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Jesus der erste Liberale

Viva_La_Pita

Gesperrt
Jesus war der erste "wahre" Liberale und damit ein Aufklärer und Humanist.


Leitziel des Liberalismus ist die Freiheit des Individuums

Jesus (eigentlich Jeschua, genannt Jesus Christus, der Messias)
Zentrale Gestalt des Christentums. Theologisch: Sohn Gottes. Historisch:
Wanderprediger und Schöpfer einer gewaltigen Lehre und Volksbewegung (vermutlich
7/6 vor Chr. – 30 nach Chr.).



"'Liebe Gott, den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem
ganzen Verstand!’ Das ist das erste und wichtigste Gebot. Aber gleich wichtig ist ein zweites:
'Liebe deinen Mitmenschen, wie dich selbst!’ Alle anderen Gebote und alle Forderungen der
Propheten sind in diesen Geboten enthalten."
Matthäus 22, 37-40



„Das einflussreichste Leben, das je gelebt wurde“

Jesus war Prophet, Wunderheiler und Rabbi in einer Person; zugleich lässt er sich keiner
dieser Gruppen zuordnen. Letztlich war er der Führer einer apokalyptischen Gruppe in
Galiläa, der völlig eigenständig, vermutlich charismatisch eine universelle Heilsbotschaft
verkündete: Gott ist der bedingungslos liebende Vater; sein Reich ist auf Erden angebrochen;
richtet euer Leben, Denken und Handeln an der Liebe zu Gott und euren Mitmenschen aus.
Jesus hat mit dieser, die herkömmliche Ordnung umwälzende Lehre, eine gewaltige
Volksbewegung geschaffen (heute rund zwei Milliarden bekennende Anhänger). Für ihn und
seine Botschaft haben Hunderttausende gelitten oder ihr Leben gegeben. Jesus selbst verstand
sich als innerjüdischer Reformer. Die Gründung einer Kirche hatte er nie im Sinn, und doch
begründete er das Christentum.
Sein Denken kann als radikaler Bruch mit der (antiken) Gesellschaft verstanden werden. Als
revolutionärer Querdenker stellte er mit seiner frohen Botschaft (= Evangelium) die
Werteordnung auf den Kopf (Bergpredigt als Magna Charta des Christentums).
Aus Sicht der Christentums ist Jesus der Sohn Gottes und der Erlöser der Menschheit. Sein
Erfolg gründet auf Wahrhaftigkeit: Handeln, Reden, Leben bildeten eine Einheit, Person und
Botschaft waren identisch! Nicht zuletzt deshalb zählt Jesus zu den maßgebenden Menschen
(Karl Jaspers) der Weltgeschichte.




„Jesus ist der Christus“

Der Name ”Jesus” war ein weit verbreiteter Name und lautete in der galiläischen Aussprache
Jeschua oder Jeschu. Nach seinem Tod wurde Jesus auch als Christus bezeichnet. Christus
geht auf das griechische Wort Christos zurück, das Messias bedeutet und im Hebräischen "der
Gesalbte" heißt. Diese Übersetzung wurde im Zuge der Heidenmission notwendig, da Messias
ein religiöser jüdischer Hoheitstitel ist, der die Amtseinsetzung, die Legitimation und die
Bevollmächtigung von Königen und Hohepriestern bezeichnet. Diese wurden durch das Volk
und darüber hinaus durch Gott gesalbt, wodurch der Gesalbte zu einem von Gott auserwählten
und legitimierten Führer wurde.
Für die palästinensischen Juden war der Messias ein militärisch und politisch begabter sowie
besonders gerechter und frommer Mensch, der von Gott adoptiert wurde, aber nicht sein
natürlicher Sohn war. Dagegen sahen die Diasporajuden im Messias einen göttlichen Führer.
Die Verbindung von Jesus und Christus zu "Jesus Christus" war ursprünglich ein Bekenntnis:
"Jesus ist der Christus", d.h. "der Messias" (Joh 1,41 und 4,25), der vom Alten Testament und
den Propheten verheißene König Israels.



Freiheitliches Denken und Handeln

Jesus hat in seinem Wirken die Freiheit des Einzelnen gestärkt, und er hat – wie es liberalen
Überzeugungen zu Eigen ist – an das Gute im Menschen, seine Toleranz und Freiheit
geglaubt.

 Stärkung der Freiheit

Das bestätigt seine positive und frohe Botschaft: jeder einzelne Mensch sollte sich aus
ganzem Herzen Gott direkt und ohne Zwischeninstanz zuwenden. Der rituelle
Glaubensvollzug sollte einer individuellen spirituellen und unmittelbaren Beziehung zu Gott
weichen, priesterliche Zwischeninstanzen somit ausgeschaltet werden. Jesus Angebot der
Sündenvergebung zog das Aufbrechen des Priestermonopols unausweichlich nach sich. Das
gilt auch für den Teil der frohen Botschaft, die eine völlige Hingabe des Herzens statt eines
unbedingten Gehorsams forderte. Schließlich brach Jesus mit der formalen Gesetzestreue der
etablierten religiösen Aristokratie.
Anders interpretiert gleicht die Befreiung von bürokratischem Zwang in Form hunderter
religiöser Vorschriften einer Entbürokatisierung, die stets einen nicht hoch genug
einzuschätzenden Gewinn an Freiheit für die Menschen mit sich bringt. – Ausdrücklich
einbezogen waren die Unternehmer, denen Jesus Sonntagsarbeit gestattete. Beispielhaft
deutlich wird dies an der Erlaubnis, am Sabbat eine Kuh aus einer Grube ziehen. – Eng
verbunden mit der Reduzierung der Regeln ist die Stärkung der Verständlichkeit der Religion,
die jeder Vereinfachung zu Eigen ist.


 Überzeugung statt Unterwerfung

Jesus ersetzte - und das ist seine eigentliche Leistung - die äußere Befolgung religiöser
Gesetze durch eine innere religiöse Hinwendung zu Gott. Gott wendet sich den Menschen
bedingungslos zu. Er ist vor allem der liebende und vergebende Vater, an den sich jeder
einzelne Mensch direkt wenden kann, und weniger der Richter der Welt.
Mit anderen Worten sollte Unterwerfung fortan Überzeugung weichen. Faktisch implizierte
die damit einhergehende Hinwendung zu den sozial Schwachen und Ausgeschlossenen eine
Veränderung des sozialpolitischen und religiösen Status quo. Innere Werte und nicht äußere
Besitztümer oder das Einhalten (religiöser) Formalia waren für Jesus maßgeblich. Eine
freiheitliche Ordnung speist sich aus einer solchen tiefen Überzeugung.


 Gleichheit vor dem Gesetz

In der Tat wurde Jesus Botschaft als derart radikal-liberal wahrgenommen, dass seine Gegner
auf seine Hinrichtung in Jerusalem hinwirkten. Für die radikale Liberalität lässt sich auch dieForderung von Jesus ins Feld führen, sowohl alle Menschen vor Gott als gleich anzusehen als
auch alle Menschen vor dem Gesetz gleich zu behandeln (Alles, was ihr also von anderen
erwartet, das tut auch ihnen!). Letzteres zählt zu den zentralen liberalen Geboten im Sinne
einer Verfassung der Freiheit.


 Offene Gesellschaft

Schließlich sollte gemäß der Heils- und Liebesbotschaft der Mensch im Mittelpunkt der neuen
Ordnung stehen, nicht aber der Staat, eine Nation oder eine Organisation. Diese offene
Gesellschaft sollte alle Menschen einschließen, Frauen, Arme, Aussätzige und Kranke. Zwar
hat Jesus nicht ausdrücklich die Freiheit in den Mittelpunkt gerückt, sondern stattdessen die
Liebe. Gleichwohl trennt Liebe und Freiheit weniger als sie verbindet. Darüber hinaus brach
Jesus mit Feinden einer freiheitlichen Ordnung: Gewalt und Krieg (Ihr habt gehört, dass
gesagt worden ist, du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage
euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. Mt 5, 43-47).



Fazit: Eine Ordnung der Freiheit - entwickelt aus der Würde des Menschen als Maßstab der
Gesetze und der Grundlage des Zusammenlebens heraus, umgesetzt mit Systematiken und
Verfahrensweisen, die durch die Gleichheit vor dem Gesetz und die Abwesenheit von Zwang
und Beschränkung gekennzeichnet ist - erscheint sehr erstrebenswert. Leider fehlt dem
Liberalismus derzeit die Überzeugungskraft. Aus der missionarischen Kraft Jesus, lässt sich
Schlagkraft gewinnen, die beispielhaft in der tiefen Überzeugung eines
Glaubensbekenntnisses von Jesus zum Ausdruck kommt: Ich bin der Weg, ich bin die
Wahrheit, ich bin das Leben (Joh 14,6)! So hätte der progressive Jesus, der von der
Aufklärung verehrt wurde, sicherlich heute der Ansicht zugestimmt: Der einzige Weg,
Frieden und Einverständnis unter den Menschen zu erreichen, ist der, das jedes einzelne
Individuum zum grundlegenden Geist des Universums zurückfindet und die tiefe Bedeutung
des Prinzips der Liebe und der Freiheit erkennt.



( Ich kann nur jedem empfehlen sich mit der Heiligen Schrift und Jesus näher zu Beschäftigen, zu seinem und dem wohl der Menschheit)


Danke !

Ein Artikel von Dr. Michael von Prollius
Quelle: Dr. Michael von Prollius
 
Zuletzt bearbeitet:
So ein Schwachsinn. Ihn überhaupt mit einer politischen Denkweise in Verbindung zu bringen ist lächerlich und beleidigend.
 
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Mit der lehre Jesus kommt man in de heutigen Gesellschaft nicht weiter, daher empfehle ich die Ellbogengesellschaft, was der Mohamedanisch entspricht.
 
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