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Klimawandel + Umweltschutz

Hohe Ozonwerte: 40 Prozent der Weltbevölkerung betroffen
Extremhitze, verheerende Waldbrände und Wüstenstaubstürme haben die weltweite Luftqualität im Jahr 2026 drastisch verschlechtert. Laut einer Analyse des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus waren im Jahr 2026 knapp 40 Prozent der Weltbevölkerung extrem hohen Konzentrationen an bodennahem Ozon ausgesetzt.

Neben der starken Ozonbelastung führten Rauchwolken aus Extrembränden in Nordamerika, Südeuropa und Südostasien sowie Staubströme dazu, dass die Atemluft von Milliarden Menschen sehr hohe Schadstoffwerte erreichte.

Copernicus stützt sich auf Daten seines Atmosphärenüberwachungsdienstes CAMS (Copernicus Atmosphere Monitoring Service). Die Datenreihe der Analyse zu Ozon und zu Saharastaub reicht bis 15. September.

 
Wie wappnet sich ein Land vor dem „Super“-El-Niño?
Der drohende „Super“-El-Niño bringt in vielen Regionen Dürre und Ernteausfälle. Etwa in Simbabwe, wo sich die Bevölkerung noch vom letzten Wetterextrem vor zwei Jahren erholt.
Sichtlich stolz wirft Conwell Ndlera die Getreidemühle an. Lautes Rattern erfüllt den kleinen Schuppen, in den sich die Dorfbewohner drängen – keiner will die Präsentation verpassen. Das Getreide wird geschält, dann geröstet, schlussendlich gemahlen. Alles maschinell und innerhalb kürzester Zeit.

Ndlera wischt sich die Hände an seiner ausgeblichenen, blauen Arbeitshose ab, bevor er die Maschinen wieder ausstellt. Sie sind das Heiligtum der Dorfgemeinschaft, eine Kostbarkeit, die den Bäuerinnen und Bauern seit der Anschaffung vor ein paar Jahren mehr Zeit für andere Arbeiten lässt: für den Anbau von Gemüse, der Tierzucht. Oder, wie in Conwell Ndleras Fall, für seine Fische.


 
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