Wenn man sich nur innerhalb der Ungleichheitsforschung und der Systemtheorie bewegt, kommt man nicht weiter , es fehlen andere wichtige wissenschaftliche Aspekte und Denkanstöße und vor allem Gegenstandspunkte zur jetzigen, herrschenden Ökonomie und ihren Gesetzen und Ideologie.
Ein Beispiel: In YU gab es auch eine Schulpflicht für Roma-Kinder. Es wurde dafür GESORGT und dafür ist der Staat da, das die Kinder Bildung genießen können. Es geht um Chancengleichheit und individuelle Entfaltung. Das ist in einer modernen Gesellschaft einfach wichtig. Warum es so wichtig ist, das sehen wir jetzt, wo Roma überhaupt keine Beachtung mehr von den jeweiligen Staaten bekommen. Sie sind wirklich allen egal. Das nennt man institutionalen Rassismus und der ist wilkürlicher Natur aber im großen und ganzen ist er struktureller Natur und dafür gibt es eine Ursache. Also hat Papodidi schon ganz recht. Manchmal muss man die Menschen zu ihrem Glück "zwingen". Schule und Kindergarten ist nicht gleich Schule und Kindergarten, das ist klar aber Bildung ist wichtig.