Hassverbrechen: Weltanschauung und Herkunft als Motive
Die Weltanschauung und die nationale bzw. ethnische Herkunft waren 2025 die häufigsten Motive für vorurteilsmotivierte Straftaten. Das geht aus dem heute veröffentlichten „Lagebericht Hate-Crime“ des Innenministeriums hervor.
Die Anzahl der registrierten Hassverbrechen blieb 2025 mit 6.751 annähernd gleich (2024: 6.786). Als negative Entwicklung strich Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) im Bericht heraus, dass diese Form der Kriminalität jünger und digitaler wird.
Viele junge Tatverdächtige
Ein Drittel der Tatverdächtigen war jünger als 21 Jahre. Im Internet fanden die Straftaten am häufigsten statt, erst danach folgt der öffentliche Raum. Die höhere Aufklärungsquote – sie stieg von 67 Prozent 2024 auf 71 Prozent 2025 – führt Karner in einer Aussendung auf „die konsequente Ermittlungstätigkeit der Sicherheitsbehörden“ zurück.
Insgesamt 7.327 Vorurteilsmotive wurden bei den Straftaten erkannt, pro Tat können mehrere zutreffen. Am häufigsten handelte es sich dabei um die Bereiche Weltanschauung (4.009) sowie nationale oder ethnische Herkunft (1.523).
Am häufigsten Verstöße gegen Verbotsgesetz
Bei der Weltanschauung geht es auch um die Ablehnung von Parteien und westlichen Demokratien. Auch Religion (696), sexuelle Orientierung (330), Hautfarbe (288), Geschlecht (172), Alter (107), Behinderung (104) und sozialer Status (98) waren Motive für Hassverbrechen.
Am häufigsten handelte es sich bei den Straftaten um Verstöße gegen das Verbotsgesetz (2.939 Motive), gefolgt von Sachbeschädigungen (1.021), Körperverletzungen (595), Verhetzungen (545) und gefährlichen Drohungen (529).
Grüne (Österreich) fordern Aktionsplan
Die Grünen forderten die Regierung auf, einen Nationalen Aktionsplan vorzulegen. „Nach den rechtsextremen Angriffen auf bi- und homosexuelle Männer im vergangenen Jahr hat das Parlament die Bundesregierung aufgefordert, endlich einen Nationalen Aktionsplan gegen Hasskriminalität vorzulegen“, so David Stögmüller. „Seit über einem Jahr ist die Regierung nun säumig.“
Die Weltanschauung und die nationale bzw. ethnische Herkunft waren 2025 die häufigsten Motive für vorurteilsmotivierte Straftaten. Das geht aus dem heute veröffentlichten „Lagebericht Hate-Crime“ des Innenministeriums hervor.
Die Anzahl der registrierten Hassverbrechen blieb 2025 mit 6.751 annähernd gleich (2024: 6.786). Als negative Entwicklung strich Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) im Bericht heraus, dass diese Form der Kriminalität jünger und digitaler wird.
Viele junge Tatverdächtige
Ein Drittel der Tatverdächtigen war jünger als 21 Jahre. Im Internet fanden die Straftaten am häufigsten statt, erst danach folgt der öffentliche Raum. Die höhere Aufklärungsquote – sie stieg von 67 Prozent 2024 auf 71 Prozent 2025 – führt Karner in einer Aussendung auf „die konsequente Ermittlungstätigkeit der Sicherheitsbehörden“ zurück.
Insgesamt 7.327 Vorurteilsmotive wurden bei den Straftaten erkannt, pro Tat können mehrere zutreffen. Am häufigsten handelte es sich dabei um die Bereiche Weltanschauung (4.009) sowie nationale oder ethnische Herkunft (1.523).
Am häufigsten Verstöße gegen Verbotsgesetz
Bei der Weltanschauung geht es auch um die Ablehnung von Parteien und westlichen Demokratien. Auch Religion (696), sexuelle Orientierung (330), Hautfarbe (288), Geschlecht (172), Alter (107), Behinderung (104) und sozialer Status (98) waren Motive für Hassverbrechen.
Am häufigsten handelte es sich bei den Straftaten um Verstöße gegen das Verbotsgesetz (2.939 Motive), gefolgt von Sachbeschädigungen (1.021), Körperverletzungen (595), Verhetzungen (545) und gefährlichen Drohungen (529).
Grüne (Österreich) fordern Aktionsplan
Die Grünen forderten die Regierung auf, einen Nationalen Aktionsplan vorzulegen. „Nach den rechtsextremen Angriffen auf bi- und homosexuelle Männer im vergangenen Jahr hat das Parlament die Bundesregierung aufgefordert, endlich einen Nationalen Aktionsplan gegen Hasskriminalität vorzulegen“, so David Stögmüller. „Seit über einem Jahr ist die Regierung nun säumig.“