Plastische Chirurgie: KI weckt unrealistische Erwartungen
Vorab durch künstliche Intelligenz erstellte Fotos erlauben keine Aussage, was anatomisch wirklich möglich ist. Welche Probleme nach Eingriffen im Ausland auftreten.
Eine schmälere Nase, eine straffere Haut: Mit KI ist es möglich, ein Bild des eigenen Gesichts vorab so zu ändern, wie man gerne nach einem ästhetisch-chirurgischen Eingriff aussehen würde. „Aber die KI verändert nicht nur Bilder, sondern auch Erwartungen“, sagte Albert Fuchs, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, bei der Jahrestagung seiner Fachgesellschaft.
„Die mit der KI erzielten Veränderungen wirken mitunter so fotografisch echt, dass sie wie ein bereits erreichtes Operationsergebnis erscheinen. Aber die KI kann nicht zeigen, was anatomisch und chirurgisch möglich ist und was in der Gesamtschau auch sicher durchzuführen ist.“
Plastische Chirurgen: Patienten umfassend aufklären
Das Problem sei, dass sich ein solches KI-Bild in den Köpfen der Patienten einbrennt und die Erwartungen an das OP–Ergebnis erhöht. „Aber eine Nase muss nicht nur zum Gesicht passen, sie muss auch eine gute Atmung ermöglichen.“ Ähnlich äußerte sich auch der Präsident der Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Rafic Kuzbari: „Wir sind zum Teil mit Patientenerwartungen konfrontiert, die nicht ganz realistisch sind.“
kurier.at
Vorab durch künstliche Intelligenz erstellte Fotos erlauben keine Aussage, was anatomisch wirklich möglich ist. Welche Probleme nach Eingriffen im Ausland auftreten.
Eine schmälere Nase, eine straffere Haut: Mit KI ist es möglich, ein Bild des eigenen Gesichts vorab so zu ändern, wie man gerne nach einem ästhetisch-chirurgischen Eingriff aussehen würde. „Aber die KI verändert nicht nur Bilder, sondern auch Erwartungen“, sagte Albert Fuchs, Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, bei der Jahrestagung seiner Fachgesellschaft.
„Die mit der KI erzielten Veränderungen wirken mitunter so fotografisch echt, dass sie wie ein bereits erreichtes Operationsergebnis erscheinen. Aber die KI kann nicht zeigen, was anatomisch und chirurgisch möglich ist und was in der Gesamtschau auch sicher durchzuführen ist.“
Plastische Chirurgen: Patienten umfassend aufklären
Das Problem sei, dass sich ein solches KI-Bild in den Köpfen der Patienten einbrennt und die Erwartungen an das OP–Ergebnis erhöht. „Aber eine Nase muss nicht nur zum Gesicht passen, sie muss auch eine gute Atmung ermöglichen.“ Ähnlich äußerte sich auch der Präsident der Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Rafic Kuzbari: „Wir sind zum Teil mit Patientenerwartungen konfrontiert, die nicht ganz realistisch sind.“
Plastische Chirurgie: KI weckt unrealistische Erwartungen
Vorab durch künstliche Intelligenz erstellte Fotos erlauben keine Aussage, was anatomisch wirklich möglich ist. Welche Probleme nach Eingriffen im Ausland auftreten.