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Gedenktag für NS-Mord an Sinti und Roma

Es ist höchste Zeit: MAHNMAL für ROMNJA & SINTI:ZZE am SCHMERLINGPLATZ JETZT!! Genau heute vor 83 Jahren, am 28. NOVEMBER 1942, wurde mein Großvater KARL WAKAR HORVATH (mit 34 Jahren) mit einem „Invalidentransport“ von Dachau nach Schloss Hartheim überstellt, wo diese Menschen sofort nach Ankunft in der Gaskammer ermordet wurden. Offiziell wurde sein Tod am 30. November 1942 im KZ Dachau gemeldet.
Achtzig Jahre nach der Befreiung vom Nationalsozialismus müssen wir immer noch darum ringen, ob das ZENTRALE MAHNMAL für Romnja und Sinti:zze am Schmerlingplatz errichtet werden darf. ICH FORDERE EINE RASCHE UND ENTSCHLOSSENE UMSETZUNG: Gerade an diesem historisch bedeutsamen Ort im Zentrum Wiens soll ein sichtbares Zeichen zur Erinnerung der 500.000 ermordeten Romnja und Sinti:zze und der Anerkennung entstehen.
Seit Jahren verzögert sich das Projekt – durch Diskussionen, Vertagungen und immer neue Standortdebatten. Das ist nicht nur frustrierend, sondern auch zutiefst respektlos gegenüber der gesamten Roma- und Sinti-Community.

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NS-OPFER
Gedenkstätte für ermordete Roma und Sinti
Die geplante Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus aus den Reihen der Roma und Sinti wird nun im Weghuberpark vor dem Justizministerium in Wien errichtet. Der Volksgruppenbeirat und Vereine der Roma sprachen sich einstimmig für diesen Standort aus.

Die Entscheidung für den Standort teilte der Zweite Präsident des Nationalrates und Vorsitzender des Nationalfonds, Peter Haubner (ÖVP), am Donnerstag in einer Aussendung mit. Die Gedenkstätte sei „weit mehr als ein Bauprojekt“, betonte Haubner: „Sie ist Ausdruck unserer historischen Verantwortung und ein klares Bekenntnis der Republik dazu, einer Opfergruppe des Nationalsozialismus, die über Jahrzehnte im öffentlichen Bewusstsein zu wenig sichtbar war, den ihr gebührenden Platz in der österreichischen Erinnerungskultur zu geben.“

Für Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) markiert die einstimmige Entscheidung des Beirats einen „wichtigen Meilenstein“ in dem von der Stadt Wien unterstützten Prozess. Diesen habe man in einem aktiven Dialog mit dem Beirat und Vertretern der Community begleitet.

„Wichtiger Schritt“ für Volksgruppenbeirat
Der Vorsitzende des Volksgruppenbeirats der Roma, Emmerich Gärtner-Horvath, sieht in der Entscheidung einen „wichtigen Schritt“. Erinnerung müsse im öffentlichen Raum sichtbar sein und dürfe nicht anonym bleiben. „Sie muss die Verfolgung und Ermordung der Volksgruppe der Roma klar benennen und auch Österreichs Verantwortung offen ansprechen“, betonte er.

 
Ich habe auf Facebook ORF abonniert und das das Denkmal für die Sinti und Roma errichtet wird wurde berichtet. Ich war allerdings erschrocken und traurig über den Großteil der Benutzer Kommentare. Eine Frau sagte sogar es braucht keines weil es wieder passieren wird gebt das Geld lieber aus für Österreichische Pensionisten. Warum wird es wieder passieren sagt sie wie ist das zu verstehen also für mich hörte sich das nach einer Drohung an. Vielleicht täusche ich mich hoffentlich.
Die meisten haben gesagt Geldverschwendung und gute Werbung für die FPÖ weil wegen dem mehr Leute die FPÖ wählen werden.
 
Ich finde das sehr wichtig weil Roma auch heutzutage die am meisten negativ beladene Volksgruppe sind. In den Medien werden sie oft noch immer als 'fahrendes Volk' dargestellt obwohl es heutzutage nur noch vereinzelte Gruppen sind die in Wohnwagen unterwegs sind. Es wird wenig im öffentlichen Bewusstsein thematisiert das Hass auf Roma was mit dunkler Hautfarbe, Armut und deren Abstammung zu tun hat. Es war ein Völkermord und es gab Rassengesetze auch wer nur ein Urgroßelternteil hatte der Roma war konnte als Sinti und Romamischling gelten. Das wird wenig noch immer bewusst anerkannt.
 
Ich habe auf Facebook ORF abonniert und das das Denkmal für die Sinti und Roma errichtet wird wurde berichtet. Ich war allerdings erschrocken und traurig über den Großteil der Benutzer Kommentare. Eine Frau sagte sogar es braucht keines weil es wieder passieren wird gebt das Geld lieber aus für Österreichische Pensionisten. Warum wird es wieder passieren sagt sie wie ist das zu verstehen also für mich hörte sich das nach einer Drohung an. Vielleicht täusche ich mich hoffentlich.
Die meisten haben gesagt Geldverschwendung und gute Werbung für die FPÖ weil wegen dem mehr Leute die FPÖ wählen werden.
Das Denkmal wird gebaut, trotz der lauten Stimmen im Netz hat sich die offizielle Seite (Staat, Stadt, Gesellschaft) dazu bekannt, dass dieses Gedenken notwendig ist. Die Tat zählt mehr als der Kommentar im Netz. Ich nehme mir regelmäßig so FPÖ-Wähler vor.
Du bist nicht allein, deine Bestürzung zeigt, dass dein moralischer Kompass funktioniert, anders als bei vielen FPÖ-Wählern, die nur auch Hass aus sind.. Dass du traurig darüber bist, beweist, dass es viele Menschen wie dich gibt, denen Respekt und Geschichte wichtig sind, sie sind nur oft leiser und vielleicht überdenkst du auch mal, deine Verkleidungen.
Lass dir den Tag von diesen negativen Stimmen nicht grau machen. Dass dieses Denkmal entsteht, ist ein Sieg der Erinnerung über das Vergessen. Dafür hat die ganze Stojka Familie gekämpft und viele Unterstützer dabei gefunden.

P.S.: Harry Stojka kenne ich auch schon beinahe 50 Jahre. Glaube war im Jazzland wo ich ihn das erste Mal spielen sah und hörte. Muss so um die 73er Jahre gewesen sein, glaube mit Charly Ratzer, soweit ich weiß, dürften Cousins gewesen sein.
 
Die Polizei Burgenland und die Vorurteile gegen Roma und Sinti: Noch widerlicher wird schwierig!

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Polizeirassismus
Besuch bei durchreisenden Roma in Parndorf: Sie sind zu Recht misstrauisch
Die Polizeiwarnung vor einer Gruppe Reisender hat viel Staub aufgewirbelt und die Aufmerksamkeit auf missionierende Roma und Sinti gelenkt. Wer sind sie? Was tun, um die Vorurteile gegen die Volksgruppe zu verringern?

In der brettlebenen Landschaft im burgenländischen Parndorf ist die Gruppe von Wohnwagen leicht zu finden. Hinter dem Outletcenter und dem brutalistisch anmutendem Pannonia Tower Hotel stehen sie direkt unter der Hochspannungsleitung: zehn weiße Wagen hochqualitativer Marken samt den SUVs, die es braucht, um sie zu ziehen. Die meisten Autos haben französische, einzelne deutsche Kennzeichen. Auch der ältere Mann, der uns über die Wiese ein Stück entgegenkommt, spricht Französisch, so wie alle hier.

Auf Unterhaltung ist er aber nicht aus. Die Hälfte der Gruppe sei schon weitergefahren, und auch die restlichen halte es hier nicht viel länger, sagt er, während im Hintergrund ein Hund ausdauernd bellt. "Erkundigen Sie sich in den anderen Wagen", rät er, als wir nach einer Ansprechperson fragen. Doch auch die Frauen, die auf unser Klopfen die Türen der Caravans öffnen, geben sich zurückhaltend. "Nein, danke, ich habe nichts zu sagen", antwortet eine. Ihre Kinder hingegen drängen neugierig nach draußen.

Polizeiaussendung schürte Ängste
Das Misstrauen der Reisenden hat einen konkreten Grund – und viele weitere Ursachen, die auf ihre, seit Generationen schlechte, Erfahrungen gründen. Aktueller Anlass ist eine Polizeiaussendung im Bezirk Neusiedl am See vor 14 Tagen, in der vor "Angehörigen des 'Fahrenden Volkes' " gewarnt wurde. "Schließen Sie keine 'Haustürgeschäfte' ab", heißt es darin: "Lassen Sie keine fremden Personen in ihr Haus oder ihre Wohnung. Notieren Sie sich, wenn möglich, eventuelle Fahrzeugkennzeichen und Personenbeschreibungen!"

 
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