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Hassprediger Sven Lau unter Terrorverdacht verhaftet

Ares

Gesperrt
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Der radikal-islamische Salafist Sven Lau wurde seit Monaten von deutschen Staatsschützern beobachtet. Am Morgen schlugen sie zu und nahmen den Hassprediger in U-Haft. Der Vorwurf: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.


Vor der Kamera wirkte Sven Lau ernst und konzentriert: „Wir halten uns an das, was uns im Rahmen der Gesetze erlaubt, alles andere schließen wir aus“, beteuerte der radikal-islamische Salafist vor kurzem in einem TV-Interview. Die hiesigen Staatsschützer sehen dies anders. Seit Monaten beobachten sie die Aktionen des islamistischen Hasspredigers mit großem Argwohn.
Am heutigen Morgen schlugen sie zu. Nach FOCUS-Online-Information ließ die Staatsanwaltschaft Stuttgart den Konvertiten im niederrheinischen Mönchengladbach verhaften. Der Vorwurf lautet: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat. Ein Sprecher der Polizei Mönchengladbach wollte sich zu dem Vorgang nicht äußern, sondern verwies an die Staatsanwaltschaft in Stuttgart.
[h=2]Er wurde dem Haftrichter vorgeführt[/h]Nach FOCUS-Online-Recherchen wurde Lau, alias Abu Adam, bereits am Montag dem Haftrichter vorgeführt. Der Islamist soll laut Haftbefehl eine Untergruppe der Al-Qaida-nahen Milizen „Islamischer Staat im Irak und der Levante“ (Isis) in Syrien unterstützt haben. Die Vorwürfe drehen sich unter anderem um eine Sammelaktion, bei der 6000 Euro über die Hilfsorganisation „Help 4 Ummah“ per Krankentransporter an die „Gotteskrieger“ der Isis geflossen sein sollen.
Überdies steht Lau im Verdacht, zwei Gläubige für den Dschihad in Syrien angeworben zu haben. Sein Verteidiger Mutlu Günal sprach gegenüber FOCUS Online von „haarsträubenden Vorwürfen". Günal weiter: „Die Inhaftierung angesichts solch dünner Beweislage ist eine Farce.“ Der Bonner Strafverteidiger will umgehend Haftbeschwerde einlegen. Unterdessen wurde sein Mandant in die Justizvollzugsanstalt Mannheim gebracht.
[h=2]Eine schillernde Figur[/h]Der ehemalige Feuerwehrmann gilt in der nordrhein-westfälischen Salafisten-Szene als schillernde Figur. In Mönchengladbach brachte er 2010 mit seinen Plänen, ein Salafistenzentrum mit einer Islamschule zu errichten, eine ganze Stadt gegen sich auf.
Zeitweilig ging Lau nach Ägypten, kehrte jedoch wieder zurück, um offenbar den Kampf der syrischen Islamisten-Brigaden zu unterstützen. Der 33-jährige Eiferer engagiert sich inzwischen für die deutsch-syrische Hilfsorganisation „Helfen in Not“. Der Verein besorgt mit Hilfe von Spenden nach eigener Darstellung Medikamente, Nahrungsmittel und Krankenwagen.
[h=2]Nachwuchs für den Krieg in der Levante[/h]Tatsächlich steckt aber nach Ansicht hiesiger Verfassungsschützer ein ganz anderes Ziel dahinter: Demnach dienen die Spendenveranstaltungen der Organisation als Plattform, um Nachwuchs für den Krieg in der Levante zu rekrutieren. „Bei einigen von denen, die die Transporte nach Syrien begleiteten“, so Burkhard Freier, Chef der nordrhein-westfälischen Verfassungsschützer, bereits vor geraumer Zeit, „ergaben sich sogar Hinweise auf die Absicht, sich an den Kämpfen auf Seiten salafistischer Rebellen zu beteiligen, was zu Ausreiseuntersagungen durch die Behörden geführt hat.“
Allerdings scheint es nicht so schwer zu sein, diese Hürden zu überwinden. Lau zum Beispiel, so Erkenntnisse der Staatsschützer, soll des Öfteren ungehindert von Deutschland ein- und ausgereist sein. Er soll Kontakt zum Who is Who der deutschen Dschihadisten-Szene in Ägypten, Syrien und anderswo gehalten haben. Seit er wieder in Deutschland zurück ist, steht er nach Angaben hochrangiger Terror-Fahnder unter Beobachtung.

Polizei schlug am Morgen zu: Hassprediger Sven Lau unter Terrorverdacht verhaftet - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

Gut so ... weg mit dem dreck!
 
M

Momo

Guest
So schnell kann es gehen. Der Westen ist gegen Assad aber auch gegen seine Gegenspieler.
Diese "Salafisten" filmen immer alles, damit du eben nicht sagen kannst "die haben dies und das gemacht". Sollte er 1€ abegegben haben, dann hat er auch bei vielen Moslems verschissen, weil die sammeln ja Geld für Jacken, Bücher, usw.
 

amerigo

#imine
So schnell kann es gehen. Der Westen ist gegen Assad aber auch gegen seine Gegenspieler.
Diese "Salafisten" filmen immer alles, damit du eben nicht sagen kannst "die haben dies und das gemacht". Sollte er 1€ abegegben haben, dann hat er auch bei vielen Moslems verschissen, weil die sammeln ja Geld für Jacken, Bücher, usw.

watt?
 

Ares

Gesperrt
Mönchengladbach. Im Internet wird zu Spenden für den inhaftierten islamistischen Prediger aus Mönchengladbach aufgerufen. Als Unterstützer taucht dort auch der Name eines verurteilten Terroristen auf. Von Gabi Peters

Seit Montag sitzt der gebürtige Gladbacher Sven Lau in Untersuchungshaft. Die Polizei und das LKA nahmen den 33-Jährigen fest. Die Vorwürfe gegen den deutschen Konvertiten und salafistischen Prediger: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Anwerbung für jihadistische Truppen, um in Syrien gegen das amtierende Regime zu kämpfen.
Auf der Facebookseite "Sven Lau", alias Abu Adam, und auf der Internetseite "Helfen 4 Ummah" rufen seine Anhänger zu Spendensammlungen für den selbst ernannten Prediger auf. Mit dem Geld soll Laus Anwalt bezahlt und seine Familie unterstützt werden. Als Unterstützer taucht dort der Name Abu Usama al-Gharib auf. Der Österreicher Mohamed Mahmoud nennt sich so. Er wurde 2008 in Wien zu mehrjähriger Haft verurteilt, weil er Terrorpropaganda verbreitet hatte.

In Österreich soll er zum Dschihad aufgerufen haben. Nach seiner Haftstrafe siedelte er nach Deutschland um, sollte ausgewiesen werden, setzte sich aber vorher nach Ägypten ab. Im März 2013 tauchte ein Video im Internet von ihm auf, in dem er erneut mit Terror drohte.

Sven Lau war noch am vergangenen Samstag zusammen mit Pierre Vogel bei einer Kundgebung in Duisburg aufgetreten. Zwei Tage später wurde der Haftbefehl gegen ihn vollstreckt. LKA-Ermittler aus Baden-Württemberg durchsuchten zwei Tage später in enger Kooperation mit dem LKA Nordrhein-Westfalen sowie der Polizei zwei Wohnungen in Mönchengladbach und Düsseldorf, wo Sven Lau zuletzt gewohnt haben soll. Sichergestellt wurden mehrere Notebooks und Mobiltelefone, ein vierstelliger Bargeldbetrag sowie schriftliche Unterlagen. Die Beweismittel werden nun vom Landeskriminalamt in Baden-Württemberg ausgewertet.

2011 war Sven Lau in Mönchengladbach vorläufig festgenommen worden, weil er im Verdacht stand einen Brand in einem Mehrfamilienhaus gelegt zu haben, um sich später als Opfer eines Anschlags auszugeben. Offenbar gab es nicht genügend Beweise. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach stellte die Ermittlungen ein.
Quelle: RP
 
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