Weil wir gerade darüber jammern.
Langzeitstudie
Hitzestress betrifft eine Milliarde Menschen mehr als noch in den 1970ern
Deutlich längere und intensivere Phasen mit hohen Temperaturen stellen eine immer größere Gesundheitsbelastung dar. In Europa steigt Hitzestress besonders gravierend an
In ganz Europa schmelzen derzeit die Hitzerekorde nur so dahin. In Frankreich hat der Wetterdienst Météo-France 49 Departements auf die Warnstufe Rot gesetzt, die höchste Stufe des nationalen Alarmplans. Rekordwerte von bis zu 43 Grad Celsius werden erwartet. Die Regierung meldete am Montag sieben Todesfälle, die direkt auf die Hitzewelle zurückgehen. Auch in Großbritannien werden nach der Hitzewelle von Ende Mai noch nie dagewesene Juni-Temperaturen von bis zu 39 Grad prognostiziert.
Österreich leidet ebenso nach wie vor unter der Hitzeglocke, die ein ausgedehntes Hochdruckgebiet außergewöhnlich lange für diese Jahreszeit an Ort und Stelle hält. Am kommenden Wochenende könnten auch hierzulande knapp 40 Grad erreicht werden.
Gefühlte Temperaturen
Eine aktuelle Studie hat aufgearbeitet, was viele Menschen spürbar erleben: Der Hitzestress hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Das Forschungsteam rund um Rebecca Emerton vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) hat sich dabei nicht allein die Entwicklung der globalen Temperaturen angesehen. Untersucht wurde die Häufigkeit von Hitzestress seit 1950 anhand des Universal Thermal Climate Index (UTCI). Dieser misst nicht nur die Lufttemperatur, sondern berücksichtigt auch Luftfeuchtigkeit, Wind, Sonneneinstrahlung und die physiologische Reaktion des menschlichen Körpers. Dadurch wird die gefühlte Temperatur abgebildet, eine in der Forschung meist wenig beachtete Kategorie.
www.derstandard.at
Langzeitstudie
Hitzestress betrifft eine Milliarde Menschen mehr als noch in den 1970ern
Deutlich längere und intensivere Phasen mit hohen Temperaturen stellen eine immer größere Gesundheitsbelastung dar. In Europa steigt Hitzestress besonders gravierend an
In ganz Europa schmelzen derzeit die Hitzerekorde nur so dahin. In Frankreich hat der Wetterdienst Météo-France 49 Departements auf die Warnstufe Rot gesetzt, die höchste Stufe des nationalen Alarmplans. Rekordwerte von bis zu 43 Grad Celsius werden erwartet. Die Regierung meldete am Montag sieben Todesfälle, die direkt auf die Hitzewelle zurückgehen. Auch in Großbritannien werden nach der Hitzewelle von Ende Mai noch nie dagewesene Juni-Temperaturen von bis zu 39 Grad prognostiziert.
Österreich leidet ebenso nach wie vor unter der Hitzeglocke, die ein ausgedehntes Hochdruckgebiet außergewöhnlich lange für diese Jahreszeit an Ort und Stelle hält. Am kommenden Wochenende könnten auch hierzulande knapp 40 Grad erreicht werden.
Gefühlte Temperaturen
Eine aktuelle Studie hat aufgearbeitet, was viele Menschen spürbar erleben: Der Hitzestress hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Das Forschungsteam rund um Rebecca Emerton vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) hat sich dabei nicht allein die Entwicklung der globalen Temperaturen angesehen. Untersucht wurde die Häufigkeit von Hitzestress seit 1950 anhand des Universal Thermal Climate Index (UTCI). Dieser misst nicht nur die Lufttemperatur, sondern berücksichtigt auch Luftfeuchtigkeit, Wind, Sonneneinstrahlung und die physiologische Reaktion des menschlichen Körpers. Dadurch wird die gefühlte Temperatur abgebildet, eine in der Forschung meist wenig beachtete Kategorie.
Hitzestress betrifft eine Milliarde Menschen mehr als noch in den 1970ern
Deutlich längere und intensivere Phasen mit hohen Temperaturen stellen eine immer größere Gesundheitsbelastung dar. In Europa steigt Hitzestress besonders gravierend an