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Grönland News

Starmer macht gegenüber Trump Position zu Grönland deutlich
Die beiden Staatschefs hatten am Mittwoch telefoniert. Laut Großbritannien sollen nur die Grönländer selbst und Dänemark über die Zukunft des Territoriums entscheiden

London – Großbritanniens Premierminister Keir Starmer hat mit US-Präsident Donald Trump über dessen Besitzansprüche auf Grönland gesprochen. Starmer habe dabei seine Position zum Thema der US-Ansprüche auf Grönland deutlich gemacht, hieß es in einer Mitteilung des Londoner Regierungssitzes 10 Downing Street.

Bei dem Telefonat am Mittwochabend nach der Beschlagnahmung eines Tankers durch US-Streitkräfte im Nordatlantik mit britischer Unterstützung sei es unter anderem auch um die Friedensbemühungen in der Ukraine und die US-Operation in Venezuela gegangen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Großbritannien vertritt wie andere europäische Verbündete den Standpunkt, dass nur die Grönländer selbst und Dänemark über die Zukunft des autonom verwalteten Territoriums entscheiden sollen. US-Präsident Trump erhebt hingegen Ansprüche auf die zum Königreich Dänemark gehörende arktische Insel.

 
Was wollen eigentlich die Grönländer?
Bisher wurden sie nicht gefragt, schon gar nicht von Donald Trump

Was wollen eigentlich die Einwohner von Grönland? 57.000 Menschen leben auf der riesigen Eisinsel und bisher ist sehr wenig von ihren Wünschen und Vorstellungen die Rede gewesen. Grönland ist ein weitgehend autonomes Gebiet Dänemarks und hat eine eigene Regierung und ein eigenes Parlament. Die Bevölkerung ist gemischt inuit-skandinavisch und es gibt relativ starke Autonomiebestrebungen.

Von Subventionen abhängig
Die führten bisher nicht zur vollen Unabhängigkeit, weil die Bevölkerung hauptsächlich vom Fischfang lebt und von dänischen Subventionen abhängig ist. Das könnte sich allerdings ändern, wenn es – bedingt durch den Klimawandel – leichter wird, die riesigen Bodenschätze zu heben. Um die geht es ja in erster Linie Donald Trump, der in problematischer Manier die US-Wirtschaft auf die Ausbeutung fossiler Bodenschätze ausrichtet („Drill, Baby, drill!“).

Aber die Bodenschätze gehören eben grundsätzlich dem, der auf ihnen sitzt. Ein Gebiet einfach in Besitz nehmen, um es dann auszubeuten, und zwar ohne Rücksicht auf die Bevölkerung, ist blanker Kolonialismus. Es wäre daher sicher kein Problem, mit den Grönländern Verträge über die Nutzung dieser Bodenschätze abzuschließen. Das wäre ihnen vielleicht sogar sehr recht. Aber ob sie US-Untertanen werden wollen – noch dazu unter der Trump-Doktrin "nur weiße, christliche Amerikaner sind echte Amerikaner" –, ist eine andere Frage. (Hans Rauscher, 8.1.2026)

 
Grönlands Oppositionsführer für Gespräche mit Trump
In Grönland hat Oppositionsführer Pele Broberg nach dem Vorstoß von US-Präsident Donald Trump zur Übernahme der ⁠Kontrolle der Insel direkte Gespräche mit den USA unter Umgehung Dänemarks gefordert.

„Wir ermutigen unsere Regierung, einen Dialog mit der US-Regierung ohne Dänemark zu führen“, sagte der Chef der größten Oppositionspartei Naleraq heute der Nachrichtenagentur Reuters. Dänemark verärgere mit seiner Vermittlung sowohl Grönland als auch die USA.

Rubio trifft Außenminister Dänemarks
Grönlands Außenministerin Vivian Motzfeldt wies die Forderung umgehend zurück und erklärte, das sei rechtlich nicht zulässig. „Wir müssen das Gesetz respektieren und wir haben Regeln, wie Probleme im Königreich gelöst werden“, sagte sie der Zeitung „Sermitsiaq“.

 
Bald 51. US-Bundesstaat: Darauf freuen sich die Einwohner Grönlands am meisten

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Nur mehr eine Polarnacht schlafen, dann hat das Warten ein Ende: Grönland wird der 51. Bundesstaat der USA. Die Tagespresse hat die wichtigsten Verbesserungen recherchiert, auf die sich die Menschen auf der arktischen Insel am geopolitischen Brennpunkt freuen dürfen:

Befreiung vom Sozialstaat: Endlich nicht mehr unter der tyrannischen Last von fünf Wochen bezahlten Zwangsurlaub leiden müssen, zu denen jeder dänische Arbeitnehmer verpflichtet wird. Stattdessen dürfen alle Grönländer 365 Tage im Jahr den Shareholder Value mehren.

Schluss mit Metrikzwang: 100 Zentimeter sind ein Meter, tausend Meter sind ein Kilometer? Schluss mit dem Diktat der woken Zehnerpotenz. Schon bald sind 12 Inches ein Foot, und 493 Foot sind -12 Fahrenheit, und 759 Gallonen sind 38402,21 Pound und 24853298329847924987 Trump Coins sind 0,1 Euro. Freedom!

Electoral College: Das woke Dogma „Eine Person = eine Stimme“ hat ausgedient. Schon bald ist die Stimme eines Robbenjägers aus Grönland so viel Wert wie die von 60.000 Kaliforniern, oder 0,00003 Cowboys aus Wyoming. Das verhindert die Tyrannei der Mehrheit.

Moderne Kulinarik: Roher frischer Fisch und Omega-3 waren gestern. Schon bald können sich die Grönländer den Magen mit echtem Essen mit echten Nährwerten vollstopfen: Während Cheeseburger die Arterien versiegeln, desinfiziert das Chlorhühnchen den Magen gleich mit. Dazu lässt High Fructose Corn Syrup den Blutzucker rasanter steigen als den Trump Coin nach einem Insiderhandel.

Bildungsreform 2.0: Die Zeiten, wo man sich in Grönland am Pausenhof mit kaltem Fisch gegenseitig ins Gesicht watschte, sind vorbei. Endlich zieht amerikanische Pädagogik in das Bildungssystem ein: Der neue Lehrplan aus Washington D.C. schreibt vier Amokläufe pro Semester vor.

Sichere Ureinwohner: Die USA sind bekannt für ihren zuvorkommenden Umgang mit Ureinwohnern, bestätigt Grokipedia, die politisch-korrekte MAGA-zertifizierte Enzyklopädie. Die Ureinwohner erhalten exklusive Wohnrechte in „Freedom-Reservaten“. Tipp: Gegen die Kälte helfen wärmende Pocken-Decken!

Weniger existentiellen Leidensdruck: Warum mehr Zeit in dieser kalten Welt verbringen, als unbedingt nötig? In den USA sinkt die Lebenserwartung bereits seit einigen Jahren kontinuierlich ab. Somit bleibt mehr Zeit im Afterlife.

Medienvielfalt: Grönlands Medienlandschaft ist eine arktische, leere Wüste. Dank der Amerikanisierung freut sich die Bevölkerung bald auf „Fox Nuuk“, „Russia Today“ und einen neuen Grok-Filter, der Fotos aller Politiker in einen nur im Bikini gekleideten Donald Trump verwandelt.

Gesundheitssystem für Winners: Krankheit ist eine Frage des Mindsets. Grönländer müssen sich nicht mehr vom staatlichen Gesundheitswesen verhätscheln lassen. Endlich erhalten sie das Grundrecht, nach einem einfachen Beinbruch Privatinsolvenz anzumelden oder eine GoFundMe-Kampagne für ihr Insulin zu starten.

 

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Insider: USA bereits in Gesprächen mit Grönland
Angesichts der US-Bemühungen zur Kontrolle über Grönland sind einem Insider zufolge bereits Berater von Präsident Donald Trump mit Gesandten aus Dänemark und Grönland zusammengekommen.

Das Treffen von Vertretern des Nationalen Sicherheitsrates im Weißen Haus mit dem dänischen Botschafter Jesper Moller Sorensen und Grönlands Chefrepräsentanten in Washington, Jacob Isbosethsen, habe es gestern gegeben, sagte ein dänischer Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur Reuters.

Es sei darum gegangen, mehr Klarheit über die Äußerungen der USA zu Grönland zu erhalten. Das Weiße Haus bestätigte das Treffen zunächst nicht.

Die US-Regierung hatte mitgeteilt, man prüfe eine Reihe von Optionen zur Übernahme Grönlands, der Einsatz von US-Militärgewalt sei eine dieser Optionen. Auch ein Kauf des Gebiets sei eine Möglichkeit. Trump hatte erklärt, die USA bräuchten Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit. US-Außenminister Marco Rubio wird voraussichtlich nächste Woche in Washington mit dänischen Vertretern zusammentreffen.

 
USA erwägen Zahlungen bis 100.000 Dollar an Grönländer
US-Regierungsvertreter haben Insiderangaben zufolge die Möglichkeit von Einmalzahlungen an die Einwohnerinnen und Einwohner Grönlands erörtert. Damit solle die Bevölkerung des dänischen Überseegebiets von einer Abspaltung und einem möglichen Anschluss an die USA überzeugt werden, sagten vier mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Demnach wurden Summen zwischen 10.000 und 100.000 Dollar (8.510,64 Euro bis 85.106,38 Euro) pro Person diskutiert, wie Reuters heute berichtete. Das entspräche einer Gesamtsumme von fast sechs Milliarden Dollar. Eine der mit den Beratungen im Weißen Haus vertrauten Personen sagte Reuters, die internen Diskussionen über Einmalzahlungen seien in den vergangenen Tagen ernsthafter geworden.

Das Weiße Haus bestätigte, dass US-Präsident Donald Trump und seine Sicherheitsberater prüften, „wie ein potenzieller Kauf aussehen würde“. US-Außenminister Marco Rubio werde sich kommende Woche mit seinem dänischen Amtskollegen in Washington treffen, um über Grönland zu sprechen.

Dänemark: Insel steht nicht zum Verkauf
Die Regierungen in Kopenhagen und der grönländischen Hauptstadt Nuuk wiesen die Avancen der Amerikaner zurück. Die Insel mit ihren 57.000 Einwohnerinnen und Einwohnern stehe nicht zum Verkauf. „Genug ist genug. Schluss mit den Annexionsfantasien“, sagte der grönländische Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen.

 
Trump droht mit Zugriff auf Grönland – „ob sie wollen oder nicht“

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Donald Trump hat erneut erklärt, die Vereinigten Staaten würden „etwas mit Grönland machen“, ob die Menschen dort oder die Regierung in Dänemark das wollten oder nicht. Er sagte, er bevorzuge einen Deal auf dem „leichten Weg“, weil sonst Russland oder China die Kontrolle übernehmen könnten, was die USA nicht hinnehmen würden. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, werde man den „harten Weg“ gehen, ohne zu erklären, was das konkret bedeute. Grönland ist kein herrenloses Gebiet, sondern Teil des Königreichs Dänemark mit eigener Regierung und klaren völkerrechtlichen Regeln. Trumps Aussagen stellen diese Ordnung offen infrage. Die Vorstellung, ein Territorium könne gegen den Willen der Bevölkerung übernommen werden, markiert einen deutlichen Bruch mit diplomatischen Gepflogenheiten.

Bemerkenswert ist der beiläufige Ton, in dem Trump zugleich betonte, er sei ein „Fan“ von Dänemark. Die Aussage verbindet Freundlichkeitsrhetorik mit einer Drohung. Für Grönland bedeutet das wachsende Unsicherheit, für Europa eine neue Belastungsprobe. Was als strategisches Argument verkauft wird, läuft auf politischen Druck hinaus.
 

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Dänemark benennt Grönland in Epstein Island um, damit Trump nie wieder darüber spricht

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Kopenhagen (dpo) - Ist jetzt Schluss mit den ständigen Drohungen Donald Trumps gegen Grönland? Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat heute verkündet, dass die arktische Insel ab sofort nicht mehr Grönland, sondern Epstein Island heißen soll. Experten gehen davon aus, dass der US-Präsident nach dieser Umbenennung nicht mehr darüber sprechen wird.

"Um es ganz klar zu sagen: Epstein Island ist ein integraler Bestandteil des dänischen Königreichs", erklärte Frederiksen energisch. "Wenn der US-Präsident es für notwendig erachtet, Epstein Island effektiver zu verteidigen, können wir das als NATO-Verbündete besprechen. Aber Epstein Island bleibt Teil des dänischen Königreichs."

Die Maßnahme scheint bislang zu funktionieren: Wie heute veröffentlichte Bilder aus dem Oval Office zeigen, ist Grönland auf einer Weltkarte auf Trumps Schreibtisch mit Edding geschwärzt worden.

Eine Anfrage an das Weiße Haus, ob die Umbenennung Auswirkungen auf die Annexionspläne für Epstein Island habe, ergab folgende Antwort: "Die Trump-Regierung hat keinerlei Kenntnis davon, dass es eine Insel dieses Namens gibt. Und selbst wenn es sie gäbe, wäre dort nichts vorgefallen. Und selbst wenn dort etwas vorgefallen wäre, wäre es nichts Illegales gewesen. Alles andere sind Fake News."

Insidern zufolge hat Ex-Präsident Bill Clinton kurz nach der Umbenennung ein Hotel in der Hauptstadt Nuuk gebucht.

 

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„Keine Amerikaner, keine Dänen“
Grönland reagiert scharf auf Trumps Drohung
Die politischen Parteien in Grönland haben auf die erneute Drohung von US-Donald Trump reagiert, Gewalt zur Übernahme des rohstoffreichen Gebiets einzusetzen. „Wir wollen keine Amerikaner sein, wir wollen keine Dänen sein, wir wollen Grönländer sein“, so die Parteichefs der fünf im Regionalparlament vertretenen Parteien in einer am Freitagabend veröffentlichten gemeinsamen Erklärung. Die Solidarität mit Grönland ist auf der internationalen Bühne weiterhin groß, jedoch besteht auch Sorge um das Fortbestehen des NATO-Verteidigungsbündnisses.

„Die Zukunft Grönlands muss von den Grönländern bestimmt werden“, hieß es in der Erklärung weiter. „Kein anderes Land darf sich einmischen. Wir müssen selbst über die Zukunft unseres Landes entscheiden, ohne Druck zugunsten einer voreiligen Entscheidung, ohne Aufschub und ohne Einmischung anderer Länder“, forderten die Parteichefs.

Trump hatte am Freitag erneut mit dem Einsatz von Gewalt zur Übernahme Grönlands von Dänemark gedroht. „Wir werden wegen Grönland etwas unternehmen, ob es ihnen passt oder nicht“, sagte Trump. „Ich würde gern eine Einigung erzielen, wissen Sie, auf die einfache Art. Aber wenn wir es nicht auf die einfache Art machen (können), werden wir es auf die harte Art machen“, fügte er hinzu.

 
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