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Frage an die Atheisten

Vielleicht sollte man an dieser Stelle (bevor weiterhin versucht wird auf empirischer Basis Beweisführung für Glaubensfragen zu praktizieren. Oder kurz: Perlen vor die Säue geworfen werden) kurz auf die Tatsache eingehen, dass die meisten gottesgläubigen Menschen ihren Glauben einer Tradition verdanken.

Siehe AlbaMuslim. Der setzt sich nur so stark für den Islam ein, um seinem Vater zu gefallen.
Wär sein Vater Christ gewesen, würde AlbaMuslim jetzt AlbaChrist heißen.
 
Ich bin Pragmatiker, daher auch Agnostiker.
Ich nehme solche Sachen oberflächlich zur Kenntnis, da sie aber an meinem Leben nichts ändern, brauch ich mich garnicht zu entscheiden ob eine oder die andere Wahr ist.
Daher kann ich, nehme ich mal an, wohl eher "objektiv" verschiedene Theorien/Behauptungen betrachten als welche die scheinbar unbedingt diese Erkenntnis/Wissen brauchen und sich dann wohl fanatisch einer Theorie widmen, weil sie wohl nicht damit Leben können es einfach nicht wissen zu können.

Ich habe schon eine gesunde Lebeneinstellung und Lebensweg eingeschlagen, heißt, ich fahre ziemlich gut damit egal ob es einen, hunderte oder keinen Gott gibt.

Nun, nur damit wir uns auch verstehen: Wenn ich eine Theorie ablehne, dann aus einem Grund: Beweise. Ich lehne keine Theorie nur deshalb bewusst ab, weil sie meiner Religion widersprechen würde, denn das wäre wahrlich unsinnig. Wenn es für eine Theorie keine stichhaltige Beweise gibt, so glaube ich nicht daran.


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Ich bin mir einigermaßen sicher, daß Du die Atheisten hier nicht verstehst und wenn Du mich da dazurechnest, kann ich zu 100 % ausschließen, daß Du mich verstehst. Aber ich präzisiere gern meine Aussage von vorhin, obwohl Du eigentlich nicht angesprochen warst. Du lehnst die Wissenschaft nicht vollkommen und an sich ab, Du negierst sie mutmaßlich nur soweit, als sie mit anderen Dogmen, die Du höher einstufst, kollidiert. Ich glaube nicht, daß das besonders schlau ist, aber es ist Deine freie Entscheidung, Du schadest damit ja keinem Dritten.

Ansonsten stimme ich meraklija darin zu, daß es bestimmte Fragen gibt, die vielleicht für sich genommen von enormer Bedeutung sind, auf mein eigenes Leben aber überhaupt keine Auswirkung haben. Für die Beantwortung solcher Fragen verschwende ich nicht meine Energie. Schlimm genug, daß ich hier überhaupt noch einmal antworte...

Bedaure, aber du hast meinen Kommentar missverstanden. Ich verstehe euch im Sinne von "wenn ihr euch durch diesen Thread provoziert fühlt" und nicht in Bezug auf die aktuelle Diskussion. Wollte dieses Missverständnis nur kurz aus dem Wege räumen.


Und wie bereits weiter oben erwähnt, lehne die keine Theorie grundlos ab oder weil sie dem Islâm widersprechen könnte. Uns Gläubigen wird vorgeworfen, dass wir blind an einen Gott glauben, aber viele Atheisten glauben auch nur, dass diese und jene Theorie der Wahrheit entspricht, solange es dafür keine handfeste Beweise gibt.
 
Nun, nur damit wir uns auch verstehen: Wenn ich eine Theorie ablehne, dass aus einem Grund: Beweise. Ich lehne keine Theorie nur deshalb bewusst ab, weil sie meiner Religion widersprechen würde, denn das wäre wahrlich unsinnig. Wenn es für eine Theorie keine stichhaltige Beweise gibt, so glaube ich nicht daran.


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Bedaure, aber du hast meinen Kommentar missverstanden. Ich verstehe euch im Sinne von "wenn ihr euch durch diesen Thread provoziert fühlt" und nicht in Bezug auf die aktuelle Diskussion. Wollte dieses Missverständnis nur kurz aus dem Wege räumen.

Das ist jetzt aber ein Widerspruch, oder nicht?
 

Verstehst du nicht? Dann formuliere ich es ein Deut besser: wieso glaubt ein Atheist an eine Theorie, die nicht bewiesen ist, aber an Gott nichit?

Zuerst einmal: nicht jeder Atheist glaubt an die Evolutionstheorie.

Da ich kein Atheist bin, kann ich nur annehmen: der Atheist glaubt an die Theorie, weil diese Theorie aufgrund des bisherigen Forschungsstand am schlüssigsten und nachvollziehbarsten wirkt, und zwar um Längen. Aber ich verstehe immer noch nicht, was das mit deiner Aussage zu tun hat? Du glaubst nicht an die Evolution, weil sie nicht bewiesen ist, du glaubst aber an Gott, obwohl der auch nicht bewiesen ist.
 
Zuerst einmal: nicht jeder Atheist glaubt an die Evolutionstheorie.

Da ich kein Atheist bin, kann ich nur annehmen: der Atheist glaubt an die Theorie, weil diese Theorie aufgrund des bisherigen Forschungsstand am schlüssigsten und nachvollziehbarsten wirkt, und zwar um Längen. Aber ich verstehe immer noch nicht, was das mit deiner Aussage zu tun hat? Du glaubst nicht an die Evolution, weil sie nicht bewiesen ist, du glaubst aber an Gott, obwohl der auch nicht bewiesen ist.

Wohl wahr. Das mag vielleicht daran liegen, dass AlbaMuslim Gottesglauben mit Wissen verwechselt oder gleichstellt.
 
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