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Faktencheck Jeffrey Epstein: Verbindungen zu Spitzenpolitik, CIA, Mossad, Menschenhandel, Okkultismus, Erpressung und Eugenik

Epstein-Affäre: Mandelson auf Kaution frei
Der im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal festgenommene britische Ex-Botschafter in den USA, Peter Mandelson, ist auf Kaution wieder freigelassen worden. An zwei Adressen seien Hausdurchsuchungen erfolgt, die Ermittlungen liefen weiter, teilte die Polizei in London heute Früh mit. Der ehemalige Wirtschaftsminister war am Vortag festgenommen worden.

In der neuen Pressemitteilung der Polizei wurde Mandelson wie üblich nicht namentlich genannt, sondern nur als 72-jähriger Ex-Minister beschrieben, dem Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen wird. Zu dem Fall würden bis auf weiteres keine zusätzlichen Informationen preisgegeben, hieß es weiter.

Regierungskrise in London
Mandelson war wegen seiner engen Beziehung zum inzwischen verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in den Fokus der Ermittlungen geraten. Der Fall löste eine Regierungskrise in London aus, in deren Verlauf das Amt von Premierminister Keir Starmer zeitweise am seidenen Faden zu hängen schien. Mehrere Vertraute Starmers traten wegen der Affäre zurück.

Verdacht auf Weitergabe von Insiderinformationen
Hintergrund waren die jüngsten Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten des US-Justizministeriums. Daraus scheint hervorzugehen, dass Mandelson nicht nur enger mit dem Multimillionär Epstein verbandelt war als zuvor bekannt, sondern diesem auch sensible Regierungsinformationen während der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise zugespielt haben könnte.

 
Recherchen zeigen auf: Howard Lutnick log: Sechs Jahre Geschäfte mit Epstein
Howard Lutnick, US-Handelsminister unter Trump, hat ein großes Problem. Und das wird mit jedem aufgetauchten Dokument aus den Epstein-Akten größer. Lutnick hatte stets behauptet, er und seine Frau hätten jeden Kontakt zu Jeffrey Epstein nach 2005 abgebrochen. Damals waren sie Nachbarn seines Anwesens in New York geworden, Epstein hatte ihnen eine Führung durch sein Haus gegeben, und Lutnick sagte später, er habe danach geschworen, „nie wieder mit diesem widerlichen Menschen in einem Raum zu sein.“ Klingt nach einem sauberen Schnitt. Ist es aber nicht.

Die Akten zeigen zunächst: Lutnick und seine Familie besuchten Epstein 2012 auf seiner Privatinsel. Im selben Jahr unterschrieben beide einen Investitionsvertrag für ein digitales Werbeunternehmen namens AdFin Solutions. Der Vertrag wurde fünf Tage nach dem Inselbesuch aufgesetzt. Epstein spendete 2017 fünfzigtausend Dollar für ein Wohltätigkeitsessen zu Lutnicks Ehren. 2018 koordinierten die beiden, wie sie eine Museumsrenovierung in ihrer Nachbarschaft aufhalten könnten. Das allein wäre schon genug, um die offizielle Version als unhaltbar zu entlarven.

Doch jetzt kommen nach Recherchen weitere Dokumente ans Licht. Die Spur führte über Indien nach England zu einem früheren leitenden Direktor bei BGC Financial, einem Cantor-Fitzgerald-Ableger, der nach eigenen Angaben Vergeltungsmaßnahmen erlitten hat, nachdem er Verstöße bei der Firma gemeldet hatte. Die Commodity Futures Trading Commission verhängte 2019 eine Strafe von drei Millionen Dollar gegen BGC wegen Verstößen bei Aufsicht, Meldepflicht und Buchführung. Was diese Dokumente zeigen, ist eindeutig: Lutnick war nicht einfach ein kleiner Minderheitsinvestor in AdFin, wie sein Umfeld behauptete. Er war über mindestens sechs Jahre finanziell mit Epstein in diesem Unternehmen verbunden, übernahm zunehmend die Kontrolle darüber und saß schließlich im Vorstand.

 
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Gibt es einen Grund wieso die Obamas bei den Epstein Akten nicht auftauchen? Oder liegt das deiner Meinung daran, dass Michelle in wirklichkeit ein Kerl ist? :lol::lol::lol:
 
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Merkel taucht dort auch auf in den Files. So hängen gebliebene Leute wie du würden dann natürlich meinen, dass Merkel da auch unter der Decke steckt. Nur weil Epstein oder sonst wer über sie oder Obama geschrieben hat :D Fakt ist, die Obamas waren nie aus der Insel, egal was du nun dir für Fake-Dinger herleitetst.
Merkel war übrigens auch nie auf der Insel.
 
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Und immer wieder diese QAnon Fake-News.
1. „Obama war auf Richard Bransons Necker Island, wo NXIVM-Partys stattfanden“
Fakt:
Barack und Michelle Obama waren 2017 nach seiner Amtszeit auf Necker Island zu Gast.
Richard Branson besitzt die Insel.
Fakt:
Es gibt keinen einzigen Beleg, dass NXIVM dort „häufig Partys“ veranstaltete.
NXIVM war hauptsächlich in New York, Kanada und Mexiko aktiv.
Fakt:
Es gibt keine Verbindung zwischen den Obamas und NXIVM.
Die Behauptung stammt aus QAnon-nahen Kreisen.

2. "Branson war auf Epstein Island"
Fakt:
Es gibt keinen bestätigten Beleg, dass Richard Branson jemals auf Epstein Island war.
Sein Name taucht nicht in den bekannten Fluglisten auf.
Auch in den 2024 veröffentlichten Gerichtsdokumenten taucht er nicht als Besucher auf.
Diese Behauptung ist ein Internet-Gerücht, welches Tyler auch gerne verbreitet, das nie belegt wurde.
3. „Malia Obama arbeitete für Harvey Weinstein“
Fakt:
Malia Obama hatte 2017 ein Filmpraktikum bei der Weinstein Company.
Das war Monate bevor die Weinstein-Skandale öffentlich wurden. Zu diesem Zeitpunkt wusste die Öffentlichkeit nichts über die späteren Enthüllungen.
Fakt:
Praktika bei Weinstein waren damals völlig normal, auch andere Promi-Kinder arbeiteten dort.

Das ist wieder die klassische Pizzagate-Methode von dir, harmlose Kontakte aufblasen, alles in einen Topf werfen und hoffen, dass es irgendwie nach Skandal riecht. Null Beweise, hundert Prozent Einbildung.
 
Epstein-Files: Und was ist mit den Täterinnen, Komplizinnen und Verharmloserinnen?
Diese Frage wird im Zuge der Veröffentlichung der Epstein-Files immer wieder gestellt. Doch wer hat jemals behauptet, dass Frauen qua Geschlecht die besseren Menschen sind?

Und was ist mit den Frauen in den Epstein-Files? Mit jenen, die sich selbst und andere Mädchen und Frauen angeboten haben, die sich Epstein andienten? Mit Frauen, die Minderjährige missbrauchten, andere Mädchen und Frauen für Täter rekrutierten – die also tatkräftig am "System Epstein" mitwirkten?

Über Täterinnen, Komplizinnen, Mitwisserinnen – darüber spricht wieder einmal kaum jemand. So oder so ähnlich lautet jedenfalls der Vorwurf, wenn es um Gewalt an Frauen geht. Und so klingt es nun auch im Zuge der Berichte über die Epstein-Akten.

Zunächst: Das ist ein seltsam anmutender Reflex. Im Fall Epstein reden wir von rund 1.200 Opfern, überwiegend Frauen und Mädchen. Die Täter sind mit überwältigender Mehrheit Männer. Millionäre, Milliardäre, Politiker, honorige Wissenschaftler, die um Epstein herumscharwenzelten, selbst Frauen ausbeuteten, ihnen sexuelle Gewalt antaten oder weit mehr von Epsteins Verbrechen gewusst haben dürften, als sie heute einräumen.

Mitnaschen an der Macht
Aber gut, reden wir über Täterinnen, Mitwisserinnen, Komplizinnen. Und über die recht banale, gern als originell inszenierte Feststellung, dass auch Frauen böse sind – samt dem Vorwurf, der feministische Diskurs würde das weitgehend vertuschen. Dass Frauen immer nur Opfer und Männer immer nur Täter seien.

Christina Thürmer-Rohr, Frigga Haug oder bell hooks – nur drei von vielen einflussreichen Feministinnen – haben bereits vor Jahrzehnten beschrieben, wie Frauen patriarchale Strukturen direkt oder indirekt stützen. Und dass eine Analyse dieser Machtverhältnisse ohne den schonungslosen Blick auf Komplizinnenschaft und Täterschaft von Frauen unvollständig bleibt.

 
Und immer wieder diese QAnon Fake-News.
1. „Obama war auf Richard Bransons Necker Island, wo NXIVM-Partys stattfanden“
Fakt:
Barack und Michelle Obama waren 2017 nach seiner Amtszeit auf Necker Island zu Gast.
Richard Branson besitzt die Insel.
Fakt:
Es gibt keinen einzigen Beleg, dass NXIVM dort „häufig Partys“ veranstaltete.
NXIVM war hauptsächlich in New York, Kanada und Mexiko aktiv.
Fakt:
Es gibt keine Verbindung zwischen den Obamas und NXIVM.
Die Behauptung stammt aus QAnon-nahen Kreisen.

2. "Branson war auf Epstein Island"
Fakt:
Es gibt keinen bestätigten Beleg, dass Richard Branson jemals auf Epstein Island war.
Sein Name taucht nicht in den bekannten Fluglisten auf.
Auch in den 2024 veröffentlichten Gerichtsdokumenten taucht er nicht als Besucher auf.
Diese Behauptung ist ein Internet-Gerücht, welches Tyler auch gerne verbreitet, das nie belegt wurde.
3. „Malia Obama arbeitete für Harvey Weinstein“
Fakt:
Malia Obama hatte 2017 ein Filmpraktikum bei der Weinstein Company.
Das war Monate bevor die Weinstein-Skandale öffentlich wurden. Zu diesem Zeitpunkt wusste die Öffentlichkeit nichts über die späteren Enthüllungen.
Fakt:
Praktika bei Weinstein waren damals völlig normal, auch andere Promi-Kinder arbeiteten dort.

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