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Gesundheit allgemein

Ivo2

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Croatia
Gesundheitspersonal altert: WHO warnt vor Lücke
Das Gesundheitspersonal altert rapide, nicht genügend junge Menschen kommen nach: die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt gestern vor einer Lücke von 11,1 Millionen Ärztinnen, Ärzten, Hebammen, Apothekern und Pflegepersonal bis 2030.

Die Zahl der noch im Gesundheitsbereich Arbeitenden weltweit beziffert die WHO mit gut 70 Millionen. In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Ärztinnen, Ärzte, Hebammen, Apotheker und Pflegekräfte von 44,8 pro 10.000 Menschen auf 67,9 gestiegen.

Weltweit sei ein Viertel der Ärzteschaft über 55 Jahre alt, in Ländern mit hohen Einkommen sogar jeder Dritte, so die WHO. Sie dürften sich in den kommenden zehn Jahren zur Ruhe setzen.

Längere Wartezeiten, Verzögerung bei Behandlungen
Besorgniserregend sei die Entwicklung auch, weil der Bedarf an ärztlicher Versorgung wegen der alternden Gesamtbevölkerung in vielen Ländern steige. Durch den Ärztemangel dürften sich Wartezeiten auf Termine verlängern und die schnelle Behandlung von Problemen verzögern, so die WHO.

 
Impfquoten bei Kindern in Europa rückläufig
Nach jahrzehntelangen Verbesserungen haben die Impfquoten bei Kinderimpfungen in vielen EU-Ländern zuletzt überwiegend einen stagnierenden oder gar rückläufigen Trend aufgewiesen, vor allem seit der Coronavirus-Pandemie. Das zeigt eine am Donnerstag in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlichte Studie. Dadurch bestehe das Risiko, dass Infektionskrankheiten wieder stark aufleben, warnten die an der Studie beteiligten Forscherinnen und Forscher.

Für die Studie wurden die Zahlen für sieben Kinderimpfungen in den 27 EU-Ländern über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren ausgewertet, von 1980 bis 2024. Das Ergebnis zeige ein „komplexes Bild“, urteilten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Einerseits habe die EU bei Kinderimpfungen „historisch hohe“ Quoten erreicht. Andererseits gebe es seit der Coronavirus-Pandemie eine „besorgniserregende und weitverbreitete Verschlechterung“. Die Studie war zwar nicht darauf ausgelegt, die Ursachen zu klären, als mögliche Faktoren wurden aber unter anderem Fehlinformationen und Veränderungen im Vertrauen in Impfstoffe genannt.

 
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