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Faktencheck Jeffrey Epstein: Verbindungen zu Spitzenpolitik, CIA, Mossad, Menschenhandel, Okkultismus, Erpressung und Eugenik

"WAS? Man kann Leute, die in den Epstein-Akten stehen, polizeilich verfolgen???" – USA nach Andrews Festnahme völlig baff

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Washington (dpo) - Nach der Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor durch die britische Polizei herrscht in den Vereinigten Staaten Ratlosigkeit. Mitglieder der US-Regierung und der US-amerikanischen Öffentlichkeit zeigten sich heute erstaunt darüber, dass es offenbar einfach so möglich sein soll, Hinweisen in den Epstein-Akten polizeilich auf den Grund zu gehen.

"Wowowow, stop! Was soll das heißen, eine mächtige Person wurde wegen der Epstein Files verhaftet?", fragte US-Oberstaatsanwältin Pam Bondi irritiert, als sie auf einer Pressekonferenz live von Journalisten über Andrews Festnahme unterrichtet wurde. "Verhaftet? So richtig mit Handschellen und Mitnehmen aufs Polizeirevier? Das ist doch… also, das geht doch gar ni… geht das denn?"

Auch in den US-amerikanischen Medien herrschte landesweit Ungläubigkeit. "Britische Behörden wenden bislang unbekanntes Konzept 'Konsequenzen aus Epstein-Enthüllungen ziehen' an", titelte etwa die renommierte New York Times, während in den sozialen Medien zahlreiche US-Bürger ihrem Erstaunen Ausdruck verschafften.

"Krass! Die haben die ganzen Beweise anscheinend einfach genutzt, um ernsthafte Ermittlungen einzuleiten", schreibt etwa eine Facebook-Nutzerin. "Also, falls nicht in 5 Minuten die Meldung kommt, dass das Ganze ein Versehen war und Andrew natürlich nichts passieren wird."

Bislang waren die meisten US-Amerikaner davon ausgegangen, dass Strafverfolgung, die über schicke Mugshots ohne weitere Konsequenzen hinausgeht, nur etwas für Menschen mit einem Jahreseinkommen von unter 200.000 Dollar sei.

US-Oberstaatsanwältin Pam Bondi jedenfalls bleibt skeptisch: "Als Nächstes will man uns wohl erzählen, dass ein Politiker festgenommen wird, nachdem er das Parlament stürmen ließ oder versucht hat, verfassungswidrig die Macht an sich zu reißen! Wie bitte? Was höre ich da gerade? Brasilien und Südkorea haben genau das gemacht? Oh."

 

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Die Stunde der Öffentlichkeit – Wie Andrew Mountbatten-Windsor fiel und Trump zurückweichen musste
Die vergangenen Monate haben etwas verschoben, das lange als unverrückbar galt. Namen, die als unangreifbar galten, stehen plötzlich unter Druck. Andrew Mountbatten-Windsor wurde an seinem 66. Geburtstag festgenommen. In Minneapolis musste die Bundesregierung nach massiven Protesten gegen ICE-Einsätze zurückrudern. Zwei völlig unterschiedliche Vorgänge – und doch Ausdruck derselben Entwicklung: öffentlicher Druck wirkt.

Über Jahre hinweg wurde der Öffentlichkeit im Fall Epstein beschwichtigt, relativiert, beschränkt informiert. Immer wieder hieß es, es gebe nichts Neues, nichts Belastbares, nichts, das die großen Namen wirklich betreffe. Doch die Nachfrage nach Transparenz ebbte nicht ab. Akten wurden gefordert, Veröffentlichungen erstritten, Verbindungen offengelegt. Der Fall Andrew ist kein isoliertes Ereignis, sondern Ergebnis eines langen Prozesses. Seine Rolle als britischer Handelsgesandter endete bereits 2011 im Schatten Epsteins. Es folgten Jahre des Ausweichens, der Erinnerungslücken, der Schadensbegrenzung. 2022 zahlte er Virginia Giuffre eine Millionenabfindung, ohne Schuld einzugestehen. Mit jeder weiteren Veröffentlichung wuchs der Druck. Schließlich entzog König Charles III. ihm Titel und Privilegien. Nun kam die Festnahme.

Auch in den USA zeigte sich, dass politische Entscheidungen nicht im luftleeren Raum getroffen werden. Die Proteste gegen ICE in Minnesota begannen lokal, wurden national sichtbar und führten zu einem Rückzug der Bundesregierung. Wochenlang wurde erklärt, der Einsatz sei notwendig, unvermeidlich, alternativlos. Doch der Widerstand blieb. Menschen gingen auf die Straße, organisierten sich, hielten das Thema präsent. Am Ende wich Washington.

 
Staatsanwalt ermittelt wieder auf Epstein-Ranch in New Mexico
Epstein-Affäre: Staatsanwalt in New Mexico ermittelt wieder

Utl.: Ermittlungen ursprünglich 2019 auf Antrag der
Staatsanwaltschaft des Southern Districts in New York
eingestellt =

Albuquerque (New Mexico)/Washington/New York (APA/dpa) – Die Staatsanwaltschaft von New Mexico will strafrechtliche Ermittlungen zu möglichen illegalen Aktivitäten auf einer Ranch des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein wieder aufnehmen. Diese waren ursprünglich 2019 auf Antrag der Staatsanwaltschaft des Southern Districts in New York eingestellt worden. Doch die Veröffentlichung zuvor versiegelter Epstein-Akten durch das US-Justizministerium „rechtfertigte eine erneute Prüfung“, so der Staatsanwalt des Staates, Raúl Torrez, auf X.

„Sonderermittler und Staatsanwälte des Justizministeriums von New Mexico werden umgehend Zugang zur vollständigen, ungeschwärzten Bundesakte beantragen“, kündigte Torrez an. Im Zentrum der Ermittlungen steht die „Zorro-Ranch“, die den Angaben nach Epstein gehört haben soll.

Medienberichten zufolge soll es dort zu sexuellem Missbrauch und Menschenhandel gekommen sein. Das „Time“-Magazin berichtete jüngst über zahlreiche Anschuldigungen im Zusammenhang mit der Ranch, die in den Epstein-Akten zu finden sein sollen.

 
Trump nennt Festnahme von Andrew „eine Schande“ und verweist auf eigene Entlastung
Donald Trump hat die Festnahme des ehemaligen Prinzen Andrew im Zusammenhang mit dessen Epstein-Kontakten als „sehr traurig“ und „eine Schande“ bezeichnet. Es sei schlecht für die königliche Familie, sagte der Präsident vor einem Termin in Georgia. Zugleich erklärte er, er sei in der Epstein-Affäre vollständig entlastet worden und kenne sich in dieser Angelegenheit aus. Trump lobte König Charles und kündigte an, dieser werde bald in die Vereinigten Staaten reisen. Mit seinen Aussagen verknüpft der Präsident die britische Affäre erneut mit seiner eigenen Rolle und rückt sich in die Position des Beobachters, der über Erfahrung verfügt. Während in Großbritannien ermittelt wird, nutzt Trump die Situation, um Distanz zu betonen und zugleich Nähe zum Königshaus zu signalisieren. Die juristische Bewertung der Vorwürfe bleibt den zuständigen Behörden vorbehalten. Politisch jedoch setzt der Präsident ein klares Zeichen der Loyalität gegenüber dem Monarchen und grenzt sich von den Ermittlungen ab.

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Eigentlich muss man nicht mehr wissen. Wahnsinn, lässt naürlich Spekulationen aufkommen ob ....
 

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Recherche eines britischen TV Senders kommt zum Schluss, dass bisher nicht die Hälfte der Daten veröffentlicht wurden, was das Justizministerium behauptet, sondern nur 2%. Und das, obwohl das Justizministerium nichts mehr veröffentlichten will. Man werde auch gegen niemanden ermitteln, der Fall sei jetzt abgeschlossen.
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Jemand meinte, es werde so ausgehen, dass Angestellte im Justizministerium alle Daten vernichten werden, was eine Straftat ist, aber Trump sie danach sofort begnadigt. Auf diesem Weg kann man legal alle Beweise loswerden.
 
Es war klar, dass Trump den Kopf aus der Schlinge ziehen wird. Solche Menschen kommen iwie immer davon mit allem was sie machen.
 
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Wie es sich für einen MAGA-Toyboy gehört, versuchst du mit allen untauglichen Mitteln von deinem Liebling Trump abzulenken und entblödest dich nicht einmal ein Video, übrigens ziemlich viel Fake dabei, von einem üblen Rassisten und Antisemiten wie Mel Gibson zu bringen.
Also ein Mel‑Gibson‑Video aus der YouTube‑Wunderkammer. Perfekt, endlich wieder Beitrag aus der Kategorie "Ich habe keine Fakten, aber dafür Gefühle und ein schlechtes WLAN‑Signal2.
Nur kurz zur Einordnung: Mel Gibson ist tatsächlich wegen Antisemitismus und Rassismus aufgefallen. Du postest das Video aber als angeblicher "Verteidiger der Juden". Gleichzeitig verbreitest du islamfeindliche Parolen, feierst Trump und bekommst Schnappatmung, sobald irgendwo eine Drag‑Queen auftaucht. Das ist ungefähr so stimmig wie ein Veganer, der beim Würstelstand predigt.
Wenn du Mel Gibson als moralische Instanz anführst, um deine eigenen Vorurteile zu polieren, dann ist das nicht Aufklärung, das ist Fanfiction mit Verschwörungsdeko.
Du suchst nur Videos, die deine Weltanschauung bestätigen, egal wie schlecht sie zusammengeschnitten sind.

Kurz gesagt, das Video ist Fake, die Aussagen sind erfunden, und deine Empörung ist wie immer selektiv, kann man auch ohne Worte von dir rauslesen

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Fall Epstein auf Social Media: Was ins Narrativ der Antisemiten passt
Seit das US-Justizministerium Ende Januar rund drei Millionen Ermittlungsakten zum Fall Jeffrey Epstein veröffentlicht hat, kann jeder mit einem Internetzugang sich durch E-Mails, Bilder und Videos des verurteilten Sexualstraftäters klicken. Die Dokumente zeigen, wie groß das Netzwerk des 2019 im Gefängnis verstorbenen Investors war; wie viele von seiner sexuellen Ausbeutung Minderjähriger gewusst haben müssen.

Man kann die Dokumente freilich auch aus dem Kontext lösen und so umdeuten, dass sie in ein vorgefertigtes Weltbild passen. Die Initiative Democ – ein Zusammenschluss von Journalisten, Wissenschaftlern und Medienschaffenden – hat untersucht, ob und wie die Akten genutzt werden, um auf Social Media antisemitische Stereotype zu verbreiten.

Kurz nach der Veröffentlichung fiel den Forschern auf, wie viele entsprechende Inhalte ihr privater Instagram-Feed plötzlich anbot. Sie beschlossen, die Entwicklung systematisch zu dokumentieren. Über zehn Tage hinweg scrollten sie durch die „For-You“-Page auf Instagram – eine Ansicht, in der die Plattform automatisch Videos vorschlägt. Sie prüften die Inhalte anhand von Kriterien, die auf der Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) beruhen – etwa Holocaust-Relativierung oder Aufrufe zur Gewalt gegen Juden – und sammelten so 55 Reels von 43 Nutzern.

Alle Videos beziehen sich auf Epsteins Religionszugehörigkeit, er wuchs als Kind jüdischer Einwanderer in New York auf. Die Logik ist oft diese: Ein minimaler jüdischer Bezug in den Akten reicht aus, um eine Verschwörungserzählung zu konstruieren. Kontakte zu Israelis gelten als Beweis dafür, dass Epstein Agent des Mossad gewesen sei, die Verwendung des hebräisch-jiddischen Begriffs „goyim“ für Nichtjuden weise angeblich auf Epsteins Verachtung für diese hin, und ein Bankkonto namens „Baal“ – benannt nach einer kanaanitischen Gottheit – reicht, um ihn und alle Juden weltweit mit Satanismus in Verbindung zu bringen. Zudem gibt es NS-Symbolik und Zitate aus Hitlers „Mein Kampf“. Einer der meistgelikten Kommentare spielt auf Hitler als „österreichischen Maler“ an und behauptet sinngemäß, die Epstein-Akten gäbe es nicht, hätte Hitler damals „gewonnen“. Kurzum: Jüdinnen und Juden werden pauschal für Epsteins Taten verantwortlich gemacht.

 
Mehr Spektakel als Konsequenzen in USA
Während im Gefolge der Epstein-Files in Europa die Königshäuser wanken, sind die Konsequenzen in den USA überschaubar. Diese Woche werden zwar mit Spannung die Aussagen von Hillary und Bill Clinton erwartet, doch der Erkenntnisgewinn wird auch hier nicht allzu groß sein. Dass die Clintons im Auge des Sturms stehen, kann US-Präsident Donald Trump, der tausende Male in den Files vorkommt, nur recht sein. Die Rufe nach Folgen auch in den USA werden aber lauter.

Am Montag setzte die britische Polizei ihre Ermittlungen auf dem Gelände von Schloss Windsor fort. Andrew Mountbatten-Windsor, der jüngere Bruder von König Charles III., war im Verlauf des Skandals seiner militärischen Ehren, seines Prinzentitels und seines Anwesens auf dem Schlossgelände verlustig gegangen. Nun könnte er auch seinen Platz in der britischen Thronfolge verlieren. Vorige Woche wurde er an seinem 66. Geburtstag gar festgenommen, ein nahezu beispielloser Vorgang.

Die Polizei durchleuchtet nun gründlich Leben und Gebaren des ehemaligen Prinzen. Pensionierte Beamte belasten Mountbatten-Windsor, wie die BBC am Montag berichtete: Er habe bei einem Besuch im Nahen Osten darum gebeten, dass die öffentliche Hand Kosten für „Massageleistungen“ übernehme.

Am Freitag hatte die Metropolitan Police zudem bekanntgegeben, Mountbatten-Windsors ehemalige Personenschützer befragen zu wollen. Laut E-Mails des US-Justizministeriums wurden Beamte der Metropolitan Police angewiesen, für die Sicherheit einer Dinnerparty in Epsteins New Yorker Wohnung zu sorgen, an der auch Mountbatten-Windsor teilnahm.

Nur eine sitzt in Haft
In Großbritannien also ist nicht einmal mehr das Königshaus gefeit vor den Folgen der Causa Epstein. In den USA verhält es sich gänzlich anders. Hier wurde bisher nur eine einzige Person verhaftet: Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell. Sie sitzt eine 20-jährige Gefängnisstrafe ab, nachdem sie 2021 verurteilt wurde. In ihrer Aussage gegenüber den US-Behörden sprach sie Trump von jeglichem Fehlverhalten frei und wurde daraufhin in ein Gefängnis mit geringen Sicherheitsvorkehrungen und mehr Freiheiten verlegt.

 
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