What's new
  • Herzlich Willkommen im Balkanforum
    Sind Sie neu hier? Dann werden Sie Mitglied in unserer Community.
    Bitte hier registrieren

Glaubt ihr Tomislav Nikolić?

K

Kejo

Guest
Nikoliç ist plötzlich zu einem Demokraten mutiert. Pro-europäisch ist er auch geworden. Er respektiere sogar die Grenzen Kroatiens und BiHs, von seinen großserbischen Träumen sei er abgerückt. Seine Meinung über Hellas hat er anscheinend ebenfalls geändert. Früher fiel in einem Kontext mit Griechenland das Wort "Bruder" oder "brüderlich" (vor allem in Bezug auf die Aufteilung Mazedoniens), heute spricht er davon, dass die Griechen selbst schuld seien an ihrer Lage, sie zu viel ausgegeben, zu wenig eingenommen, ihre Haushaltsdaten gefälscht haben.

Er möchte Serbien demokratisieren und den serbischen Staat "wie Deutschland einrichten". Er sagt sogar, dass Serbien "ein Land der Kriminellen" sei und übt sich in Selbstkritik.

Kauft ihr ihm das ab?

Hier ein ausführliches Interview: Im Gespräch: Der serbische Präsidentschaftskandidat Tomislaw Nikolic:
 

FloKrass

Dvoglavi orao
Früher war es Mode seinen Nationalismus offen zu zeigen, heute ist es Mode seinen Nationalismus unter dem Deckmantel der Demokratie zu verhüllen, um an seine nationalistischen Ziele zu gelangen. Scheiße bleibt Scheiße und ich kaufe ihm kein Wort ab. Kein Mensch ändert seine Ansichten von heute auf morgen.
 
I

Ilon

Guest
Nein, er will wählbar sein. Aber letztendlich macht es keinen Unterschied ob Tadic oder Nikolic Präsident ist. Tadic ist auch eine Schlange der labert mal so und mal so. Insofern hat sich Nikolic nur angepasst.
 

Čelebić Habiba

Sajber harambasha
Ein französischer Philosoph sagt, nur ein Dummkopf ändere seine Meinung nicht. Ich habe einen Prozess durchgemacht und abgeschlossen. Niemand kann mich mehr dorthin zurückbringen.


ho ho ho
 

Zoran

Μακεδоν τ
Über Mazedonien sagten Sie im Februar 1996 in einem Interview: „Sollte es zu einem Zerfall Mazedoniens kommen, sind wir der Ansicht, dass dies durch eine Aufteilung dieses Territoriums in vier Teile geschehen sollte. Ein Teil fiele an Griechenland und die anderen drei an Serbien, an die Siptari und an Bulgarien. Auf diese Art gäbe es keinerlei Probleme mit der Grenze zu Mazedonien, und mit dem brüderlichen Griechenland wären wir direkte Nachbarn.“ Auch in Skopje wird man Sie nicht gerne sehen.


Ich pflege inzwischen eine persönliche Freundschaft zum mazedonischen Regierungschef, und als der Präsident Mazedoniens vor einigen Monaten in Belgrad war, wollte er sich ausdrücklich auch mit mir treffen. Obwohl das Protokoll des serbischen Präsidenten das zu verhindern suchte, haben wir uns getroffen und eine Stunde miteinander gesprochen. Zum mazedonischen Präsidenten habe ich ausgezeichnete Beziehungen. Mazedonien weiß, wann und warum ich das gesagt habe. Mazedonien weiß, dass das heute überhaupt keine Frage unserer Konflikte und Diskussionen ist. Ich wiederhole, was heute meine Ideologie ist, nämlich dass jeder von den Vereinten Nationen anerkannte Staat seine Grenzen hat, die Serbien achten muss.


:facepalm:
 

FloKrass

Dvoglavi orao
Ein französischer Philosoph sagt, nur ein Dummkopf ändere seine Meinung nicht. Ich habe einen Prozess durchgemacht und abgeschlossen. Niemand kann mich mehr dorthin zurückbringen.


ho ho ho


Aber auch nur ein Dummkopf ändert seine Meinung von heute auf morgen. Kurz vor den Wahlen hat Nikoliç etwas anderes vertreten und nun etwas anderes. Ist das nicht offensichtlich?! Naja, schlussendlich müssen die serbischen Bürger unter seiner Politik leben, falls er es denn schaffen sollte.
 

FloKrass

Dvoglavi orao
Über Mazedonien sagten Sie im Februar 1996 in einem Interview: „Sollte es zu einem Zerfall Mazedoniens kommen, sind wir der Ansicht, dass dies durch eine Aufteilung dieses Territoriums in vier Teile geschehen sollte. Ein Teil fiele an Griechenland und die anderen drei an Serbien, an die Siptari und an Bulgarien. Auf diese Art gäbe es keinerlei Probleme mit der Grenze zu Mazedonien, und mit dem brüderlichen Griechenland wären wir direkte Nachbarn.“ Auch in Skopje wird man Sie nicht gerne sehen.


Ich pflege inzwischen eine persönliche Freundschaft zum mazedonischen Regierungschef, und als der Präsident Mazedoniens vor einigen Monaten in Belgrad war, wollte er sich ausdrücklich auch mit mir treffen. Obwohl das Protokoll des serbischen Präsidenten das zu verhindern suchte, haben wir uns getroffen und eine Stunde miteinander gesprochen. Zum mazedonischen Präsidenten habe ich ausgezeichnete Beziehungen. Mazedonien weiß, wann und warum ich das gesagt habe. Mazedonien weiß, dass das heute überhaupt keine Frage unserer Konflikte und Diskussionen ist. Ich wiederhole, was heute meine Ideologie ist, nämlich dass jeder von den Vereinten Nationen anerkannte Staat seine Grenzen hat, die Serbien achten muss.


:facepalm:



Und mal wieder spielt Kosovo eine entscheidende Rolle und soblad Kosovo in der serbischen Politik eine Rolle spielt, ist es nur Nationalismus :facepalm:
 
Top