives über den von seinem Volk über alles geliebten Obersten Führer sagen? Wer käme denn auf die Idee? Musk jedenfalls nicht.

3. Sauron
Auch an der umstrittenen Politik des Dunklen Herrschers von Mordor übte Musk bislang keine Kritik – vermutlich hofft er insgeheim auf wichtige Aufträge aus der orkischen Industrie für Tesla und SpaceX.

4. Baschar al-Assad
Er ist zwar nicht mehr an der Macht, doch auch während Assad hunderttausende seiner Landsleute mit Fassbomben und Giftgas ermorden ließ, hatte Musk nichts Kritisches über den Schlächter von Damaskus zu sagen.

5. Xi Jinping
Totale Überwachung, maximale Kontrolle über die Bevölkerung, Völkermord an den Uiguren und eiskalte Zensur? Gäääähn! An Chinas Machthaber Xi Jinping hat Freiheitskämpfer und Meinungsfetischist Musk aus irgendwelchen Gründen rein gar nichts zu kritisieren.

 

Anhänge

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Elon Musk ist nicht einfach nur ein „Nazi“.
Seine Psychologie ähnelt der von Anders Breivik, Brenton Tarrant, Patrick Crusius und Dylan Roof. Er ist ein gebrochener Teenager, der Massengewalt begeht, um die Welt für Weiße sicherer zu machen.
Das ist keine Beschimpfung und auch keine bloße Theorie. Was er mit DOGE bereits angerichtet hat, wird unzählige Menschen in Ländern töten, denen wir mit lebensrettenden Lebensmitteln und Medikamenten geholfen haben. Er tat es nicht, um Geld zu sparen, sondern weil er Schwarze und People of Color hasst und sie sterben sehen will.
Er will das soziale Netz in Amerika zerstören, um die Bevölkerungsgruppen zu identifizieren, die er einsperren, versklaven und letztendlich auslöschen will. Er will Geburten bei Weißen fördern, weil er panische Angst davor hat, verdrängt zu werden. Er nimmt die Zerstörung des Gesundheitssystems in Kauf, weil in seinen Augen nur diejenigen, die an Masern sterben, es verdient haben.
Elon Musk wurde von seinem Vater beigebracht, dass er ein besonderer Junge sei, zu Großem bestimmt und die Träume großer Nazi-Raketenwissenschaftler verwirklichen würde, – doch dann misshandelte und verließ ihn sein Vater und heiratete seine Halbschwester. Sein Vater drängte seinen Sohn, Südafrika zu verlassen, weil er nicht glaubte, dass Schwarze die Regierung führen könnten.
Seine Mutter ist eine rassistische, distanzierte Soziopathin, die das Mobbing, den Narzissmus und den Größenwahn ihres Sohnes förderte und ihm den imperialen, technokratischen Traum ihres Vaters von einem nordamerikanischen Imperium, seinen bösartigen, brutalen Rassismus und Antisemitismus sowie seine Bewunderung für Adolf Hitler weitergab.
Musks rassistische Erziehung, sein geerbtes Vermögen und seine daraus resultierende Abhängigkeit von ausländischen Regierungen und deren Verbündeten in Amerika machten ihn zum idealen Ziel für Radikalisierung und Machtmissbrauch. 2022 beschloss er, „den Lauf der Zivilisation zu korrigieren“, indem er Twitter kaufte und es in ein unkontrolliertes, regelrechtes Nazi-Indoktrinationssystem verwandelte. Dafür ging er eine Partnerschaft mit Wladimir Putin und den Saudis ein.

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Musk vor Gericht – Tweets, Milliarden und die Frage nach Verantwortung
Elon Musk stand in San Francisco im Zeugenstand. Ehemalige Twitter-Aktionäre werfen ihm vor, den Aktienkurs durch öffentliche Äußerungen bewusst gedrückt zu haben, um die Übernahme für 44 Milliarden Dollar günstiger zu machen. Im Mittelpunkt stehen seine eigenen Beiträge in sozialen Netzwerken, in denen er Zweifel an dem Unternehmen äußerte, das er später kaufte. Musk weist die Vorwürfe zurück. Seine Aussagen seien keine Marktmanipulation gewesen, sondern seine ehrliche Einschätzung der Lage. Er habe lediglich offen kommuniziert, was er über Twitter dachte. Die Gegenseite sieht darin ein kalkuliertes Vorgehen mit finanziellen Folgen für Investoren.
Der Prozess reicht über den konkreten Fall hinaus. Er berührt die Frage, welche Verantwortung Vorstandschefs tragen, wenn sie über Plattformen mit Millionenpublikum sprechen. Ein einzelner Beitrag kann Kurse bewegen, Vertrauen erschüttern und Vermögen verschieben. In einer Zeit, in der Kommunikation in Echtzeit geschieht, entscheidet sich hier auch, wo Meinungsäußerung endet und Marktbeeinflussung beginnt.
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Musk vor Gericht: "Ich bekenne mich schuldig, ich habe dumme Tweets gemacht"
Musks soll im Zuge seiner Übernahme von Twitter, nunmehr X, mit Postings Marktmanipulation betrieben haben. Er streitet ab, Investoren sehen sich hintergangen

Auch wenn sich Elon Musk mit seinem KI-Unternehmen xAI auf dem besten Weg sieht "das Universum zu verstehen", so bleibt der Pfad zur Weisheit doch mit Stolpersteinen gepflastert: Sein Twitter-Posting aus dem Mai 2022, in dem er den bereits vereinbarten 44-Milliarden-Dollar-Deal zur Übernahme der Social-Media-Plattform wieder auf Eis legte, sei "nicht die weiseste Entscheidung" gewesen, ließ Musk am Mittwoch vor einem Gericht in San Francisco wissen.

Ebendort hatte sich der reichste Mann der Welt eingefunden, da ihm besagter Tweet jetzt zum Verhängnis werden könnte. Vormalige Twitter-Investoren kreiden Musk nämlich an, mit seinem Posting Marktmanipulation betrieben und den Aktienpreis der Plattform beeinflusst zu haben. "Wäre das ein Verfahren, ob ich dumme Tweets gemacht habe, würde ich mich für schuldig bekennen", wird Musk von der BBC zitiert. Es sei unmöglich, Reaktionen des Markts auf seine Äußerungen vorherzusagen: "Die Leute neigen dazu, zu viel in meine Postings hineinzuinterpretieren."

 
Gericht hat Schwierigkeiten, Juroren zu finden, die Elon Musk nicht hassen
"Rassistischer Dreckskerl" und "Vollidiot von Weltklasse" unter den Aussagen. Das Gericht stellt sich der Realität und akzeptiert die meisten vorgeschlagenen Juroren trotzdem

Wenn sich Elon Musk und Sam Altman vor Gericht begegnen, ist für die restliche Welt die Zeit gekommen, das Popcorn auszupacken. Pflegen die beiden doch, was man mit gewissem Recht eine erbitterte Feindschaft nennen kann. Waren einst beide an der Gründung von ChatGPT-Hersteller OpenAI beteiligt, haben sich die Wege schon lange getrennt, seitdem bekämpft man sich einmal auf X, dann wieder vor Gericht. Doch nun beginnt das Drama bereits, bevor auch nur ein Satz von den beiden gesagt wurde.

Musk polarisiert
Am ersten Tag des Verfahrens hatte das Gericht die Aufgabe, neun Juroren auszuwählen, die fair und unabhängig über den Rechtsstreit Musk v. Altman urteilen können. Doch schon dieser üblicherweise recht triviale Akt stellte sich als überraschend schwierig heraus. Wie sich zeigte, ist es nämlich gar nicht so einfach, Juroren zu finden, die kein Problem mit Elon Musk haben.

Zu Musk befragt, war von potenziellen Jurorinnen und Juroren etwa Folgendes zu hören: "Elon Musk ist ein gieriger, rassistischer, homophober Dreckskerl". Eine andere Person gab hingegen zu Protokoll: "Elon Musk ist ein Vollidiot von Weltklasse", wie The Verge vom Verfahren berichtet. Und eine Dritte: "Ich mag Tesla überhaupt nicht. Als Frau mit dunkler Hautfarbe bin ich mir der verletzenden Äußerungen und Handlungen, die Elon Musk getätigt hat und an denen er beteiligt war, sehr bewusst".

 
Elon Musk erweist sich vor Gericht als Elon Musks schlimmster Feind
Im Verfahren gegen OpenAI und Sam Altman wirkt der Tesla-Chef von Fragen zunehmend genervt und widerspricht durch Mails belegten Vorgängen

Es ist ein reichlich seltsames Verfahren: Unter externen Beobachterinnen und Beobachtern geht kaum jemand davon aus, dass Elon Musk eine ernsthafte Chance hat, seine Klage gegen OpenAI zu gewinnen. Das geht so weit, dass viele sich wundern, warum die Klage vom Gericht überhaupt angenommen wurde.

Doch Musk scheint es ohnehin um etwas anderes zu gehen: Dem vom Verbündeten zum Erzfeind mutierten Sam Altman und seiner Firma möglichst viele Knüppel auf dem Weg zu einem Börsengang zwischen die Beine zu werfen. Ob dieser Plan aufgeht, muss sich erst zeigen, das Verfahren hat ja gerade erst begonnen. Bisher hat der Tesla-Chef mit seiner Aktion aber vor allem eines bewiesen: Dass Musks größter Feind nicht Sam Altman ist – sondern Musk selbst.

Meisterleistung
Musk schaffe es, Sam Altman sympathisch aussehen zu lassen, bringt es Elizabeth Lopatto auf den Punkt, die für The Verge von dem Verfahren berichtet. Musk sei im Zeugenstand mit der Zeit immer frustrierter und auch offen genervt aufgetreten, pflichtet Wired bei.

 
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